Blogstuff 1337
Niemand
würde sich selbst als überflüssig bezeichnen. Wir kommen, zumindest „im
Westen“, als selbstverliebte Egozentriker auf die Welt. Die größten Heuchler
sind die Menschen, die behaupten, sie wären bescheiden oder hätten
Selbstzweifel. Ihre erbärmliche Inszenierung ist kaum auszuhalten, sie ist ein
besonders perfider Teil ihrer Eitelkeit.
+++breaking
news+++ Andy Bonetti distanziert sich offiziell von Uli Hoeneß.
Gott
ist eine Frau. Sie vergisst nichts, was du jemals getan hast, und später rächt
sie sich für alles (Jüngstes Gericht).
Österreich
hat einen Platz im UN-Sicherheitsrat bekommen, Deutschland nicht. Das erinnert
mich an die Niederlage bei der WM 1978. Das war mein Vietnam.
Die
Regierung hat gerade ein Gesetz beschlossen. Man darf nicht mehr als zehn
Selfies pro Woche machen und Foodporn wird komplett verboten. Deswegen gibt es
auch keine neuen Döner-Pics von Söder.
Warum
heißt es „gähnende Leere“? Und wieso wirft man mit der Wurst nach dem Schinken?
Hat schon mal jemand wirklich Nägel mit Köpfen gemacht? Oder einen Besen
gefressen?
Ich
fände es gut, wenn bei der WM die Tore nicht gezählt werden. Keine Sieger,
keine Verlierer. Die jungen Leute sind doch so sensibel und wir sollten sie
nicht unnötig unter Druck setzen. Gebt einfach jedem Teilnehmer eine bunte
Urkunde und einen glänzenden Button.
In
Wirklichkeit werden bei der WM alle teilnehmenden Nationen gegeneinander
gehetzt und man verkauft uns die ganze Sache als Gemeinschaftserlebnis.
Hätten
Sie’s gewusst? Als Erfinder des Blogposts wird häufig der Name Simonides von Unterbuckelbach
genannt, der im siebten Jahrhundert in rheinhessischen Schenken lebte und die
Gäste bisweilen mit kurzen Kommentaren und Erzählungen zu erheitern wusste.
Der
neue Hoffnungsträger der FDP ist 74. Als er auf die Welt kam, war Adenauer gerade
zweieinhalb Jahre Bundeskanzler und der FDP-Vorsitzende Theodor Heuss
Bundespräsident.
Die
zwölf Jünger von Jesus waren alle männlich und weiß. Keine Frau, kein Schwarzer
und kein Asiate. Aus heutiger Sicht eine befremdliche Personalpolitik.
Mit
geradezu freudscher Regelmäßigkeit beschimpft Merz seine Untertanen wie ein
gnadenloser und von seinen Schülern enttäuschter Mathe-Lehrer. Selbst der
Kaiser und der Führer gingen mit ihren Schutzbefohlenen nicht so erbarmungslos
hart um.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen