Samstag, 31. Oktober 2020

R.I.P. Peter Grottian


Die Garde stirbt, aber sie ergibt sich nicht. In den letzten Jahren verstarben mein Doktorvater Ekkehart Krippendorff und Elmar Altvater (beide 2018), mein Zweitgutachter Wolf-Dieter Narr (2019), der in seinem Gutachten schrieb, meine Dissertation lese sich stellenweise „wie ein Sektfrühstück“, und vorgestern Peter Grottian, bei dem ich als Doktorand mein letztes Seminar hatte. Ein linker Revoluzzer, der ständig Ärger mit der Justiz, konservativen Politikern und dem Verfassungsschutz hatte. Die alte Garde des OSI, dieser marxistischen Kaderschmiede an der FU Berlin, gibt es nicht mehr.

Covid-19 antwortet nicht

 

Jahrzehntlang waren wir mit Problemen befasst, die wir Menschen selbst geschaffen haben: mit politischen Umwälzungen wie dem Ende des Kommunismus und der Wiedervereinigung, mit Kriegen und Terrorismus, mit Wirtschaftskrisen und Armut. Plötzlich haben wir es Problemen zu tun, die von der Natur an uns herangetragen werden. Erst waren es klimatische Veränderungen, dann ein Krankheitserreger namens Covid-19.

Die Herausforderungen der klimatischen Veränderungen konnten wir noch ausblenden, zumindest auf den Wohlstandsinseln wie Deutschland. Die Gefahr liegt in ferner Zukunft, für unmittelbare Erscheinungen wie sommerliche Hitzewellen gibt es technische Lösungen wie Klimaanlagen. Wir schließen einfach die Augen. Das Virus bedroht unser Leben jedoch direkt, hier und jetzt. Wir stellen fest, dass man mit der Natur, im Gegensatz zum politischen Gegner, nicht reden kann.

Unsere Wordgewandtheit, unsere Drohungen und Schmeicheleien, unsere Kompromissvorschläge nutzen uns nichts. Wenn Corona ein Land wäre, hätten es die Amerikaner schon längst bombardiert. Was tun wir? Wir greifen die Menschen an, die mit der Bedrohung zu tun haben. Wenn das Virus schon nicht auf unsere Beschimpfungen reagiert, dann tun es wenigstens die Politiker. An ihnen, an den von ihnen beauftragten Experten und an den zuständigen Behörden lassen wir unseren Zorn aus. Es wird uns nichts nutzen.

Die Natur im Allgemeinen wie auch Covid-19 im Besonderen sind blind und taub. Sie interessieren sich nicht für das Grundgesetz. Wir können mit ihnen kein juristisches Seminar veranstalten. Sie sind keinem Argument zugänglich. Damit können wir nicht umgehen. Das haben wir nicht gelernt. Es soll etwas geben, das mächtiger als der Mensch ist? Das kann nicht sein, das darf nicht sein. Wir empfinden es als eine narzisstische Kränkung und quengeln wie störrische Kinder bei jeder Einschränkung unseres privilegierten Lebens.

Es ist richtig: Wir leben in einer Corona-Diktatur. Aber auf dem Thron sitzt kein Politiker und kein Milliardär. Wir erleben auch nicht die Rache der gequälten Natur, keinen Reflex des Planeten gegen die Seuche Mensch. Es ist einfach da. Mächtig. Schweigend. Widerstand zwecklos.

Jet - Are You Gonna Be My Girl. https://www.youtube.com/watch?v=tuK6n2Lkza0

 

Freitag, 30. Oktober 2020

Corona: Zahl der Einzelfälle steigt

 

Blogstuff 510

„Die faktische Gegebenheit der Spaghetti legt in keiner Weise fest, was wir im freien Selbstentwurf daraus kreieren. Als Gericht niemals einfach gegeben, sondern stets projekthaft aufgegeben, werden Spaghetti so als Teig der Existenz, ja Nahrung gewordenes Prinzip der Freiheit selbst erkennbar. (…) Allein Spaghetti stehen für wahren Humanismus!“ (Wolfram Eilenberger)

Der ganze Text: https://www.philomag.de/artikel/die-sache-mit-den-spaghetti

Am 31. Oktober wird der BER eröffnet. Wenn der Termin nur um zwei Tage verschoben werden muss, stehen Müller und Scheuer wegen Lockdown allein auf der Einweihungsparty.

Nach der Beyond-Meat-Sache gibt es jetzt Beyond-Science. Fragen Sie die Querdenker.

Die Kinder, die in diesem Winter mit Winterjacke und Handschuhen im Klassenzimmer sitzen, können später mal ihren Kids von ihrer schweren Kindheit erzählen wie die Generation, die den Krieg erlebt hat. Corona macht aus ihnen Helden.

