Dienstag, 31. März 2020

Trittbrettfahrer en gros et en détail


Es gibt die großen Abzocker wie Adidas, H&M oder Deichmann, aber auch in den unteren Sphären des Kapitalismus suchen windige Geschäftemacher nach Profit.

Die zehn besten Durchhalteparolen


Blogstuff 410
„Mitten im tiefsten Winter wurde mir bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.“ (Albert Camus)
In den sechziger Jahren haben die Frauen ihre BHs verbrannt. Ich werde meine Hosen verbrennen, denn ich verlasse nie wieder das Haus. Der Lockdown ist das Paradies für Misanthropen.
Ich fange an, mit den schwindenden Vorräten zu improvisieren. Wurstwasser-Daiquiri. Rezept auf Anfrage.
Ich schaue mir jetzt immer die Fernsehgottesdienste an. Rotwein habe ich genügend im Haus und ein Knoppers dient als Hostie.
Idee für einen Film: Jemand reist mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit, um den Ausbruch der Pandemie zu verhindern. Ich könnte mir Bruce Willis in der Hauptrolle vorstellen. Arbeitstitel: „12 Bats“.
27. März. Heute habe ich zum ersten Mal von der Corona-Pandemie geträumt. In diesem Traum fuhr ich trotz Reiseverbots nach Berlin. Mein Haus war eingerüstet, weil es gerade renoviert wurde, also musste ich es durch den Hintereingang betreten. Ich fuhr mit dem Fahrstuhl auf meine Etage. Hier gab es eine große Bäckerei und andere Läden, sogar ein Frühstücksrestaurant. Die Etage war riesig und in viele Nebengänge verzweigt. Ich ging in meine Wohnung. Schon der erste Raum war gigantisch, größer als meine gesamte echte Wohnung. Es gab sogar eine Bar. Ich stellte meinen Koffer ab und ging wieder hinaus auf die Straße. Ich traf eine alte Schulfreundin, die mich bei meinem Spaziergang begleitete. Sie erklärte mir, dass ich mir alles nur einbilden würde. Ich dachte mir: Dann bildest du dir diese Frau auch nur ein. Ich strengte mich an, sie zu ignorieren, und tatsächlich war sie bald verschwunden. Ich kam an einem Biergarten vorüber, wo ein Freund von mir allein an einem Tisch saß. Ich setzte mich zu ihm und bestellte beim Kellner ein Weizenbier und Weißwürste. Dann wachte ich auf.
In Berlin ist es inzwischen verboten, allein auf einer Parkbank zu sitzen und ein Buch zu lesen.


Die „spanische Grippe“, die von 1918 bis 1920 zwischen 25 und 50 Millionen Menschenleben gekostet hat, hatte in Kansas/USA ihren Ursprung und kam mit der U.S. Army nach Europa. Die USA waren in den Krieg eingetreten, um die Kredite der amerikanischen Banken an Frankreich und Großbritannien zu retten, die Anfang 1917 vor einer drohenden Niederlage gegen die Mittelmächte standen. Geld regiert die Welt.
Den geplanten Buchtitel “Forever Andy – Pandemie der guten Laune“ kann ich auch in die Tonne kloppen.
Wer trägt eigentlich die Frühjahrskollektion von Prada, wenn alle zu Hause sind?
Peter Frampton - Do You Feel Like We Do. https://www.youtube.com/watch?v=U0wVJE3Vf8k

Tentin Quarantino, mein neuer Held.

Montag, 30. März 2020

Bilderwelten, Weltbilder 17











Toilettenpapier – ein Besinnungsaufsatz


„Dass sich die einen mehr nehmen als die anderen, nennt man in diesen Tagen ‚hamstern‘, und es ist verpönt. Dass sich die einen mehr nehmen als die anderen, nennt man sonst Marktwirtschaft, und es ist heilig.“ (Bernd Ulrich)
Seien Sie vernünftig, haben sie uns gesagt. Kaufen Sie mit Maß und Mitte, haben sie uns gesagt. Wer hamstert, verhält sich unsolidarisch, haben sie gesagt. Also haben sich viele Menschen klug verhalten und sind ruhig geblieben. Über die Menschen, die gehamstert haben, wurde gelacht. Sie wurden zum Gespött der Leute, sie wurden in den Medien – ob kommerziell oder sozial – an den Pranger gestellt wie SUV-Fahrer und Flugreisende im vergangenen Jahr.
Jetzt ist das Toilettenpapier alle. Jeder, ob arm oder reich, steht vor leeren Regalen. Plötzlich kann der Zahnarzt, der mit dem Porsche Cayenne beim Bioladen vorfährt, seiner juwelengeschmückten Gattin nicht einmal so etwas Gewöhnliches wie Scheißhauspapier besorgen. Die Kinder des Immobilienmaklers verstehen die Welt nicht mehr. Papa, Klopapier ist alle. Jetzt stehen die ganzen Schlaumeier und Moralapostel dumm da und wissen nicht weiter. Hätteste mal gehamstert, als noch Zeit war, du feiner Pinkel. So mancher Hartz IV-Empfänger besitzt mehr Toilettenpapier als du. Wie stehst du jetzt mit deinen ganzen Moneten vor deiner Familie da?

