Kai Wegner hat es geschafft,
innerhalb weniger Stunden seine politische Karriere zu zerstören. Bis zu den
Wahlen zum Abgeordnetenhaus im September ist er ein Dead Man Walking. Nach dem
Anschlag auf das Stromnetz am Samstagmorgen waren hunderttausend Berliner ohne
Strom und Heizung. Wegner blieb bei Minustemperaturen in seinem behaglichen
Heim, als er um 8:07 Uhr (nach eigenen Angaben) vom Katastrophenfall erfuhr. Homeoffice
nennt man das heutzutage. Er telefonierte herum und ging mittags für eine
Stunde Tennis spielen, was er allerdings erst am Mittwoch zugab. Anstatt vor
Ort Flagge zu zeigen und den Menschen persönlich schnelle Hilfe zu versprechen,
blieb er an diesem Tag unsichtbar, selbst Interviews gab er nicht. Es war der
längste Stromausfall in der Geschichte Berlins nach 1945, als alliierte Bomber
die Stadt in Schutt und Asche gelegt haben.
Erschütternd war die Szene einen
Tag später, als er in einer Notunterkunft am Feldbett einer 98jährigen Frau mit
Pflegestufe 4 stand. Er fragte sie nach ihrem Alter und kokettierte, wie ein aus
der Zeit gefallener Charmeur, dass man eine Dame ja nicht nach ihrem Alter
fragen solle. Für die Greisin ging es um Leben und Tod, er besuchte die
verzweifelten Menschen, wie es Marie Antoinette nicht besser gekonnt hätte.
Dann bot der Senat den Betroffenen großzügig Hotelzimmer für siebzig Euro die
Nacht an, man habe mit einer Hotelkette verhandelt. Diese Menschen waren
Flüchtlinge in ihrer eigenen Stadt, jedem Flüchtling aus Afrika oder dem Orient
stellt man Unterkunft, Verpflegung, Krankenkasse und Sozialhilfe auf
Staatskosten zur Verfügung. Erst nach dem Shitstorm übernahm der Senat die
Hotelrechnungen.
Das war es, Wegner. Das war es,
CDU. Ihr habt euch selbst ins Aus geschossen.
....es ist wirklich verwunderlich, wie dumm diese Politiker doch sind.....Gummistiefel-Schröder hat es damals doch gezeigt, wie es geht......
AntwortenLöschenStoiber 2002 und Laschet 2021 waren genauso dämlich wie Wegner - mit den gleichen Konsequenzen.
LöschenIn Berlin kann der Dr. rer. pol. entzogen werden und dennoch wirste Wirtschaftssenatorin . Alles kein Grund.
LöschenAbgwählt wird er trotzdem, wegen der unhaltbaren Zustände am Wohnungsmarkt.
Wenn sie keine Heizung haben, dann sollen sie doch Tennis spielen. Bewegung hält auch warm!
AntwortenLöschenTja, der Wegner ist wohl wirklich bald weg. Gut und schön. Das Problem: den nächsten Bürgermeisternden stellt wahrscheinlich die Judäische Volksfront von Judäa. Wir sind am Arsch.
...wie sagte Omi immer: wenn das der Führer wüsste...
AntwortenLöschenBei einem Jahressalär von 212.568,48 Euro darf sich auch ein Regierender Bürgermeister von Berlin mal ´ne Auszeit für eine Stunde Ballgekloppe übers Netz nehmen. Selbst dann noch, wenn 45.000 Bewohnern, vornehmlich in der Platte, der Allerwerteste abfriert. Schließlich könnten die ja auch dem Tennissport frönen. Gleiches Recht für gleiche Berliner!
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