„Wir sind hier nicht die einzigen Doofen.“ (Michael Müller). Das heißt: Wir sind zwar doof, aber wir sind nicht allein. #Berlin

Wenn Söder einen fahren lässt, duftet es nach Eternity von Calvin Klein.

Hamster sind kluge Tiere. Sie stopfen alles in ihre Hamsterbacken und schleppen es nach Hause, um es dort in Ruhe zu essen. Als hätten sie zwei Einkaufstüten im Gesicht. #Hamsterkäufe

Seit ich mich vor fünfzehn Jahren aus der Wissenschaft verabschiedet habe, sind meine Texte ohne eine einzige Fußnote ausgekommen.

Wenn die Protagonistin Melanie Grützbeutel-Hammerschmidt heißt, kann man keinen ernsthaften Roman erwarten.

Die vielbeschworene Abstiegsangst der Mittelschicht: Der Rechtsanwalt hat Angst, dass sich seine Tochter keine Eigentumswohnung in Stuttgart kaufen kann. Die Angst der Unterschicht bleibt unsichtbar, sie findet in den Medien gar nicht statt.

A: „Mein Sohn verbringt den ganzen Abend damit, auf seinem Computer anderen Leuten beim Computerspiel zuzuschauen. Verstehst du? Er spielt nicht selbst. Er sieht nur zu. Die Jugend ist völlig degeneriert, wenn du mich fragst.“

B: „Aber du guckst doch immer Fußball im Fernsehen.“

A: „Das ist doch was völlig anderes! Das kann man doch gar nicht vergleichen!“

Musiktipp von Andreas Glumm: Der Plan - Junger Mann. https://www.youtube.com/watch?v=e_mrm8Jg4P4&feature=youtu.be


Bonetti wirft die Konkurrenz aus der Buchhandlung. 

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Jesus und der Lockdown

 

„Da ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf dass er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“ (Matthäus-Evangelium)

Liebe Gemeinde! Es stehen uns schwere Wochen bevor. Mögen Sie Trost finden im Wort Bonettis.


Der Erlöser (Symbolbild).

Jugenderinnerung

 

Die Platte hängt.

Die Platte hängt.

Die Platte hängt.

Die Platte hängt.

Die Platte hängt.

Die Platte hängt.

Die Platte hängt.

Die Platte hängt.

Die Platte hängt.

Die Platte hängt.

Köln – kurz & bündig


Die Kölner waren ursprünglich Strandräuber und Wegelagerer. Den Dom haben sie nur gebaut, um ahnungslose Pilger in einen Hinterhalt zu locken. Von geregelter Arbeit weiß der Kölner nichts, brauen und keltern kann er auch nicht. Als die Germanen gegen die Römer kämpften, haben sich die Kölner freiwillig zu Dienstboten der fremden Invasoren gemacht. Bis heute zeichnet sich der typische Kölner durch Heimtücke, Faulheit und Boshaftigkeit aus. Sein fehlender Sinn für Humor ist weltbekannt, dennoch hält er sich für witzig. Seien wir also froh, dass uns im nächsten Jahr der Karneval erspart bleibt.


Kölns kulinarischer Beitrag zur Menschheitsgeschichte: Lungenwurst mit Erbrochenem vom Hund, von Einheimischen als "Himmel un Äd" bezeichnet.


Mittwoch, 28. Oktober 2020

Haben wir die richtige Entscheidung getroffen?


Heute war ich mit meiner Familie in einem Restaurant verabredet. Wir dachten uns: Wer weiß, wie lange wir uns noch in der Öffentlichkeit treffen können? Das Hygienekonzept von ClassicX in Grolsheim war vorbildlich. Im Eingangsbereich, ein gläserner Tunnel von fünf Meter Länge, haben wir uns – natürlich mit Maske – die Hände desinfiziert. Dann haben wir gewartet, bis uns die Kellnerin zu unserem reservierten Tisch gebracht hat. Das Personal hatte Masken auf und Handschuhe an. Wir haben uns per Handy über einen QR-Code identifiziert, der auf dem Tisch angebracht war. Damit ist Betrug mit persönlichen Daten automatisch ein Riegel vorgeschoben. Die Kellnerinnen haben das Essen und die Getränke an den Tisch gebracht, wir haben es weitergereicht.

Geht es noch besser? Haben wir solche Konzepte für Privatbesuche? Wofür wird die Gastronomie bestraft? Und die Kultur? Verstehen wir uns nicht falsch: Ich stehe hinter den Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung. Aber man opfert die falschen Bereiche. Das Restaurant mit angegliederter Autoausstellung (siehe Bilder) ist nicht das Problem. Das Problem sind die Schwachköpfe, die es immer noch nicht verstanden haben, dass wir alle elementare Grundregeln einhalten müssen, um den Winter mitsamt der Familie zu überstehen. Der älteste Mensch am Tisch war 86. Ich möchte mit meinem Vater Weihnachten feiern. Punkt. Ende der Diskussion.