Klopapierporn.


Nehmt das, ihr Versicherungsfritzen, ihr Zahnärzte, ihr Immobilienmakler, ihr Manager: Mit Stand 28.3.2020 verfügt die Festung Bonetti, sicher geborgen hinter Wall und Graben, über Toilettenpapier für zwei Monate, Taschentücher für einen weiteren Monat, drei Küchenrollen, ein Paket Papierservietten mit Weihnachtsmotiv, das ich im Esszimmerschrank gefunden habe, und zwei prallgefüllte blaue Säcke mit Altpapier. Sicherheitshalber habe ich online nochmal nachgefasst und vergangene Woche 96 Rollen dreilagiges Klopapier geordert.
Ich soll euch arroganten Wichsern etwas abgeben? Könnt ihr euch das überhaupt leisten? Jetzt faselt ihr alle von Solidarität, wie damals, als wir eure Scheißbanken mit unserem Geld retten durften, nur damit ihr euch wieder die Taschen mit Mondgehältern und Boni vollstopfen konntet. Drauf geschissen!
P.S.: Für Heiratsanträge nutzen Sie bitte den Kommentarbereich.
New Order: Love Less. https://www.youtube.com/watch?v=c_QlZ_qhGUA

So geht’s dahin, das Haus des Agamemnon.

Sonntag, 29. März 2020

Wichtige Information zum Ernährungsnotstand


Die gute Nachricht: Es gibt eine staatliche Notfallreserve, falls in einem Krisenfall der Markt versagt.
Die schlechte Nachricht: Es gibt nur Reis, Erbsen, Linsen, Kondensmilch, Brotgetreide (Weizen, Roggen) und Hafer. Über Getränke finde ich nichts. Da bleibt uns nur das Leitungswasser.
Im Augenblick geht es uns noch hervorragend, selbst in einem gottverlassenen Kaff wie Schweppenhausen habe ich die Auswahl zwischen vier verschiedenen Lieferdiensten, darunter sogar ein Inder.

Dunkelheit


„Ist die vollkommene Leere schwarz oder weiß?“
Ich habe alles, was ich brauche. Ein Bett, einen Sessel, ein Radio. Mein Zimmer hat eine Doppeltür. Einmal am Tag ertönt ein Gong. Dann darf ich die Tür öffnen und finde im Zwischenraum der Türen ein Tablett mit Essen. Die zweite Tür ist geschlossen. Es dient meiner Sicherheit. Was mir fehlt, ist das Licht.
Es begann vor einem Jahr. Die Krankheit brach in einer Stadt aus, die etwa hundert Kilometer entfernt war. Nicht jeder wurde krank. Nur drei Prozent der Infizierten. Aber anfangs starben viele Menschen. Die rätselhafte Krankheit verändert die Haut. Licht tötet uns. Auch ich habe mich angesteckt.
Noch gibt es kein Heilmittel, aber in den Laboratorien wird geforscht. Im Radio höre ich jeden Tag von den Fortschritten. Schon im nächsten Jahr soll alles vorbei sein. Unsere Provinz wurde zur Sperrzone erklärt. Alle Kranken sind in speziellen Häusern isoliert und leben in absoluter Finsternis.
Einmal in der Woche wird die gesamte Station verdunkelt. Dann dürfen wir unsere Zimmer verlassen. Wir tasten uns zum großen Aufenthaltsraum am Ende des Flurs. Wir sind etwa zwölf Menschen. Zwei Stunden lang können wir uns unterhalten. Es tut gut, die Stimmen der anderen zu hören. Wir erzählen uns Geschichten aus der Vergangenheit und diskutieren über die Nachrichten, die wir gehört haben.
Heute Nachmittag ist es wieder soweit. Ich habe beschlossen, mich im Aufenthaltsraum zu verstecken, wenn die zwei Stunden um sind. Die Dunkelheit ist nicht auszuhalten. Ich werde sehen, was passiert, wenn die Pfleger das Licht einschalten. Ich werde mich befreien. Ich werde nach draußen rennen. In die Sonne. Ich werde leben oder sterben.
P.S.: Diesen Text habe ich schon am 8. März geschrieben. Damals gab es noch keinen Corona-Toten in Deutschland. Es ist seither so viel dazwischen gekommen, was ich vorher posten wollte. Unglaublich.
Anne Clark - Our Darkness. https://www.youtube.com/watch?v=OguHIyNNblM

Samstag, 28. März 2020

Deutschland im Ausnahmezustand



Was passiert als nächstes? Schreiben Rentner keine Falschparker mehr auf? Warten die Deutschen nachts um drei nicht mehr an einer roten Ampel? Tragen sie die Sandalen jetzt ohne Socken? Werden wir alle unpünktlich? Trennen wir den Müll nicht mehr?

