Sonntag, 15. Februar 2015

Berlin meets Schweppenhausen

„Was hat dich so fröhlich philosophieren gelehrt? Die Gewöhnung ans Unglück.“ (Pierre Augustin Caron de Beaumarchais)
Sie kennen mich als Schriftsteller mit einer ausschweifenden Phantasie. Aber manche Geschichten kann selbst ich mir nicht ausdenken. Mit großem Vergnügen bin ich also heute der schlichte Chronist der Ereignisse in meinem kleinen Dorf irgendwo am Rande der Galaxis. Zu Beginn möchte ich einige nüchterne Fakten vorausschicken: Ein Urnenbegräbnis kostet auf dem Friedhof in Schweppenhausen nur 350 Euro, ein Drittel der Kosten, die in der Landeshauptstadt Mainz anfallen. Daher ist unser bescheidener Dorffriedhof immer wieder vom aktuell vorherrschenden Begräbnistourismus bedroht.
Neulich erreichte unseren ehrenamtlich fungierenden Bürgermeister (der für diese Tätigkeit monatlich so viel bekommt wie ein McKinsey-Berater in einer Stunde) ein Anruf aus der fernen Bundeshauptstadt Berlin. Die Hinterbliebenen eines Berliners, der viele Jahre in Schweppenhausen gelebt hatte, fragten an, ob der Verstorbene auf unserem Friedhof beerdigt werden könne. Das sei kein Problem, antwortete der Bürgermeister. Die nächste Frage war: Können wir die Urne auf dem Postweg zuschicken? Der Bürgermeister wurde unsicher. Was ist, wenn er bei Anlieferung der Urne nicht zu Hause wäre? Der Nachbar nimmt die Urne an – und was passiert dann? Nicht auszudenken, wenn die sterblichen Überreste des teuren Verblichenen verloren gingen! Also rief er sicherheitshalber die Verwaltung der Verbandsgemeinde an, wo sich gewissenhafte Menschen hauptberuflich mit solchen Fragen beschäftigen. Am anderen Ende der Leitung wurde herzlich gelacht. Resultat: Die Berliner müssten sich persönlich in unser Dorf bemühen und ihren Verwandten höchstselbst zu Grabe tragen.
Die Berliner kamen mit ihrer Urne tatsächlich zum vereinbarten Zeitpunkt auf den Friedhof von Schweppenhausen. Unser Friedhof ist ein schöner sonniger Ort, an dem die Toten ihre Ruhe genießen können. Meine Großmutter zum Beispiel und andere Menschen, die ich zu ihren Lebzeiten gekannt habe. Der Bürgermeister erwartete die recht überschaubare Trauergesellschaft bereits und kontrollierte die notwendigen Papiere (Totenschein etc.). Das Loch für die Urne war auch schon gegraben. Und so begann die Bestattung und alles nahm seinen gewöhnlichen Lauf. Als der Bürgermeister schon fast an seinem Auto war, brüllte einer der Berliner über den ganzen Friedhof: „Müssen wir das Loch selbst zuschütten?“
