Sonntag, 25. Januar 2026

Benny – das ist Hundeliebe


„Niemand hat ihn jemals zuvor gesehen. Keiner kennt seinen Namen. Eines Morgens war er einfach da. Und er hat sich Andy Bonetti, den weltberühmten Autor von Werken wie „Vom Leibeswind verweht“ und „Auf der Suche nach der verlorenen Uhr“ als neues Herrchen ausgesucht.

Er war völlig verwahrlost und schwach, abgemagert, sein Fell verfilzt – so hinkte er mit seiner verletzten Pfote zum bescheidenen Strandhaus Bonettis auf Teneriffa. Er bekam zunächst einen Napf mit Wasser und ein kleingeschnittenes Filetsteak, dann fuhr ihn der Schriftsteller zu einem Tierarzt.

Die Kinder gaben ihm den Namen Benny. Jetzt ist er ein Teil der Familie und weicht seinem Herrchen nicht mehr von der Seite. Er schläft in einem Körbchen am Fußende des Ehebetts und die beiden machen jeden Morgen einen langen Strandspaziergang. Hol das Stöckcnen, treuer Freund!“

Dazu ein paar KI-generierte Bilder, zwei Seiten im neuen „Stern“. So läuft Publicity, Leute. Das ist Marketing.

 

2 Kommentare:

  1. Strandspaziergang? Stöckchen holen? So sah, abgesehen von den KI-Bildchen, Marketing vielleicht um die letzte Jahrtausendwende aus. Heutzutage braucht der Benny einen TikTok-Kanal, in welchem er mindestens täglich z.B. über seine Missbrauchserfahrungen ("Kaka-Folter im Körbchen - wie ich Opfer von Shitshaming wurde" o.ä.) berichtet.

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    1. Sagt dem anonymen Medienexperten der Begriff "Persiflage" was?

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