Zweiter Lockdown – Was Sie jetzt tun müssen

 

Ab Montag ist wieder Askese und Isolation angesagt. Was Sie bis Sonntagabend erledigen müssen, erklärt Ihnen die Redaktion von Bonetti Media:

·       Massenhafte Besuche bei Freunden und Verwandten

·       Im Park und vor dem Hauptbahnhof die Flasche und den Joint kreisen lassen

·       4 x Mittagessen in Ihren Lieblingsrestaurants

·       4 x Komasaufen in Ihrer Stammkneipe

·       Privatpartys bis zum Morgengrauen

·       Besuch eines Fitnessstudios (Spaß!)

·       Kino

·       Spielhalle

·       Puff

·       Merz-Tattoo stechen lassen




Das gibt wieder Tote


 

Durst ist ein schlechter Ratgeber

 

Blogstuff 509

„Letztlich bin ich doch nur der Sklave meiner Genialität.“ (Andy Bonetti)

Eigentlich ist die Natur das perfekte Recyclingsystem – bis wir Menschen mit unserem Atommüll und dem Plastikschrott aufgetaucht sind. Wir verhalten uns wie Eltern, die ihre Kinder nur in die Welt setzen, um mit deren Organen das eigene Leben zu verlängern.

Wen würde Trump gerne als Kanzlerkandidat der Union sehen? Natürlich Merz, weil sich die beiden glänzend verstehen würden. Wen würde Putin gerne sehen? Laschet – der ist am leichtesten zu beeinflussen. Wen die Ungarn und die Polen? Söder – denn er ist ihr Freund.

Defätistische Frage des Monats: Ist Gier nicht auch ein Virus?

Jesus: Ich bin an Weihnachten geboren. – Berliner: Wieso’n ditte, Alter?!

Bonetti hat sich gerade eine Eigentumswohnung in der Münchner Innenstadt gekauft, um das ganze Klopapier lagern zu können.

Was macht Django im Herbst? Das Laub rächen.

„Stoßlüften verursacht Schülerkrebs.“ (Dodo Schissmann)

Was macht eigentlich Heinz Pralinski? Er studiert Wechselstromkybernetik und Astralmorphologie auf Lehramt an der Fernuniversität Ulan-Bator.

Nennen Sie Ihr Arbeitszimmer ab sofort Atelier. Das steigert die Arbeitsproduktivität und den Spaß gewaltig.

Ich könnte "Isolationshaft ist Folter" sagen. Mein Leben ist aktuell wie Stammheim in den Siebzigern.

Soviel darf ich schon verraten: Mandy Bonetti wird sich an Karneval als Flamingotänzerin verkleiden.

Haben Sie nach Ihrer Schulzeit jemals das Geodreieck gebraucht? Wenigstens ein einziges Mal? Wir sind doch alle komplett verarscht worden!

Am 23. Oktober lief auf rbb eine Sendung über die schönsten Kieze im Berliner Westen. Wer war auf Platz 1? Der Ludwigkirchplatz bei mir um die Ecke. Beim Countdown von Platz 30 an die Spitze wurde mir am Ende doch etwas mulmig. Sollte man mich übergangen haben? Aber ich hätte niemals zweifeln dürfen. Alles andere als Platz 1 wäre natürlich Quatsch gewesen. Darauf ein Engelhardt, demnächst wieder im Kuchel-Eck.

Im Traum kann man sich oft gar nicht oder nicht schnell genug bewegen. Kein Wunder. Man schläft ja auch gerade.

Van Halen - Why Can't This Be Love. https://www.youtube.com/watch?v=1VaEdKwXJhM



Dienstag, 27. Oktober 2020

Kennt Corona keine Gnade?

 


Trump, Merz, Bolsonaro - wann zieht Bonetti den Seuchenjoker?


Die Zukunft, Tag 1

 

Es war das erste Mal, dass sie in einem autonom betriebenen Fahrzeug unterwegs war. Lautlos glitt es durch eine ausgedehnte Parklandschaft und hielt schließlich vor einer gläsernen Kuppel, die im Sonnenlicht hellblau leuchtete.

Die Eingangshalle war menschenleer, nur an einem Empfangstresen stand eine Frau hinter einer meterhohen Plexiglasscheibe.

„Sie sind Kaya Berger?“

„Ja.“

„Sie werden erwartet. Raum 432 im vierten Stock. Der Aufzug ist dort drüben.“

Kaya ging zum Aufzug. Vergeblich suchte sie ein Tastenfeld. Schließlich sagte sie: „Öffnen“.

