Blogstuff 1311
„Bonetti! Ich bin von weit hergekommen. Dieser
Augenblick ist heilig. Man wird noch lange von ihm sprechen.“ (ein Fan auf der
BloggerCon in Wichtelbach)
Hätten
Sie’s gewusst? Im März hat sich Reality-Blogger-Star Andy Bonetti zum dritten
Mal die Brust vergrößern lassen.
Früher
musste der Ost-Berliner jahrelang auf einen Trabbi warten, heute auf eine
Wohnung.
Was
sind eigentlich „manierierte Hähnchenflügel“?
Was
ist der größte Feind des Kapitalismus, des Profits? Der Wettbewerb. Man sieht
es an die Ölkonzernen, die gemeinsam die Mörderkohle scheffeln und so wenig
miteinander konkurrieren wie die VEB in der DDR. Der zweitgrößte Feind ist der
Staat, weswegen ein Unternehmer im Weißen Haus sitzt, der schon im ersten Jahr
einen Milliardengewinn gemacht hat und seine Politik mit anderen Milliardären
bespricht. Im Kanzleramt sitzt eine Heuschrecke von Black Rock und Macron kommt
von Rothschild. Andere wurden zu Oligarchen, als sie an der Spitze der
Nahrungskette angekommen waren wie Putin oder Orban.
Ein
„Highlight“ der siebziger Jahre war der Toast Hawaii, der das Fernweh und den
Größenwahn des Durchschnittsdeutschen perfekt repräsentierte.
Selbstverständlich hatte man in Honolulu nie von dieser kulinarischen Zumutung
gehört. Man nehme eine Scheibe billiges Toastbrot, eine Scheibe gekochten
Schinken, selbstverständlich den in Plastik verpackten Mist aus dem Supermarkt,
eine Scheibe Ananas aus der Dose (frische Ananas habe ich erst mit dreißig zum
ersten Mal gegessen und war vom völlig unterschiedlichen Geschmack überrascht) und
Scheiblettenkäse, den größten Scheißdreck, der je unter dem Namen Käse verkauft
wurde, und schiebe es in den Ofen. „Bei euch gibt es heute Abend Toast Hawaii.
Ja, bin ich denn beim Hochadel gelandet?“ Nein, Tante Erna. Das hier ist die
Hölle – und dazu gibt es einen Lambrusco aus der 1,5-Liter-Korbflasche vom
Aldi.
In der
DDR gab es dieses Gericht übrigens ohne Ananas als „Karlsbader Schnitte“. In
der Mitropa zahlte das werktätige Volk 80 Pfennig für diese Köstlichkeit.
Warum
gibt es nur einen Rabatt für Nutzer von Verbrenner-Motoren und nicht für Leute
mit E-Autos, Radfahrer und Nutzer des ÖPNV? Warum bekommen Porsche- und
Subaru-Fahrer den gleichen Rabatt?
Die
BILD-KI empfiehlt mir als idealen Wohnort Freiburg.
Esther
Williams wurde ab 1942 (“Badende Venus“) für etwa zehn Jahre Hollywood-Star.
Mit ihr wurde Synchronschwimmen der heiße Scheiß in Hollywood. Größer konnte
der Kontrast zum Krieg nicht sein.
Zum Thema "Wettbewerb" im spätapokalyptischen Kapitalismus: man sollte seinen Marx nicht nur überflogen, sondern auch wenigstens auch versucht haben, ihn zu verstehen. Abgesehen davon: "Toast Hawaii" ist superlecker! Meine Meinung.
AntwortenLöschenWer liest denn noch Marx? Der Typ hat doch vor 150 Jahren sein letztes Märchenbuch veröffentlicht.
LöschenUnd lesen tut das krause Zeugs auch kaum noch einer. Da lob ich mir Bibel, Koran und Apotheken-Umschau, die haben eine ganz andere Reichweite!
LöschenDie blaue Amsel im Bundestag kommt von Goldman Sucks, ebenso Rishi Sunak. Mark Carney nicht zu vergessen.
AntwortenLöschenRobert Habeck hat Elga Bartsch (Blackrock) als Abteilungsleiterin ins BMWK geholt.
Kannst hinspucken, wohin Du willst....
Eil+++Eil+++Eil+++
AntwortenLöschenBonetti wird freigespült !
Das Team ist jetzt mit einigen Helfern an Bonetti zu Gange, spült den Sand wieder mit Rohren und Bagger weg.
Der Starschriftsteller sei in einer „sicheren Position“. Der Großteil seines Körpers sei mit Wasser bedeckt.
Wasser??? Wein!
LöschenDas würde auch besser zu den Shrimps passen mit denen Du, wie ich neulich las, gefüttert (!) wirst.
LöschenEselsmilch?
LöschenUpdate:
LöschenDer Gesundheitszustand von Bonetti wird weiterhin als „krank“ und „kritisch“ eingestuft, . „Wenn er Stress bekommt, ist er kurzatmig“, sagte Backhaus, der die Situation als „eine Tragödie, die hier abläuft“ bezeichnete.
Die Rettungsmaßnahme für die Edelfeder soll nun angepasst werden, betonte der Minister. Bonetti soll zunächst nicht mit Luftkissen und Pontons gerettet werden. Ihn auf eine Plane zu heben, sei aktuell nicht mehr möglich
Hier in Berlin hat man längst andere Lösungen gefunden. Mit dem Kran werde ich durch das Wohnzimmerfenster auf einen Lkw verfrachtet, der mich zu einem All-You-Can-Eat-Restaurant fährt.
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