Hinweis in eigener Sache


Liebe Lesende,
aus aktuellem Anlass möchte ich Ihnen mitteilen, dass bis auf weiteres alle Blogposts aus meinem Wohnzimmer gesendet werden. Wann ich wieder vor Live-Publikum schreibe, kann ich Ihnen im Augenblick nicht sagen.
Bleiben Sie gesund!


Heute entdeckt: Das Gartenhäuschen meines Nachbarn sieht aus, als würde Michel aus Lönneberga dort seine Strafe absitzen.

Das Räderwerk der Wohlstandsgesellschaft zerbricht


Blogstuff 409
„Das ist keine Übung.“ (Andy Bonetti)
Stellen Sie sich mal vor: Im Winter haben wir die Corona-Scheiße hinter uns und dann kommt die nächste Pandemie um die Ecke. Dann ist der Kapitalismus endgültig hinüber und wir stoppen doch noch den Klimawandel. Immer und immer wieder, bis der Mensch es kapiert, dass er ein falsches Leben führt.
Neuer Trend: Angeber posten jetzt Selfies, auf denen sie Hosen anhaben.
Ich kaufe mir ja keine Zeitungen am Kiosk, aber ich frage mich trotzdem gerade, wie die Journalisten in diesen Zeiten den Sport- und den Kulturteil vollkriegen.
Wer 2020 mitgemacht hat, braucht uns nichts mehr von „Verbotskultur“ zu erzählen. Wir haben sie akzeptiert, nach Corona machen wir weiter: Inlandsflüge, Diesel, Tempolimit usw.
Niemand regt sich mehr über die Bonpflicht beim Bäcker auf. Man ist dankbar für das Brot.
Jetzt singen und klatschen die Menschen noch auf dem Balkon. Im Hochsommer, wenn die Temperatur in der Dachgeschosswohnung auf vierzig Grad steigt, werden sie an Mord denken.
Andy Bonetti hat die Mainzer Rheingoldhalle für eine Geisterlesung gemietet. Er wird am 7. April vor tausend leeren Plätzen aus seinem Werk „Die einsame Insel hat meine Adresse“ vorlesen. Ich bitte um zahlreiches Meiden.




Das Wort Foodporn wird in den nächsten Monaten eine ganz neue Bedeutung bekommen. Keine Bilder aus schicken Restaurants, sondern Bilder von selbstgebackenem Kuchen oder einer ganzen Salami.
2020: Die Lücke im Lebenslauf. Kein Personalchef wird je nach den Gründen fragen.
2020. Quersumme: 4. In China die Unglückszahl, das Wort klingt im Chinesischen ähnlich wie „sterben“ und „Tod“.
Das österreichische Heer weiß Bescheid: „Humor zulassen: ‚Humor ist erlaubt!‘ - er ist ein starkes Mittel gegen Hoffnungslosigkeit, Lächeln und Lachen bringen oft Erleichterung.“ (Information des Psychologischen Dienstes zum Umgang mit COVID-19)
An der Tankstelle: „Zahlen Sie bar oder mit Ravioli?“
MERS heißt ein anderes Coronavirus. Es tötet etwa ein Drittel der Infizierten. Wir haben nochmal Glück gehabt. Bei MERS wäre die gesellschaftliche Ordnung schon zusammengebrochen wie bei einer mittelalterlichen Pestepidemie.
Der Laie glaubt, nur die Supermarktangestellte, die eine Flasche Apfelsaft ins Regal stellt, ist systemrelevant. Aber auch der Fahrer, der die Flasche aus dem Lager der Supermarktkette anliefert, ist systemrelevant. Der Mensch, der in der Fabrik den Apfelsaft abfüllt. Der Mechaniker, der die Abfüllmaschine wartet. Der Facharbeiter, der Abfüllmaschinen montiert. Der Mechatroniker, der den Lkw am Laufen hält, und der Tankwart. Natürlich an erster Stelle der Bauer und der Erntehelfer. Es gibt im Proletariat keine überflüssigen Leute, denn die Arbeitswelt wurde seit Jahrzehnten auf maximale Effizienz getrimmt. Irrelevant für das System sind allerdings etliche Leute in den aufgeblähten Verwaltungen der Konzerne.
Wahrlich, ich sage euch: Es werden Zeiten kommen, da werdet ihr keine Witze mehr über Sanifair-Bons machen.
Quizfrage im Jahr 2050: In welchem Jahr fanden die Olympischen Spiel 2020 statt?
Blond - Sanifair Millionär. https://www.youtube.com/watch?v=dXAgH9Fhtxg

Freitag, 27. März 2020

Ave, imperator, morituri te salutant


Geld ist nur buntes Papier und rundes Metall. Seinen Wert erhält es durch unseren Glauben. Wir glauben an das Geld, wie wir in anderen Epochen an Gott geglaubt haben. Wir glauben auch an die Macht und ihre Vertreter. Wir glauben, dass Mutti es im Homeoffice schon richten wird, so wie die alten Ägypter an die Göttlichkeit ihrer Pharaonen geglaubt haben. Seit zehntausend Jahren beruht unsere Gesellschaft letztlich auf dem Glauben. Aber nur, weil wir Handys haben, denken wir, wir wären klüger und fortschrittlicher als die Generationen vor uns. Nur unser Glaube wird uns retten. Der Glaube an das Geld und an die Macht. Deswegen möchte auch niemand den Zweiflern, den Kritikern, den Häretikern zuhören. Corona macht unsere Welt totalitär.

Zeit für Panik?


„Es wäre also nicht ratsam, sich wegen des neuartigen Coronavirus Sorgen zu machen.“ (Der Spiegel, 28.1.2020)
Es kommen immer weniger Güter des täglichen Bedarfs nach Deutschland und gleichzeitig fehlen jetzt die Saisonarbeiter auf den Feldern. Was nicht jetzt gesät wird, kann im Spätsommer auch nicht geerntet werden. Hoffen wir, dass die Prepper und die Hamsterkäufer nicht am Ende recht haben, denn sie werden noch Nahrungsmittel haben, wenn wir längst vor leeren Speisekammern und Supermarktregalen stehen. Dann brauchen wir auch das viele Klopapier nicht mehr, denn wer nix zu fressen hat, braucht auch nicht zu scheißen. Werden wir es erleben, dass Dosenravioli auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden? Wenn Geld als Tauschmittel wertlos wird, wenn es nur noch ein Fetzen buntes Papier ist wie 1945, als US-Zigaretten die einzige Währung im Tauschhandel waren und die Stadtmenschen „Hamsterfahrten“ aufs Land fuhren, um ihren Schmuck gegen Kartoffeln zu tauschen? Was haben Sie anzubieten, wenn Sie einen Sack Kartoffeln haben wollen? Wird am Ende dieses Seuchenjahrs Klopapier zum neuen Goldstandard?
Nur Spaß. Im Dezember 2021 kommt „Corona“ von Wolfgang Petersen in die Kinos und wir werden alle herzlich über diese verrückte Zeit lachen. Fast alle. Ich auf jeden Fall, denn schlechten Leuten geht es immer gut. Mit dieser Mischung aus Ignoranz und Galgenhumor habe ich schon den Klimawandel letztes Jahr überlebt, den islamistischen Terror, Ebola, Schweinegrippe und Helmut Kohl. Solange es noch Menschen gibt, die Wein keltern und Wurst herstellen, mache ich mir keine Sorgen. Ein Kollege hat mich mal vor vielen Jahren gefragt, was ich mache, wenn ich Pleite gehe. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir von den letzten tausend Mark (so lange ist das schon her) eine Pumpgun kaufe. Ich werde nicht verhungern. Notfalls gibt es im Knast drei Mahlzeiten am Tag. Welcome to the jungle.
Streetmark – Welcome. https://www.youtube.com/watch?v=P_F1zZIqrMQ

Donnerstag, 26. März 2020

Das regelt der Markt


Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 138 Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher
(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.
(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

Andy Bonetti rettet die Bundesliga


Gerade habe ich in die Fernsehzeitschrift geschaut. Heute Abend kommt ein Fußballländerspiel. Deutschland – Spanien. Ein Leckerbissen für jeden Fan. Was gibt es heute noch, laut Programm: Motorsport, Radrennen, Biathlon. Als ich dieses Heft gekauft habe, lebten wir alle in einer anderen Zeit.



Was lese ich im Internet. Uli Hoeneß sagt, wenn die Bundesliga in diesem Jahr nicht mehr spielt, sind alle Vereine pleite. Was können wir in dieser Stunde der Not machen? Richtig. Wir fragen Meister Bonetti.




1. Alle Spieler verzichten ab 1. April bis 31. März 2021 auf ihre Gehälter. Wer nicht spielt, soll auch nicht verdienen. Diese Leute sind reich genug, um dieses Jahr zu überleben. Spieler, die sich weigern, ihren Verein zu retten, werden fristlos entlassen. Es wird ein echter Charaktertest: Wer sind die Guten, wer sind die Schlechten? Jede Wette: Müller bleibt beim FC Bayern, Coutinho geht.
2. Ab April 2021 wird die aktuelle Saison zu Ende gespielt. Die Tabelle bleibt, wie sie ist. Die Saison 2019/2021 dauert eben doppelt so lang. Es sind noch neun Spieltage zu absolvieren. Ende Mai haben wir einen Meister und einen Pokalsieger. Dann geht es im Juni zur EM.



Liebe Infizierte, liebe Infizierende!


Blogstuff 408
„Die Erde stemmt sich gegen die Menschen!“ (Joachim Löw)
Politisch erwünschter Nebeneffekt der Jahrhundertkrise: Europa wird für Wirtschaftsflüchtlinge uninteressant, beruflich gut integrierte Migranten werden zu arbeitslosen Außenseitern, die dem rechten Mob zum Fraß vorgeworfen werden können (zwecks Frustabbau).
Am 8. Mai ist der 75. Jahrestag der Kapitulation des Nazi-Regimes. Natürlich wird der Bundespräsident eine Rede zu diesem Thema halten. Aber er wird allein sein.
Aktuelle Lektüreempfehlung: Franz Kafka – Der Bau.
+++Breaking News+++ Wegen Corona verzögert sich der Kohleausstieg bis 2050.
Das Auswärtige Amt bringt es auf den Punkt: „Die Situation hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus ändert sich dynamisch.“ Dann wissen wir ja alle Bescheid.
Vielleicht werden wir uns nie wieder die Hand geben?
Ist der Hundesalon in Krisenzeiten wirklich systemrelevant?

Wenn in den USA das Kriegsrecht ausgerufen wird, haben wir genau die Situation, auf die sich die ganzen durchgedrehten Prepper und Waffennarren seit Jahren vorbereiten. Dann liefern sich Corona-Todesfälle und Schusswaffenopfer ein Wettrennen.


Früher haben die Leute die Straßenseite gewechselt, wenn ich nachts aus der Kneipe nach Hause gegangen bin. Heute wechsle ich die Straßenseite.
Diesen Sommer bleiben wir alle zu Hause und sehen uns die Urlaubsbilder der letzten zwanzig Jahre an. Ist doch auch mal schön, oder?
Wo soll ich denn jetzt das Klopapier klauen, wenn alle Restaurants geschlossen sind?
Für Aficionados: Das erste Toilettenpapier der Moderne wurde 1857 in den USA hergestellt, 1972 wurde das zweilagige Toilettenpapier erfunden, 1984 das dreilagige (beide von Hakle).
Wo gehst du denn heute Abend hin? – Moment, da muss ich mal in meinen Terminkalender schauen … Ins Wohnzimmer.
Ich bin gespannt, wie sich die Pandemie auf die Kriminalstatistik auswirken wird. Schließlich sitzen die Verbrecher jetzt auch zu Hause.
Level der Verwahrlosung: Jogginghosen trage ich nur noch, wenn ich die Wohnung verlasse. Also bis zum Briefkasten und bis zur Mülltonne. Dresscode: Messi im Endstadium. Zum Glück kann mich Karl Lagerfeld nicht mehr sehen.
Ich warte ja nur noch auf den ersten AfD-Schwachkopf, der behauptet, Deutschland hätte weniger Corona-Tote als Italien, Frankreich oder Spanier, weil wir Arier wären.
Nach dem Zusammenbruch ist Hakle die neue Währung, nicht mehr der Euro.
Wo ist die unsichtbare Hand des Marktes, wenn man sie mal wirklich braucht?
Was es in den Supermärkten permanent im Überfluss gibt: der ganze Oster-Kram, auf den im Augenblick niemand Bock hat.
Gibt es eigentlich auch keine Chemtrails mehr, wenn keine Flugzeuge unterwegs sind? Oder übernimmt das die Luftwaffe?
Wer kennt noch den Film "Vierzig Wagen westwärts"? Da geht es darum, ein Bergarbeiterstädtchen mit Whisky zu versorgen, weil die Leute auf dem Trockenen sitzen. Heute gab es im Supermarkt kein Klopapier. Hollywood, wo bleibt der Film zum Thema?
Was machen jetzt Menschen, die fremdgehen? Können die noch ihre Geliebte oder ihren Geliebten sehen? Stattdessen immer mit dem Ehepartner zuhause eingesperrt. Dazu wird es vom Robert-Koch-Institut nie eine Statistik der Todesfälle geben.
Schiller – Ruhe. https://www.youtube.com/watch?v=CgeD9BeNcZA