Was soll ich sagen? Werner, der zuständige Mensch in unserem Dorf, schaufelte wortlos das winzige 350-Euro-Grab zu und die Berliner zogen zufrieden von dannen. Das glauben Sie nicht? Glauben Sie es bitte einem Menschen, der – himmelweit entfernt von der imperialen Prachtentfaltung der märkischen Kulturmetropole - nur ganz bescheiden seine Chronistenpflicht erfüllt.
P.S.: Stellen Sie sich vor, es würden tausend Leute auf die Idee kommen, ein Urnengrab in Schweppenhausen zu kaufen! Die Wiese zwischen dem Friedhof und dem Fußballplatz ist noch völlig ungenutzt. Das wären 350.000 Euro Einnahmen. Damit könnte nicht nur der vom Gemeinderat bereits beschlossene Bau eines Fahrrad- und Fußgängerwegs zur McDonald’s-Filiale an der Autobahnabfahrt (ca. 1 km vom Dorf entfernt) finanziert, sondern vielleicht noch ein neues Feuerwehrauto angeschafft werden. Denken Sie bitte beim nächsten Todesfall in der Familie oder im Freundeskreis an uns. 350 Euro. Das ist doch fast geschenkt.
P.P.S.: In „Der Meister und Margarita“ von Michael Bulgakow werden die beiden Hauptfiguren am Ende von Voland, dem Teufel, ins Jenseits gebracht. Sie landen aber weder im Himmel noch in der Hölle, sondern in einem Zwischenreich der Ruhe. Ein kleines Haus, zu dem ein Sandweg über eine bemooste Steinbrücke führt. „Der Meister“ ist Schriftsteller und so sieht sein persönliches Paradies aus, das er mit seiner Geliebten erreicht: „‘Horch, die Stille‘, sagte Margarita zum Meister, und der Sand knirschte unter ihren bloßen Füßen, ‚horch und genieße das, was dir im Leben nie gegeben war – die Lautlosigkeit. Schau, dort vorn ist dein ewiges Haus, das du zur Belohnung erhalten hast‘.“ So endet dieser wunderbare und witzige Roman und so möchte ich auch einmal enden. Danke nochmal für den Literaturtipp aus Berlin! Derzeit lese ich eine andere tiefgründige Komödie in einer unglaublich vergilbten Ausgabe von 1951: „Clochemerle“ von Gabriel Chevallier. Aus diesem Buch stammt auch das Zitat von Beaumarchais.
Renato Carosone - Piccolissima Serenata. http://www.youtube.com/watch?v=Mb998U3q83c