Tatsächlich öffnete sich der Fahrstuhl.

„Vierter Stock.“

Sie stieg aus und stand in einem langen Flur. Die ganze Decke schimmerte in gelbem Licht, als wären Kerzen hinter Milchglas verborgen. Sie suchte Raum 432, aber es gab diese Nummer nicht. Bei Raum 430 endete die Zählung. Sie überlegte einen Augenblick und klopfte an die Tür von Raum 430.

Nichts. Sie klopfte erneut.

Die Tür wurde geöffnet und ein älterer Mann mit Halbglatze und einem Kranz wirrer grauer Haarsträhnen stand vor ihr. Auf seinem Hemd waren Kaffeeflecken und er trug Hausschuhe.

„Was wollen Sie von mir?“

„Entschuldigung“, sagte Kaya, „ich suche Raum 432.“

„Das ist Raum 430. Können Sie nicht lesen.“

„Es gibt keinen Raum 432. Können Sie mir vielleicht weiterhelfen?“

„Waren Sie überhaupt schon mal hier? Möglicherweise gibt es diesen Raum. Woher soll ich das wissen?“

Kaya schaute ihn schweigend an.

„Versuchen Sie es in der Zentrale oder in Raum 423. Vielleicht ist es nur ein Zahlendreher.“ Dann schloss der Mann seine Tür.

Sie ging zu Raum 423. An der Tür war ein Schild mit ihrem Namen angebracht. Sie drückte die Türklinke. Der Raum war nicht abgeschlossen. Vor ihr lag ein großes Büro mit Blick auf den Park. Sie ging hinein und setzte sich auf den Drehstuhl. Die Sitzfläche kippte nach unten und sie lag auf dem Boden.

Die Tür ging auf. Ein junger Mann in einem schwarzen Shirt kam auf sie zu.

„Sie sind die neue Kollegin. Herzlich willkommen! Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit?“

„Das Büro ist sehr schön, aber der Stuhl ist nicht in Ordnung. An wen muss ich mich in dieser Sache wenden?“

Der Mann kam näher und sah ihr tief in die Augen. „Für die Büroausstattung bin ich zuständig. Das kann allerdings eine Weile dauern. Den Bürostuhl müsste ich bestellen.“

Er stand nun unangenehm nahe vor ihr. Sie konnte seinen Atem auf ihrer Haut spüren.

„Was machen Sie denn heute Abend, Frau Berger? Essen Sie gerne?“

„Was soll die Frage?“

„Wir könnten vielleicht zusammen essen gehen. Mögen Sie türkisches Street Food?“

„Verlassen Sie sofort mein Büro!“

Enttäuscht trat der Mann einen Schritt zurück. Dann ging er mit einem höhnischen Grinsen und schloss die Tür hinter sich.

Kayas Handy vibrierte. Sie nahm das Gerät aus ihrer Hosentasche. Die Nummer auf dem Display sagte ihr nichts.

„Berger.“

„Hallo, Frau Berger“. Eine freundliche Frauenstimme. „Ich bin Sofia Venturini, die Personalchefin. Kommen Sie doch bitte zu mir in Raum 612.“

Wenig später saß Kaya vor Frau Venturini, die überraschend jung war.

„Willkommen in unserem Unternehmen. Ich hoffe, Sie hatten keine Probleme und haben Ihr Büro bezogen?“

Kaya zögerte einen Augenblick. Dann erzählte sie, was ihr bisher passiert war.

Die Personalchefin lächelte. „Das war nur ein kleiner Test.“

„Der Fahrstuhl mit Sprachsteuerung, der komische Kauz und der Möchtegern-Casanova waren ein Test?“

„Der Fahrstuhl nicht. Der komische Kauz ist Herr Dombrowski, ein Softwaredesigner. Sie hätten hätte auch an eine andere Tür klopfen können. Der Casanova war ganz sicher ein Test. Ich weiß es selbst nicht genau. Es wird permanent getestet.“

Kaya stutzte. „Sie meinen, alles kann ein Test sein?“

„Ja, Test und Wirklichkeit gehen in unserem Unternehmen ineinander über. Wenn Sie wissen, dass es ein Test ist, passen Sie Ihr Verhalten an. Sie reagieren dann so, wie es der Versuchsleiter erwartet. In unserem Unternehmen ist es anders. Zufällige Vorfälle können als Test gewertet werden. Tests werden in der Wirklichkeit fortgesetzt, damit sie den Unterschied nicht merken. Hat der Casanova Ihnen absichtlich einen kaputten Stuhl hingestellt, um Kontakt mit Ihnen aufnehmen zu können, oder war es ein geplanter Test? Ich weiß es nicht.“

