Montag, 19. Januar 2026

Feuer – Rad - Laubbläser


Blogstuff 1266

„1943 überreichte der norwegische Schriftsteller Knut Hamsun dem von ihm bewunderten Joseph Goebbels, Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, das seine: ‚Ich kenne niemanden, der sich so unermüdlich für die Sache Europas und der Menschenrechte eingesetzt hat wie Sie, Herr Reichsminister.‘“ (Martin Sonneborn)

Ich bin so alt, ich habe die Golden Girls auf dem rechten Oberarm tätowiert.

Schade, dass rückgratlose Opportunisten Europa regieren. Hätte ansonsten vielleicht noch was aus dem Kontinent werden können.

Immer diese Crossover-Gerichte: „Grünkohl nach nordindischer Bauernart mit frischem Ingwer“. Was soll das?

Was macht eigentlich Wimbledon-Wegner?

Der neueste Bullshit aus der Union: Merz will, dass die Leute nicht mehr so oft krank werden. Und jetzt? Wenn ich zum Arzt gehen möchte, muss ich mir das nicht im Kanzleramt genehmigen lassen. Hat der Mann überhaupt Medizin studiert? Söder will sechs Bundesländer abschaffen. In München ist wieder mal der Wahnsinn ausgebrochen. Die Bevölkerung eines Bundeslands muss der eigenen Abschaffung im Rahmen eines Volksentscheids zustimmen. Das wird nicht passieren. 1996 hatten die Brandenburger auch keinen Bock, mit Berlin fusioniert zu werden. In den Siebzigern gab es die Idee eines Nordstaats. Aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ein einziges Bundesland machen und damit drei Landesregierungen und Verwaltungen einsparen. Als ob die freien Hansestädte ihre jahrhundertealte Autonomie aufgegeben hätten.

Und natürlich kommt zum gefühlt tausendsten Mal die CDU-Forderung, ARD und ZDF zusammenzulegen. Zum Glück haben wir aktuell ja keine anderen Probleme.

Post von der BARMER. Die Schweinepriester erhöhen meinen Krankenkassenbeitrag um fünfzehn Euro im Monat. Dafür gehe ich einfach einmal öfter zum Arzt. Nimm das, Fritze!

Die Rallye Paris-Dakar kommt dieses Jahr auch durch Wichtelbach.

Eines Tages gelten Demokratien als links.

Wenn man für den Sicherheitsdienst des Kanzleramts arbeitet, braucht man nicht nur eine langjährige Ausbildung, sondern auch untrügliche Instinkte. Als der weiße Van mit der Aufschrift „Sie suchen Maler, wir sind Streicher“ vor dem Eingang hielt, wurde ich misstrauisch. Vier Männer mit dunklen Anzügen und Sonnenbrillen stiegen aus. Sie trugen verdächtige Koffer in der Hand. Ich eröffnete sofort das Feuer. Hätte ich wissen können, dass es ein Streichquartett aus Rostock war?

Der Uhr ist die Zeit egal.

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