Mittwoch, 25. März 2020

Omega-Blogger: Unterbeschäftigt & Unterbelichtet


Ein gewisser "Flatter" hat offensichtlich nichts Besseres zu tun, als von einer Müllkippe namens Ruhrpott, auf der er wie ein Waschbär haust, und die seit dem Pleistozän von tatsächlich hart arbeitenden Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet künstlich beatmet werden muss, seinen widerlichen Auswurf auf das edle Geblüt der Pfälzer Bergstämme hinab zu speien.
Jetzt sitzt der marxistische Bettelmönch in seinem kotbeschmierten Backstein-Wohnklo aus der Nachkriegszeit und füllt eine Sockenpuppe mit Kronkorken, damit er Selbstgespräche führen kann („Wilson-Syndrom“). Er findet, das würde reichen, um sich Blogger nennen zu dürfen, doch wie wir alle wissen, findet er noch nicht mal seinen Arsch, wenn eine Glocke dranhängt. Er ist eine Schande für unseren jahrhundertealten Berufsstand, jedes Nanogramm Strom ist zu schade für die Verbreitung seines geistfernen Gestammels.
Während Bonetti Media im Minutentakt Weltliteratur raushaut, um diesem strauchelnden Volk der SUV-Fahrer und Wurstfresser Zuversicht und Hoffnung zu geben, verbreitet er weiter seine defätistischen Ansichten zur angeblichen Krise unserer heißgeliebten und hochverehrten Marktwirtschaft und der kapitalgedeckten Demokratie, zersetzt das Vertrauen in die Börse als Quelle der Altersvorsorge und in Jens Spahn als Feldmarschall der Herzen in der Schlacht gegen das kommunistische Virus.
Corona hat uns schon die Freiheit genommen, jetzt will es unseren Wohlstand. Aber in Schweppenhausen steht ein einzelner Krieger, sturmumtost und ungebrochen, der den apokalyptischen Reitern des Marxismus-Leninismus in Gestalt des feynen Herrn Flatter und anderer vaterlandsloser Gesellen mutig und entschlossen die Stirn bietet. „Haltet ein“, ruft er ihnen entgegen. Und er handelt. Mit seinem Hunger und seinem Durst hält er ganze Bauern- und Bäckerfamilien am Leben. Gestern gaben sich hier mein Winzer, der Pizzabote und ein DHL-Fahrer mit einem Paket voller Mikrowellenköstlichkeiten die Klinke in die Hand. Mehrfach wurde an diesem Tag das Kriegsrecht gebrochen, weil auch noch zwei Handwerker die Fensterrahmen meines Hauses gestrichen haben.
Wieder einmal sind es die Wohlhabenden, die Klugen und die Schönen, die mit ihren prallgefüllten Geldbeuteln dieses Land am Leben erhalten. Dank erwarte ich nicht. Die Elite ist längst zum Gespött des gemeinen Volkes geworden. Aber nehmt euch in Acht, sozialistische Schlangenbrut! Er werdet noch darum betteln, für eine Handvoll Kupfermünzen vor mir im Staub zu kriechen, ihr jauchesaufenden Schweine!

Neues Thema gefällig?


Auf meinem Rechner vergammeln langsam die Restbestände aus dem Februar, als ich noch nicht täglich über Corona und sonst nix geschrieben habe. Das Zeug muss raus!
Wie heißt der zweite Teil von Goethes Faust? 1. Faust reloaded, 2. Mephisto strikes back, 3. Faust II – Tag der Abrechnung, 4. Faust und der Tempel des Todes.
Die Waldarbeiter im Hunsrück tragen keine Holzfällerhemden.
Weltraum. Das große Thema meiner Generation. Ich bin Jahrgang 1966, habe also die Mondlandung live miterlebt. Ich habe heute noch das Shirt mit der Aufschrift „Ich war bei der Mondlandung dabei und alles was ich bekommen habe, ist dieses T-Shirt“. Wie alle Menschen meiner Generation. Natürlich wollte ich auch ins All. Ich habe Asimov gelesen, Verne und all die anderen Autoren. Aber irgendwann dämmerte es mir, dass ich es nicht schaffen würde. Nicht wegen des Gewichts, sondern wegen der Höhenangst. Ich lebte in Berlin in einer Altbauwohnung. Vier Meter hohe Decke. Irgendwann musste ich die erste Glühbirne wechseln. Ich habe es nicht geschafft. So hoch komme ich bis heute nicht auf der Leiter. Also habe ich mir bei Ikea solche Lampen gekauft, die man in zehn Zentimetern Höhe einstöpselt. Haben Sie eine Ahnung, wie hoch man im Weltraum unterwegs ist? Hör mir auf. Nix für mich.
Management: Ins Rudel der Platzhirsche wird demnächst das Quotenreh kommen. Wir dürfen gespannt sein. Zu meinen Lebzeiten wird die Macht im Land niemals paritätisch verteilt sein, da fehlt mir der Glaube. Global betrachtet sind wir noch weiter von der Gleichberechtigung entfernt, denn sie gilt als westlicher Wert und ist in Asien, Afrika und Lateinamerika so beliebt wie andere dekorative Worthülsen des weißen Kapitalismus („Menschenwürde“, „Demokratie“). Kurze Frage: Was verändert sich für über 3,5 Milliarden Frauen, wenn es ein paar Millionärinnen mehr gibt?
Es ist so gemein. Die Kinder nennen mich in der Adventszeit immer Dickolaus.
Ich wohne im höchsten Wolkenkratzer der Welt – im Keller.
Das Schlimme ist ja: Andere kriegen von ihrer Blödheit keine Kopfschmerzen – ich schon.
Nicht das Vergangene loslassen können. Nicht erwachsen werden können. Als grauhaariges Kind sterben.
Was wurde eigentlich aus Heinz Pralinski? Er verzichtete als Redakteur bei Bonetti auf ein Gehalt und ließ sich an deren Stelle die Merchandising-Rechte für das Kiezschreiber-Blog vertraglich zusichern. Er lebt heute als Multimillionär in Beverly Hills.
Thomas Dolby - She Blinded Me With Science Ultrasound Extended 12 Inch Version. https://www.youtube.com/watch?v=WZOW5GdgCGw