„Warum nicht? Ich dachte, Sie hätten das veranlasst. Machen Sie denn keine Tests, Frau Venturini?“

„Doch, natürlich. Aber ich bin nicht die einzige, die testet. Wir alle führen die Ereignisketten fort, um den Unterschied von Testsituation und alltäglicher Situation zu verwischen. Verstehen Sie? Test und Wirklichkeit sind nicht voneinander zu unterscheiden.“

„Also ist mein Stuhl gar nicht kaputt. Wenn ich in mein Büro zurückgehe, steht dort ein neuer?“

„Nein, Ihr Stuhl ist tatsächlich nicht in Ordnung. Wenden Sie sich in an ihren Vorgesetzten, Herrn Singh. Er ist in Raum 401. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an Ihrem neuen Arbeitsplatz.“

Phil Spitalny Orchestra - Puttin' On The Ritz. https://www.youtube.com/watch?v=seB5BYvkMXk

Montag, 26. Oktober 2020

CDU: Putsch gegen Merz

 "Es gibt Teile des Parteiestablishments, die verhindern wollen, dass ich Parteivorsitzender werde und damit wird jetzt auch dieser Parteitag verbunden." (Friedrich Merz)



Der Kanzler der Herzen wird von der Merkel-Junta verhindert. Diktatur! Alkoholverbot!! Tofupflicht für alle!!!


Bilderwelten, Weltbilder 47











 

Das dubiose Paarungsverhalten des osthessischen Mangroventapirs – eine Stehgreifrede


Blogstuff 508

„Echter Humor trifft, ohne eine Narbe zu hinterlassen.“ (Thomas Wolfe)

Vorausschauendes Denken und Handeln wird erneut geächtet. Wir haben es im Frühling schon einmal erlebt. Wer Vorräte anlegt, um flexibel auf mögliche Ausgangsbeschränkungen und Versorgungsengpässe reagieren zu können, wird als „Hamsterkäufer“ gebrandmarkt. Dabei ist es ein vollkommen natürliches Verhalten, möglichst viel von allem zu haben. Der gesamte Kapitalismus funktioniert nach dem Prinzip der Raffgier und des Egozentrismus. Jahrzehntelang haben wir es eingeübt und die Politiker versicherten uns, dass wir alles richtig machen. Jetzt beschimpfen sie uns. Der Gipfel sind Erklärungen von Leuten wie Julia Klöckner, es gäbe genug für alle und damit keinen Grund für Hamsterkäufe. Das sah im März und April aber anders aus, wenn ich mir das leere Regal in meinem Supermarkt betrachtet habe, wo früher einmal das Klopapier gewesen ist. Selbstverständlich laufe ich nach einem Statement der Ernährungsministerin gleich los und kaufe Nudeln, bis der Arzt kommt. Wir kennen es aus anderen Situationen. Norbert Blüm sagte, die Rente sei sicher. Ab diesem Zeitpunkt war sie es nicht mehr. Merkel sagte 2008, mein Geld sei sicher. An dem Tag habe ich es abgehoben und unter meinem Bett versteckt.

Die zweite Welle hat auch Vorteile: Wir können alle Witze aus der ersten Welle nochmal machen. Wer sieht als Erster Delphine in der Spree? Wer arbeitet als Bordschütze auf einem Klopapierlaster?

Metafrage: Wie lautet der Plural von Plural? Plurals? Plurali? Ich musste auch nachschauen: Plurale.

Morgenmantel nach 15 Uhr. Absolutes No-Go oder homeofficekompatibel?

Der Boss möchte seit neuestem mit „Seine Korpulenz Prostetnik Vogon Bonetti“ angesprochen werden. Fragt man ihn allerdings nach seinem konkreten Gewicht, bekommt man einen hohen Indezenzwert bescheinigt und wird mit Ausgangssperre und Alkoholverbot bedroht.

Wäre nur ein einziger Mensch in Schweppenhausen positiv auf Corona getestet worden, hätten wir einen Inzidenzwert von 114. Bei zwei positiv Getesteten schon 228. Spätestens dann wären ein Kamerateam von RTL und ein BILD-Reporter bei uns im Dorf.

„Ich war gerade neulich beim Arzt, also vor etwa fünf Jahren, um genau zu sein. Er sagte, etwa ein Drittel der Leber sei bereits abgestorben. Da meine Fettleber jedoch von der Hüfte bis zur Achselhöhle reicht, müsse ich mir keine Sorgen machen. Dreißig Jahre harte Drogen – da machen mir zwei Flaschen Wein am Abend nichts aus. Mein Doktor trinkt schließlich auch.“ (Andy Bonetti auf die Interviewfrage nach seinem Gesundheitszustand)

Amy Winehouse - Stronger Than Me. https://www.youtube.com/watch?v=xpntmVzCNeY


                                                      Wie Politiker sich selbst und ihre Wähler sehen.

