Linksterroristen haben mit einem
Anschlag fünfzigtausend Haushalte lahmgelegt, die größtenteils nicht nur ohne Strom,
sondern auch ohne Heizung sind. Am Samstagmorgen um sechs Uhr gingen im
Südwesten Berlins die Lichter aus.
Die Terroristen dieser Welt, ob
Linke, Rechte, Islamisten oder wer auch immer, machen jedes Mal den gleichen
Fehler. Sie glauben, ihre Anschläge würden die Gesellschaft verändern. Das ist
falsch. Die Menschen werden auch nach den Anschlägen so leben, wie sie es
wollen – und nicht, wie die Terroristen es wollen. Sie lassen sich nicht den
Willen von größenwahnsinnigen Gewalttätern aufzwingen.
Es heißt, am Donnerstag sei die
Stromversorgung wieder hergestellt. Was machen die Menschen bis zu diesem Tag?
Manche verharren tapfer in ihren Wohnungen, Hausbesitzer haben sich Generatoren
besorgt, die in Berlin inzwischen fast ausverkauft sind. Andere sind zu Freunden
und Verwandten gefahren. In der Not rückt man zusammen. Menschen werden zu
Flüchtlingshelfern, die nie damit gerechnet haben. Gästezimmer, Sofa, Schlafsack,
Isomatte – und außerhalb des Katastrophengebiets kann man ja immer noch in den
Supermarkt oder ins Restaurant gehen. Montagmorgen geht’s zur Arbeit. Notfalls nimmt man sich ein Hotelzimmer.
Es heißt immer, unter dem dünnen
Firniss der Zivilisation gäbe es nur Gewalt und Chaos. Aber es gibt auch
Widerstandsgeist, Überlebenswillen und Solidarität. Berlin beweist es in diesen
Tagen.
Warum wird nicht der Albrecht Broemme reaktiviert und mit Sondervollmachten ausgestattet im Rahmen der Notstandsgesetze von 1968 (Teil Katastrophennotstand)?
AntwortenLöschenSo ein Riesending ist ein Stromausfall dann auch wieder nicht. Wir sind hier nicht im Ahrtal ;o)
LöschenOder, fast genauso schlimm, in irgendeiner stadtbildunschönen Favela, oder in Gaza, oder in der Ostukraine, oder im Sudan.
LöschenEndlich mal ein Text, der Mut macht! Niemals werden wir kapitulieren vor den hinterlistigen Angriffen linker Terrorbanden auf die kerngesunde Infrastruktur unserer schönen Metropole! Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!
AntwortenLöschenMehr als billigen Zynismus hat die Linke nicht zu bieten? Ganz schön schwach.
LöschenMan sieht das Kapital förmlich schlottern vor Angst ob dieser heldenhaften Aktion der Genossen von der 'Vulkangruppe', die das ernsthaft als "Notwehr" bezeichnet haben. Warum fühlt man sich dabei immer an 'Life Of Brian' erinnert?
AntwortenLöschenIch sehe den Haufen "Revolutionäre" vor meinem geistigen Auge. Becks Bier, Tabak, Blättchen und einen Plan zum Sturz des Schweinesystems auf dem WG-Küchentisch. Ihre Väter sind Rechtsanwälte und Zahnärzte in Westdeutschland, überweisen jeden Monat Geld und glauben immer noch, ihre Kinder studieren Theaterwissenschaften an der Humboldt-Uni :o)))
LöschenUnsere Stromkabel brechen, aber unsere Herzen nicht!
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