Die Zeit der Wölfe


BS 407
„Ein Radfahrer pendelt über die fast menschenleere Tauentzienstraße und lässt aus einem Lautsprecher die Fußball-Hymne „Olé, Olé, Olé, Olé – we are the Champions, Olé ertönen“. Was mag das bedeuten?“ (Newsletter des Tagesspiegel)
Wir haben nicht nur die Wahl zwischen Freiheit und Gesundheit, sondern auch zwischen Wohlstand und Gesundheit. Die Freiheit haben wir leichten Herzens verschenkt, beim Wohlstand gibt es eine Debatte, deren Ausgang offen ist.
Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass es in den Staaten zuerst zu Plünderungen und Aufständen kommen wird, deren neoliberale Regierungen die Zerstörung des Sozialstaats am weitesten vorangetrieben haben (USA, UK).
Warum haben so viele Menschen die Seuche nicht ernst genommen? Weil wir in den letzten Jahrzehnten schon oft Seuchenalarm hatten (Rinderwahnsinn, Schweinegrippe, SARS, MERS, Ebola, Hühnergrippe) und nie etwas passiert ist. Das ist wie mit dem Jungen, der immer „Wölfe, Wölfe“ ruft. Aber jetzt ist der Wolf da.
Langsam dämmert es den Leuten, dass es dieses Jahr keine einzige Veranstaltung mehr geben wird. Kein Jahrmarkt, kein Oktoberfest, keine Bundesliga, keine Weihnachtsmärkte und keine Silvesterfeiern. Corona setzt das Böllerverbot durch, weil wir alle zu Hause bleiben müssen. Eine stille, finstere Silvesternacht als Jahresabschluss des annus horribilis.
Trump erklärt dem Virus den Krieg. In den täglichen Schlachten werden viele tausend Amerikaner ihr Leben verlieren. Jetzt rächt sich, dass sich dieses Land einen völligen Schwachkopf als Präsident gewählt hat. Aber im Gegensatz zu den vorigen Kriegen sterben keine Menschen in anderen Ländern. Warum macht Trump eigentlich so wenig gegen die Pandemie? Weil seine Hotels bei der aktuellen Schließung keinen Gewinn abwerfen. Letztlich führt er Krieg gegen sein eigenes Volk.

Vor vier Wochen hätte ich noch den folgenden Witz gemacht: „Neulich hat mich ein Punk in der Fußgängerzone angesprochen: ‚Ey, Alter, haste ma ne Rolle Klopapier‘.“ Jetzt mache ich mir Sorgen um die Bettler, denen die Ausgangssperre die Geschäftsgrundlage entzieht. Kümmert sich der Staat um diese Leute? Ich lese immer nur von der milliardenschweren Bazooka des Finanzministers.
Warum gibt es nicht genug Schutzmasken? Weil bisher keine Nachfrage bestand. Der Markt kann es also nicht richten. Merkzettel für 2021ff.: Staatliche Notreserven anlegen wie Berlin im Kalten Krieg.
Früher maß man die Stärke eines Landes an der Anzahl seiner Panzer und Kampfbomber, heute misst man sie an der Anzahl der Beatmungsgeräte und Intensivbetten.
Böhmermann ist bereits Ende letzten Jahres in Quarantäne gegangen. Was wusste er, was wir nicht wissen?
Kein Klopapier mehr? Ich empfehle Analspülungen. Gibt’s im Erotik-Versand. Noch.
Judith Rakers liest die Nachrichten jetzt in ihrem Wohnzimmer vor. Finde ich viel besser als die kühle Studioatmosphäre.
Corona als Black Box. Wie kommen wir auf der anderen Seite wieder heraus?
Nach dem Klopapier werden wahrscheinlich die Särge knapp. Wann werden die Leute anfangen, Grabstellen zu hamstern?
Haben wir in den letzten Jahren einen Virus namens Faschismus verlangsamen können? Deswegen bin ich bei Corona auch skeptisch.
Wer in diesen Zeiten einen Beutel mit Hustenbonbons auf das Band an der Supermarktkasse legt, wird wenige Augenblicke später von den anderen Kunden auf dem Parkplatz gepfählt. Menschen mit Heuschnupfen leben auch gefährlich.
Im Januar haben wir uns noch über die Bonpflicht aufgeregt. Glückliche Zeiten.
Purple Avenue - Justify My Love. https://www.youtube.com/watch?v=UC8Hyll8_J8