Samstag, 14. Februar 2015

„Besser als super“

„Difficile est saturam non scribere” - Es fällt schwer, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
In dieser Woche gab es in Minsk sogenannte Friedensverhandlungen in Sachen Ukraine-Krieg. Die deutsche Bundeskanzlerin und der französische Präsident trafen sich beim weißrussischen Staatschef mit dem russischen und dem ukrainischen Präsidenten. Kommen wir zur wesentlichen Frage, auf die sich in diesen eiligen und geldgetriebenen Zeiten ohnehin alles konzentriert: Wer sind die Gewinner, wer sind die Verlierer? Wer profitiert von diesem „Gipfel“? Antwort: Alle Teilnehmer haben profitiert. Alle, die nicht am Verhandlungstisch saßen, gehen leer aus.
Merkel und Hollande profitieren, weil sie sich als engagierte Verfechter einer Friedenslösung darstellen konnten: Seht her, wir verhandeln die ganze Nacht durch, sechzehn Stunden ohne Unterbrechung, weil wir alles für den Frieden tun! Das war wichtig fürs Protokoll, die Galerie und die Geschichtsbücher. Wenn der Krieg weiter geht – an uns hat es nicht gelegen! Die EU als Friedensnobelpreisträgerin repräsentiert das Wahre, Schöne und Gute in der Gesprächsrunde. Das sollen die vielen Bilder und feierlich unterzeichneten Schriftstücke dokumentieren.
Putin profitiert, da er in den vergangenen zwölf Monaten als Paria auf der Bühne der internationalen Politik geächtet wurde. Seht her, ohne mich gibt es keinen Frieden! Obwohl Russland doch offiziell mit dem Ukraine-Krieg gar nichts zu tun hat. Die Bilder von den Verhandlungen in einem russischen Vasallenstaat zeigen, wie die EU-Politiker dem mächtigen Kremlherren zu Kreuze kriechen müssen. Die möglicherweise wichtigste Kriegspartei, die USA, bleibt unsichtbar und darf nicht mitreden. Der Westen wirkt gespalten, über die von Russland annektierte Krim wurde nicht gesprochen, Putin ist zufrieden.
Der infame weißrussische Despot Lukaschenka profitiert, da er sich als nobler Gastgeber der ehrenwerten Bemühungen um den Frieden in der Ukraine im Licht der Weltöffentlichkeit präsentieren kann. Daher trägt er zu diesem Anlass auch einen dunklen Anzug und nicht eine seiner Phantasieuniformen. Der Ukrainer Poroschenko profitiert, weil er mit diesem medialen Großereignis sein Land auf der internationalen Agenda prominent platzieren kann. Er benötigt dringend Geld und Waffen für den Krieg in seinem Land.
Nur die Menschen, um die es geht, profitieren nicht von den Verhandlungen. Sie sind nur die Verhandlungsmasse. Aber Politiker beschäftigten sich traditionell lieber mit Landkarten als mit den Schicksalen ihrer Schutzbefohlenen. Der Krieg wird weitergehen, jeder weiß das. Das Volk weiß es ebenso wie seine Vertreter. Ein Krieg wird nie durch Argumente beendet, sondern durch den Sieg einer Kriegspartei oder die Erschöpfung beider Seiten. Es wird in der Ukraine noch eine Menge Verlierer geben. Sie verlieren ihre Heimat, ihre Existenz, ihre Familie, ihre Gesundheit oder ihr Leben. Die Gewinner lassen sich an einer Hand abzählen, die Verlierer zählt niemand. Es werden Millionen sein.
„Alle Jahrhunderte ähneln sich durch die Bosheit der Menschen“, hat der deutsche Diplomat Adalbert von Mopsauge (1749-1832) einmal gesagt. Na gut, es war Voltaire. Angesichts der albernen Inszenierung einer „Friedensverhandlung“ bis zur angeblichen Erschöpfung aller Beteiligten fällt es mir schwer, ernst zu bleiben. Ich erinnere mich an den Fall einer deutschen Tarifverhandlung, die auch bis in die frühen Morgenstunden ging. Irgendwann stellte sich heraus, dass die Ergebnisse bereits viel früher feststanden, die „Verhandlungspartner“ aber aus dramaturgischen Gründen bis in die frühen Morgenstunden bei einem guten Wein miteinander geplaudert hatten, um den eigenen Anhängern am nächsten Morgen mit dunklen Rändern unter den Augen versichern zu können, alles für sie gegeben zu haben.
Russlands Außenminister Lawrow verriet während der Verhandlungen der gespannt wartenden Pressemeute, die Gespräche liefen „besser als super“. Ich habe Tränen gelacht. Der Mann hat wenigstens Humor.
Roxy Music - Same Old Scene. https://www.youtube.com/watch?v=vXOgQN1a7bE

