Donnerstag, 2. April 2026

Das Pulsieren der Pulsare


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„Wurst-Experte bricht sein Schweigen: Mailänder Salami in Wirklichkeit aus Milano“. (BILD)

Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf. Ich träumte von einem Reiseführer „Berlin für Faulpelze“. Es geht um Orte, wo man stundenlang sitzen und an seinem Plastikpimmel (aka Handy) herumspielen kann: Parkbänke, Cafés, Restaurants, Bahnhöfe, Wartezimmer von Behörden.

Weniger beruhigend war ein Traum in derselben Nacht. Ich bin Soldat der Bundeswehr und wir sind im Krieg mit den Amerikanern, die das Feuer auf uns eröffnen. Etwa mit der zehnten Kugel schieße ich einem GI in den Kopf. Der Traum ist vorbei.

Ich bin der Traum, du bist der Träumer.

„Hinfort, Schurke! Ich bin Fatman, die Geißel des intergalaktischen Bösen“. Weiter bin ich mit dem Text noch nicht.

„Ballverlust in der Vorwärtsbewegung.“ Man muss die Formulierung mehrfach wiederholen, um ihre Schönheit, ihre Reinheit zu begreifen. Das Schicksalhafte, die Tragik, die allen Ballsportarten innewohnt. Der Verlust, während es doch eigentlich ins Licht, ins Wunderbare, in den gegnerischen Strafraum gehen soll.

Was die wenigsten wissen: Noch im Nürnberger Kommunalwahlkampf 1984 machte der begnadete Thekenredner Söder in Studenten- und Arbeiterkneipen Werbung für die DKP. Außerdem soll der „schöne Maggus“ so mancher einsamen Hausfrau für ihre Zweitstimme die Hemden gebügelt haben, wenn Sie verstehen, was ich meine. Die DKP bekam 1,6 Prozent und trat seither nicht wieder an. Erst der CSU-Ortsvorsitzende Josef „Lodensepp“ Bürzelmaier holte ihn vor der nächsten Wahl 1990 in die CSU – für eine nicht genannte Summe Bargeld und das Versprechen, ihm einen Platz im Stadtrat zu sichern. Söder stammte aus einfachen Verhältnissen, seine Vorfahren arbeiteten als Tauchsieder und machten reichen Leuten das Wasser heiß, daher der Nachname.

Italien fliegt gegen Bosnien-Herzegowina raus und verpasst die dritte Fußball-WM in Folge. Erst kam man nicht unter die letzten 32, jetzt nicht unter die letzten 48. In Curacao und Kap Verde versteht man die Welt nicht mehr.

Hollywood plant eine Verfilmung des Irankriegs mit Harrison Ford als Ayatollah Chamenei, Jack Black als Pete Hegseth und Ben Kingsley als Donald Trump, der in manchen Szenen von einer Mandarine gedoubelt wird.

Die Doku „Inside Bonetti Media – What’s going if the company’s growing” darf aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden, da der Internet-Impresario darauf besteht, heimlich gemachte Aufnahmen seines Thronsaals zu entfernen.



2 Kommentare:

  1. Italien ? Die könnten doch auch mal beitreten. Problem gelöst.

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  2. Was noch weniger wissen: Markus "Romeo" Söder wurde schon in den frühen 1980ern auf einer Klassenfeindfahrt in die Ostzone von einer Mitarbeiterin der HVA des MfS angeworben. Er erhielt den Decknamen "Wurstzipfel" und wurde als Agent in der CSU platziert, um dort durch die Förderung separatistischer Umtriebe die BRD zu destabilisieren. Dabei stellte er sich jedoch dermaßen dämlich an, dass Erich "Loverboy" Mielke persönlich dafür sorgte, ihn von seiner Dienstpflicht zu entbinden. Zitat Mielke: "Diesen doofen Maggus, also den sollten wir mal lieber ganz schnell wegwerfen, Genossen!" (So entstand übrigens der Begriff "Wegwerfagent".)

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