 

Sonntag, 25. Oktober 2020

Blogdown


WIR SIND HIER, WIR SIND LAUT,

WEIL BONETTI TEXTE BAUT.




Ich streike, weil ich mehr Anerkennung und mehr Geld will. Wegen Stoßlüften habe ich Hämorrhoiden.

Das Angebot, das mir von den Lesenden vorgelegt wurde, ist absolut unzumutbar. Ich fordere 4,8 Prozent mehr Clicks und fünfzig Extra-Lobhudeleien im Kommentarbereich.

Denkt mal drüber nach, ihr Spackos! Drittklassigen Humor und Belanglosigkeiten gibt es nicht umsonst!!!



Die Corona-Leugner radikalisieren sich

Quelle: https://polizeiberichte-berlin.de/bericht/brandsaetze-gegen-fassade-geworfen_38161
 

Ihre neuen Karriereoptionen

 

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 Dann sind Sie bei uns richtig.


Bonetti Media. Perfektion hat einen Namen.

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Samstag, 24. Oktober 2020

Kleinstadtabenteuer


Unser Summer of Love war irgendwann in den siebziger Jahren. Die Luft vibrierte. Nachts trieben wir uns gerne am Bahnhof herum und saßen im fahlen Licht einer Laterne auf einer Bank. Drei Jungs, drei Mädchen. Wir Jungs saßen am liebsten auf der Lehne der Bank, weil das cool aussah. Manchmal saßen wir auch vor der Post, die längst abgerissen ist. Eine niedrige Mauer, dahinter ein Stück Rasen, auf das man sich legen konnte.

Christian war der Intellektuelle. Er hatte Jack Kerouac gelesen. Zumindest sagte er das. Ein schmächtiger, unscheinbarer Bursche. Dann Uwe. Der Revoluzzer. Man durfte ihn nicht fotografieren, damit die Polizei keine Fahndungsfotos hätte. Ein blonder Strahlemann, der geborene Anführer. Und ich. Undefiniert. Ich las gerne MAD und war im Fußballverein.

Kerstin war ein kleines, schüchternes Mädchen. Wir hatten uns mal geküsst, als wir allein waren. Sie hatte einen tollen Mund. Volle Lippen und schöne Zähne wie aus der Werbung. Aber wenn wir mit den anderen zusammen waren, ließen wir uns natürlich nichts anmerken. Dann Anke mit den hautengen Jeans. Als ich ihr im Klassenzimmer mal ein Stück Kreide auf den Hintern geworfen habe, gab es eine Art Überschallknall. Der Inbegriff von Knackarsch.

Petra hatte als einzige von den drei Mädchen einen sichtbaren Busen. Sie war üppig gebaut. Sie wohnte im selben Stadtteil wie ich. Als wir mal nachts zusammen nach Hause gegangen sind, habe ich eine Weile ihre Hand gehalten und sie hat es zugelassen. Beinahe hätte ich ihr einen dieser sagenumwobenen Zettel mit dem berühmten Text „Willst du mit mir gehen? Ja – Nein – Vielleicht“ geschrieben, habe es aber zum Glück gelassen. Die Jungs erzählten sich, dass noch nie ein Mädchen Ja angekreuzt hat, aber mit Vielleicht wäre man praktisch am Ziel.

Eigentlich war ich in alle drei verknallt. Aber nur ein bisschen. Außerdem war ich ohnehin zu schüchtern. Bis zu meiner ersten richtigen Freundin sollten noch Jahre vergehen, aber das wusste ich damals noch nicht.

Hexennacht. Wir hatten ein paar Flaschen Wein in einer Aldi-Tüte dabei. Die Bahnhofsgegend war völlig verlassen. Der letzte Zug war durchgefahren, die Kneipe längst zu. Wir kletterten über den Gitterzaun und setzten uns auf die Bank am Gleis 1. Christian erzählte, wohin er später mal reisen würde. Mit dem Auto quer durch Amerika. Und Australien. Uwe erzählte was vom Untergrund. Er wollte nach Berlin. In Kreuzberg würde man die richtigen Leute treffen. Die Weinflasche kreiste. Wir Jungs rauchten wie echte Kerle.

„Was machen Sie da?“ Die dunkle Stimme eines älteren Mannes durchschnitt die Nacht. Wir konnten ihn erst nicht sehen, denn er stand im Dunkeln vor dem Bahnhofsgebäude.

„Geht dich einen Scheiß an“, rief Uwe.

„Verschwinden Sie! Aber sofort!“ Der Mann klang ziemlich wütend.

„Ruf doch die Bullen“, antwortete Uwe.

