Blogstuff 1266
„1943
überreichte der norwegische Schriftsteller Knut Hamsun dem von ihm bewunderten
Joseph Goebbels, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, das seine:
‚Ich kenne niemanden, der sich so unermüdlich für die Sache Europas und der
Menschenrechte eingesetzt hat wie Sie, Herr Reichsminister.‘“ (Martin
Sonneborn)
Ich bin so alt, ich habe die
Golden Girls auf dem rechten Oberarm tätowiert.
Schade, dass rückgratlose
Opportunisten Europa regieren. Hätte ansonsten vielleicht noch was aus dem
Kontinent werden können.
Immer diese Crossover-Gerichte:
„Grünkohl nach nordindischer Bauernart mit frischem Ingwer“. Was soll das?
Was macht eigentlich
Wimbledon-Wegner?
Der neueste Bullshit aus der
Union: Merz will, dass die Leute nicht mehr so oft krank werden. Und jetzt?
Wenn ich zum Arzt gehen möchte, muss ich mir das nicht im Kanzleramt genehmigen
lassen. Hat der Mann überhaupt Medizin studiert? Söder will sechs Bundesländer
abschaffen. In München ist wieder mal der Wahnsinn ausgebrochen. Die
Bevölkerung eines Bundeslands muss der eigenen Abschaffung im Rahmen eines
Volksentscheids zustimmen. Das wird nicht passieren. 1996 hatten die
Brandenburger auch keinen Bock, mit Berlin fusioniert zu werden. In den
Siebzigern gab es die Idee eines Nordstaats. Aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen
und Schleswig-Holstein ein einziges Bundesland machen und damit drei
Landesregierungen und Verwaltungen einsparen. Als ob die freien Hansestädte
ihre jahrhundertealte Autonomie aufgegeben hätten.
Und natürlich kommt zum gefühlt
tausendsten Mal die CDU-Forderung, ARD und ZDF zusammenzulegen. Zum Glück haben
wir aktuell ja keine anderen Probleme.
Post von der BARMER. Die
Schweinepriester erhöhen meinen Krankenkassenbeitrag um fünfzehn Euro im Monat.
Dafür gehe ich einfach einmal öfter zum Arzt. Nimm das, Fritze!
Die Rallye Paris-Dakar kommt
dieses Jahr auch durch Wichtelbach.
Eines Tages gelten Demokratien
als links.
Wenn man für den
Sicherheitsdienst des Kanzleramts arbeitet, braucht man nicht nur eine
langjährige Ausbildung, sondern auch untrügliche Instinkte. Als der weiße Van
mit der Aufschrift „Sie suchen Maler, wir sind Streicher“ vor dem Eingang
hielt, wurde ich misstrauisch. Vier Männer mit dunklen Anzügen und
Sonnenbrillen stiegen aus. Sie trugen verdächtige Koffer in der Hand. Ich
eröffnete sofort das Feuer. Hätte ich wissen können, dass es ein
Streichquartett aus Rostock war?
Der Uhr ist die Zeit egal.
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