Freitag, 13. Februar 2015

Eine Stadt ohne Namen

Es war längst dunkel geworden, als er die Lichter der Stadt sah. Ein Nest voll funkelnder Sterne, umgeben von endloser Finsternis. Die Landstraße führte genau auf diese Lichter zu und ihm war kalt. Der feine Nieselregen hatte sein Gesicht und seine Hände taub gemacht.
In den ersten Straßen waren nur wenige Fenster erleuchtet. Er folgte den Straßenbahngleisen in die Innenstadt. Jetzt war das Leben auch zu hören. Er lief weiter. Auf der Hauptstraße sah er viele Menschen, ihre Gesichter, ihre Rücken. Stumm verschwanden einige von ihnen in den gleißenden Rachen der Kaufhäuser.
Am Ende der Straße war ein großer Platz. Ein erstarrter uniformierter Mensch aus Metall stand auf einem Sockel. Im Licht der Straßenlaternen saß man, dass die Schultern und das Gesicht der Figur voller Taubenkot waren.
Er hatte kein Geld und so fragte er einen Kioskbesitzer, ob er ihm eine Flasche Bier schenken würde. Der alte Mann in seiner Bretterbude starrte ihn ein paar Sekunden durch die Schießscharten seiner zusammengekniffenen Augenlider an. Dann schüttelte er den Kopf.
Er ging weiter. Die Gassen wurden krumm und buckelig. Das nasse Kopfsteinpflaster glänzte im Schein der Laternen. Vor einer Kneipe standen zwei Männer in langen Mänteln und rauchten. Er fragte sie nach einer Zigarette. Einer der Männer hielt ihm ein zerknittertes Päckchen hin. Feuer hatte er selbst.
„Woher kommst du?“ fragte der Mann.
„Ich ziehe schon seit Jahren von Ort zu Ort.“
„Also bist du ein Landstreicher.“
„Wenn du mich so nennen willst.“
„Am besten gehst du zum Hafen“, sagte der Andere. „Da triffst du um diese Zeit immer Leute. Die können dir sagen, wo du pennen kannst.“
Er bedankte sich und folgte der Richtung, in die der Mann gezeigt hatte. Ein Hafen, dachte er. Also bin ich am Meer. Was soll’s? Vielleicht finde ich ein Schiff, auf dem ich arbeiten kann. Und komme irgendwo an. Eine neue Stadt. Es geht immer weiter, dachte er, als er die Zigarette austrat.
Am Hafen standen ein paar Obdachlose und hielten Weinflaschen in den Händen. Er stellte sich dazu und sie gaben ihm von ihrem Wein.
Raues Gelächter.
„Du bist nicht von hier, was?“
„Nimm erst mal einen Schluck, die Nacht wird kalt.“
Und so war er eine Weile geblieben, bis sich die Wärme in seinem Bauch wie etwas Lebendiges anfühlte.
Es war spät geworden. Er schlenderte an der Mole entlang. Große Schiffe erhoben sich über ihm in der Finsternis. Die Möwen schliefen längst. Da sah er eine Frau am Rand des Kais stehen.
Sie sah ihn an und so fragte er leichthin: „Auch alleine?“
„Ja. Aber heute ist der letzte Tag.“ Ihre Augen waren schwarz und leer.
„Sie wollen Schluss machen?“
Sie nickte. „Ich werde Schlaftabletten nehmen und hinaus schwimmen.“
„Warum hauen Sie nicht einfach ab? Habe ich auch gemacht.“
„Und? Was hat’s gebracht?“
„Jetzt bin ich hier.“ Er lächelte. „Haben Sie eine Zigarette für mich?“
Sie kramte in ihrer Manteltasche und holte ein Schlüsselbund heraus. Sie ging auf ihn zu und drückte ihm den Bund in die Hand. Er fühlte sich warm an in seiner kalten Hand.
„Wissen Sie was? In meiner Wohnung liegt ein ganzes Päckchen auf dem Küchentisch. Nehmen Sie meine Schlüssel. Sehen Sie das Haus dahinten? Das Eckhaus mit den schwarzen Fachwerkbalken? Ich wohne im zweiten Stock links.“
Er sah sie fragend an.
Sie lachte. „Jetzt machen Sie nicht so ein Gesicht. Ich meine es ernst. Sie können meine Wohnung haben. Ich werde gehen. Ich verlasse diese verdammte Stadt für immer. Das ist das Beste.“
„Gut“, sagte er und nahm seinen Rucksack ab. „Nehmen Sie meinen Rucksack. Es ist noch eine halbe Salami und etwas Brot drin.“
„Danke. Leben Sie wohl.“
„Leben Sie wohl“.
Und dann ging sie fort.