Wir rannten zum Gitterzaun und Christian kletterte schon hinüber, als ich sah, dass in der Mitte eine Tür war. Ich drückte die Klinke runter. Sie war tatsächlich offen. Wir gingen zur Post und legten uns auf den Rasen. Heiliger Scheißdreck! Wir lachten und fühlten uns großartig. 

Elise LeGrow - Who Do You Love. https://www.youtube.com/watch?v=4BYzRmiBwRE

Freitag, 23. Oktober 2020

Radikalismus und Psychoanalyse

 

Blogstuff 507

„Wie wenige Menschen, auch die tapfersten, haben jemals den Mut, klar einzugestehen, ihre Anschauung von gestern sei Irrtum und Unsinn gewesen.“ (Stefan Zweig)

Mit Corona machen wir es wie mit dem Klimawandel. Einfach nicht mehr drüber reden. Dann geht das von selbst wieder weg.

Der Wendler: “Mein leeres Kontakttagebuch“. Jetzt im Handel!

Wir werden von bolschewistischen Pazifisten regiert. Altmaier führt den Stamokap ein und die NATO-Staaten führen nirgendwo Krieg.

Statt jeden Tag die Zahl der Corona-Infizierten zu melden, könnten die Medien einfach die Klopapier-Verkaufszahlen bringen.

„Der britische Finanzminister Rishi Sunak hat Musikern, Künstlern, Schauspielern und Kreativen kürzlich nahegelegt, sich vielleicht besser andere Arbeitsplätze zu suchen.“ So stand es neulich in der FAZ. Aber wo sollen sie hin? Viele von ihnen arbeiten in der Gastronomie und die geht ja bekanntlich auch gerade den Bach runter. Rapper in die Altenpflege? Meine nächste Hauptrolle ist Lieferfahrer?

Fun Fact For Fans: Paris Hilton, die im Februar vierzig wird, ist die Ururenkelin von Mary Genevive Laufersweiler, deren Vater aus Dörrebach stammt – das liegt in meiner Verbandsgemeinde, nur sieben Kilometer von Schweppenhausen entfernt. Wir haben hier nicht nur Julia Klöckner und Johann Lafer im Promi-Portfolio.

An Weihnachten werde ich allen Mitgliedern meiner Familie Klopapier schenken. Schön verpackt, mit Schleifchen. Ein praktisches und zeitgemäßes Geschenk.

Natürlich kann niemand die Zeit zurückdrehen. Das wäre auch unlogisch. Was sich aber beobachten lässt, ist der Wechsel zwischen konservativen und liberalen Phasen der Gesellschaft. Ein besonders drastisches Beispiel ist die Weimarer Republik, die uns darum auch bis heute fasziniert. Von der konservativen Monarchie in die liberale Demokratie und dann zurück in die historisch bisher höchste Form des Konservativismus, den faschistischen Terrorstaat. Gesellschaftlich lässt sich diese Entwicklung an den Freiheitsrechten und der Entfaltungsmöglichkeiten von Frauen, Migranten und Homosexuellen ablesen. Politisch an der Bandbreite des Angebots. In Weimar gab es parallel starke politische Gruppierungen, die den Kommunismus, den Faschismus, die Monarchie und die parlamentarische Demokratie unterstützten. Die 1960er und 1970er Jahre waren sicher eine liberale Phase. Aber wo stehen wir heute? Das Bild ist zwiespältig. Auf der einen Seite hat sich die Lage der Frauen, Migranten und Homosexuellen verbessert, auf der anderen Seite sehen wir die Einengung der Politik auf den bestehenden Parteienstaat, der alternativlos ist. Eine ernsthafte Diskussion über andere Formen der politischen Organisation wird nicht geführt. Es gibt nur einen schmalen Korridor von Möglichkeiten. Wir haben die Wahl zwischen verschiedenen Wegen, die aber alle in die gleiche Richtung führen.

Spliff - Jet Set Star. https://www.youtube.com/watch?v=1tHFEdieRBA



Donnerstag, 22. Oktober 2020

Bilderwelten, Weltbilder 46











 

Bonetti hat noch einen Trump im Ärmel


Blogstuff 506

„Corona ist nur eine vorübergehende Erscheinung“ – „So wie das ganz Leben.“ (Andy Bonetti)

Ich nehme morgens inzwischen fünf verschiedene Placebos. Verrückte Zeiten erfordern verrückte Maßnahmen.

Hätten Sie's gewusst? Der böse Blick heißt in Indien Dishti oder Najar. Das Hakenkreuz ist ein weitverbreitetes Symbol als Abwehrzauber.

Sollte man Künstlern wegen Corona Geld geben? Die kaufen sich davon doch sowieso nur Alkohol und Zigaretten.