Dienstag, 24. März 2020

Bilderwelten, Weltbilder 16



Für ihre widerwärtige Selbstdarstellung gehen Nazis über Leichen.



Mutti beim Hamstern fotografiert: Wie dramatisch ist die Klopapiersituation im Kanzleramt?





Wer schreibt eigentlich diese Horoskope?



1991 habe ich diese Ruine jeden Tag gesehen, als ich in der Görlitzer Straße in Kreuzberg gelebt habe. Am 1. Mai 1987 wurde dieser Bolle-Markt geplündert und niedergebrannt. Derzeit erinnere ich mich täglich an diesen Anblick. Wann ist es wieder soweit?





Die Neutronenbombe des 21. Jahrhunderts


„Denken Sie immer daran, wenn Sie die Prätorianergarde der Kapitalfraktion durch Ihre Straße marschieren sehen, weil es keine Ausgangssperre ohne Kontrolle geben kann: Es kommt noch schlimmer.“ (Andy Bonetti)
Vor meiner Zeit als Kiezschreiber war ich arbeitslos. Ein Jahr „normal“, zwei Jahre Hartz IV. Ich habe gelernt, das Leben herunterzufahren. Was habe ich damals aus meinem Leben gestrichen? Kneipen und Restaurants. Aldi ist billiger. Kino, Konzerte, Theater und Museen. Fernsehen und Internet tun es auch, dazu die gute alte Plattensammlung. Auslandsreisen. Ich habe damals Berlin erkundet, bin stundenlang durch meine Heimatstadt gelaufen und habe sie endlich richtig kennengelernt. Das alltägliche Berlin abseits der Touristenströme. Das Berlin ohne Glamour und Szene-Schwaben. Singende Kinder in grauen Plattenbauschulen, alte Frauen auf Friedhöfen. Die traurige Schönheit und die liebenswerte Banalität, die man erst erkennen kann, wenn man viel Zeit hat.
Ich habe das Leben auf den Kern reduziert: Essen und Trinken, Freunde und Familie. Damals gab es noch 359 Euro im Monat. Als Arbeitsloser durfte ich kostenlos in der Stadtteilbibliothek Bücher ausleihen. So wird es in der kommenden Wirtschaftskrise vielen Menschen ergehen. Die Zeit von industriell zerrissenen Jeans und teurem Craftbeer aus Mikrobrauereien ist vorbei. Der Kultur, der Modebranche und der Gastronomie droht der Enthauptungsschlag. Die Menschen haben kein Geld mehr für Luxus und die Touristen bleiben aus. Es wird andererseits auch keinen Wohnungsmangel mehr geben, denn die AirBnB-Wohnungen werden jetzt langfristig vermietet werden müssen. Wohl dem, der in diesen Zeiten einen sicheren Job im öffentlichen Dienst hat. Verwaltungsbeamte punkten bei Tinder, Hipster sind abgemeldet.
Wir können noch gar nicht ermessen, was sich 2020 alles verändern wird. Der Begriff Ellbogengesellschaft wird im Kampf um die wenigen Jobs neu definiert werden. Der polnische Bauarbeiter wird es überleben, die verwöhnten Susis aus dem Bereich Kommunikationsdesign sicher nicht. Der Niedriglohnsektor wird extrem ausgeweitet, Lohndumping wird zum Normalfall. Die schöne neue Welt der Ich-AGs und der Selbstverwirklichung im Beruf geht im Zeitraffer bankrott. Westdeutsche erleben jetzt ihren persönlichen Treuhand-Moment. Das Coronavirus ist die Neutronenbombe des 21. Jahrhunderts.
Men Without Hats – I Got The Message. https://www.youtube.com/watch?v=GAEKqHFhQYk

The Savage Skulls Street Gang, The Bronx, 1979.