Steve Strange

Visage - Fade To Grey. https://www.youtube.com/watch?v=vMPR6Ujop4k
Heute ist Steve Strange gestorben. Einer der Helden der alten Tage. Memento mori.
Visage – Whispers. https://www.youtube.com/watch?v=_yBv0kgEK8Y
„Nur sein Auge sah alle die tausend Qualen der Menschen bei ihren Untergängen.“ (Jean Paul: Selina oder über die Unsterblichkeit der Seele)
Visage - The Damned Don't Cry. https://www.youtube.com/watch?v=nVsrcmW3Yc8
“Er weint”, sagte der Mann vom Abhördienst. Und dann weinte er auch.
Visage - Look What They've Done. https://www.youtube.com/watch?v=Dsisd9s69nU

Donnerstag, 12. Februar 2015

Amerikaner aufgepasst! Germany in one minute

Hi, welcome to Germany. I will introduce you to my language and my culture. The first word you learn is “Scheiße”. “Scheiße” means shit. We use it a hundred times a day. You wake up in the morning, it’s dark and it’s cold. This is Scheiße. You go to work. It’s Scheiße. You have lunch and the taste is absolutely Scheiße. Than you have to work again. You come home to your wife and kids and it’s Scheiße. Your whole life and the whole world is Scheiße, do you know what I mean? If you understand the concept of Scheiße you understand Germany.
Okay, what else do you have to know? “Schnitzel”. Schnitzel is a piece of pork and we eat it with fries and without any kind of vegetables, not even with sauerkraut which is overestimated in tourist guides. The next word is “Bratwurst”. If you are hungry, use these words. Bratwurst is not pork, it’s roadkill. We do everything we find into the bratwurst. It’s like your Hot Dog. If you want to say hello to a german, say hello. If you want to say bye, say bye. Yeah means “Ja” and No means “Nö”. But try not to use the “Nö”. That’s it. Enjoy your stay in Germany and keep cool.

Was reimt sich eigentlich auf Rüdiger?

Was reimt sich auf Eifel?
Das ist der Zweifel.
Und auf Rheinhessen?
Nur das Vergessen.

 
In zweckfreien Zeilen
Will ich verweilen.
Sind die Wörter ungebunden,
Ist der Sinn schnell verschwunden.

 
Es gab einen Toten
Auf den Lofoten.
Ich sah ihn auf Rügen,
Alles andere sind Lügen.

 
Zuletzt hat ihn der Fred gesehen,
Mehr im Sitzen als im Stehen.
In der Hafenkneipe, mit steifem Kragen,
Klärt er die letzten Menschheitsfragen.

 
Aus dem Urschleim
Kriecht der Reim.
Alles vorbei –
Spiegelei.

 
P.S.: Dieses Gedicht wurde von der Kommission für humoristische Lyrik des Landfrauenverbands Rhein-Hunsrück auf Anregung des Ortsvereins Wichtelbach mit zwanzig Euro und einem Präsentkorb gefördert.
Musik: Zur Abwechslung ein komplettes Album. Die Musik dieser Menschen ist für mich die perfekte Begleitung zu Arbeit und Lektüre. Mein Lieblingsalbum ist „The Richest Man In Babylon“. Hier das neueste Meisterwerk: Thievery Corporation – Saudade. https://www.youtube.com/watch?v=W0CBzKfvA80

Limericks

Bisher habe ich nur einen einzigen Limerick in meinem Leben geschrieben – um auch das mal gemacht zu haben. Damals war ich noch jung:
http://kiezschreiber.blogspot.de/2014/09/macht-und-liebe-1987.html
Jetzt hat Tikerscherk aus Kreuzberg dazu aufgerufen, dieser Form des Scherzreims seine Reverenz zu erweisen:
https://kreuzbergsuedost.wordpress.com/2015/02/10/limerick-parade/
Also habe ich beherzt in die Tasten meines Reimographen gegriffen. Can’t get enough of this wonderful stuff:

 
Es war mal ein Kellner in Düren
So ganz ohne Starallüren
Mit ganz viel Gefühl
Im dicksten Gewühl
Konnt‘ meine Wünsche er spüren

 
Es gab eine Frau in Bansin
Die trieb ihn gezielt in den Wahnsinn
Vor Tau und Tag
Mit einem Schlag
Schrieb er seinen letzten Reim hin