Das Leben ist nicht schön und die Welt ist nicht schlecht. In Wirklichkeit ist alles Durchschnitt. Aber das will niemand zugeben.

Hinter Frauen sind Stalker, Exhibitionisten, Vergewaltiger und Serienmörder her. Männer gehen einfach so aus der Kneipe nach Hause.

Franz Beckenbauer macht wieder Werbung. Für Wirecard. „Ja ist denn heut schon Weihnachten?“ Gedreht wird in Panama.

Im Winter wird der Kamin der Villa Bonetti stilvoll beheizt. Es werden nur echte Stradivaris verwendet.

In zwanzig Jahren wird es Vornamen wie Trans-Ohio und Juju geben. Nur unsere Nachnamen bewahren uns vor dem Wahnsinn.

Entlaufene Haustiere möchten nicht gefunden werden. Warum akzeptieren die „Besitzer“ das nicht?

USA: 21 Prozent der Corona-Toten bei vier Prozent Anteil an der Weltbevölkerung. Es ist also 5 x so wahrscheinlich, in den Vereinigten Staaten an der Seuche zu sterben, als in Uganda oder Afghanistan. Gut gemacht, Mr. President. Zum Glück lebe ich woanders.

„Duo Expressos, Monsignore“. Der deutsche Tourist, beim Italiener unbesiegt.

Wenn man sich das Schlachtfeld der Corona-Debatte aus einiger Entfernung anschaut, merkt man, wie hilflos Bürger und Politiker wirken. Wir experimentieren seit Jahresanfang mit Maßnahmen und Ideen. Mit Seife und Distanz hoffen wir, den unsichtbaren Gegner besiegen zu können. In Frankreich gibt es Ausgangssperren wie zu Kriegszeiten, in Deutschland beerdigt man die Gastfreundschaft mit dem Wortungetüm „Beherbergungsverbot“ und diskutiert ernsthaft über „Kontakttagebücher“. Die Mächtigen wirken machtlos oder werden gleich selbst krank wie Trump und Johnson. Manche wählen den einfachen Weg und leugnen die Gefahr, weil sie – wie der Klimawandel – doch sehr abstrakt erscheint. 2020, das Jahr der großen Unsicherheit.

Peter Bjorn And John - Young Folks. https://www.youtube.com/watch?v=iArXv64tCJA


                                              Das perfekte Weihnachtsgeschenk für Männer mit Bart.

 

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Der Abschaum des Universums


Das Bumblebee’s Pork Knuckle ist eines dieser Lokale, in dem man nur etwas zu trinken bestellen sollte. Es wird jedoch häufig mit dem vorzüglichen Restaurant Pork Knuckle’s Lullaby an der Dawson Street verwechselt, so dass es zu bedauerlichen Enttäuschungen der Gäste kommt. Der Devil’s Pie beispielsweise wird aus mariniertem Ziegenkopf gemacht und mit weißen Bohnen in Tomatensoße serviert. Aber das Stout, das Ale, das Bitter, das Lager und der Pear Cider – selbstverständlich alle vom Fass – haben mir schon immer vortrefflich gemundet.

***

„Manchmal lege ich mich nach dem Frühstück nochmal hin und sage mir: Ich hatte ganz vergessen, wie schön es im Bett ist.“

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Mal döse ich, mal mache ich ein Nickerchen.“

„Also nichts.“

„Nein! Ich höre zum Beispiel Musik oder ich denke nach.“

„Du hast das Radio an?“

„Ich lege eine Platte auf. Die läuft dann zwanzig Minuten.“

„Und dann drehst du die Platte um oder legst eine andere Platte auf?“

„Nicht unbedingt. Dazu müsste ich ja erstmal aufstehen. Eine Entscheidung treffen. Ich setze mich ungern selbst unter Druck.“

„Du bist ein Faulpelz.“

„Würdest du das auch sagen, wenn ich eine Katze wäre?“

„Du bist aber keine Katze.“

„Vielleicht bin ich im falschen Körper geboren? Man muss dieses Trans-Dingens auch mal weiter denken.“

„Darauf sollten wir anstoßen. Noch zwei Murphy’s, bitte!“

***

Wieder mal ein Abend ohne Handlung. Keine Struktur, kein Ziel. Trümmerstücke, dazwischen große Lücken. Aber diese diffuse Erinnerung an gute Augenblicke, möglicherweise sogar gute Gespräche. Es war schön, aber man weiß nicht mehr warum. Also geht man am nächsten Tag wieder hin. Ganze Jahrzehnte habe ich so verbracht.

Diana Brown & Barry K. Sharpe – The Masterplan. https://www.youtube.com/watch?v=SYFtztuoWAE


                                     Old Spot & Mash. Sieht ein bisschen nach den Hinterlassenschaften eines Köters aus.