Dienstag, 31. Dezember 2019

Die letzten Debatten des Jahrzehnts


Die Zehner waren eine intellektuelle Herausforderung. Nicht nur Trump und Johnson haben neue Maßstäbe gesetzt, auch in den sozialen Medien gab es unzählige Highlights.

Die zwanziger Jahre kommen!


Ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt:
2010: Erdbeben in Haiti, 200.000 Tote.
2011: GAU in Fukushima.
2012: Christian Wulff tritt zurück.
2013: Die GroKo kommt.
2014: Deutschland wird Fußballweltmeister.
2015: Auf die Ankunft der Flüchtlinge reagiert Deutschland mit dem Aufstieg der AfD.
2016: Brexit und Trump – die Show beginnt.
2017: Eröffnung der Elbphilharmonie.
2018: Die GroKo bleibt.
2019: Strache bietet Österreich zum Verkauf an.

Mein persönliches Symbol des Jahrzehnts: Die Tür der Synagoge von Halle. Sie hat standgehalten. Hoffen wir für die Zukunft das Beste.

Perry Como - Papa Loves Mambo. https://www.youtube.com/watch?v=ujB-BZn3C4g

Bonetti hat sich vorgenommen, im neuen Jahr mehr Sport zu machen. Noch mehr.


P.S.: Andy Bonetti ist wie Friedrich Merz. Er glaubt, nächstes Jahr wird sein Jahr.

Montag, 30. Dezember 2019

Wie billig darf der Sekt sein?


Sehr beliebt ist der Sekt im Dezember, wenn etwa 80 Prozent des Umsatzes mit diesem Partygetränk gemacht werden. Im Supermarkt habe ich eine Flasche für 2,39 € gesehen. Da kann man nicht meckern, wie der Berliner sagt.
Mein Winzer hat mir vorgerechnet, wie billig der Wein sein muss, aus dem der Sekt hergestellt wird. Von den 2,39 € gehen 1,02 € Sektsteuer ab, 45 Cent Mehrwertsteuer,  22 Cent für die Flasche, für Etikett, Korken, Kartonage, Transport usw. gehen auch noch einmal jeweils ein paar Cent ab. Er hat es genüsslich in den Taschenrechner eingegeben.
Am Ende bleiben fünfzig Cent übrig – und dazu gehört der Gewinn des Großhändlers und des Supermarktes. Der Liter Wein kostet im Einkauf 12 bis 15 Cent. Er kommt aus Argentinien oder von anderen Billigproduzenten. Wir wollen uns die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, die eingesetzten Pestizide und Herbizide, die Umweltbilanz beim Transport lieber nicht vorstellen.
Wer sich teuren Sekt nicht leisten kann, sollte auf den billigen Fusel verzichten und sich lieber einen Kasten Bier kaufen. Wir sind ja nicht gezwungen, das Elend der Welt zu unterstützen. Bei mir gibt es traditionell Weißwein und die Hoffnung, am nächsten Morgen nicht allzu viel Böllermüll der Ewiggestrigen in meinem Garten zu finden. Das Motto in Rheinland-Pfalz: Riesling statt Raketen.
P.S.: In Neuseeland hat die Silvesterparty schon begonnen.
Peggy Lee – Fever. https://www.youtube.com/watch?v=JGb5IweiYG8

Sonntag, 29. Dezember 2019

Die Bilder des Jahres



Endlich: ARD dreht deutsches "Game of Thrones".




Die Kantinen reagieren auf die veränderte Nachfrage der Angestellten.



2019: Was für ein Pilzjahr. Bei Edeka habe ich besonders viel Glück gehabt.



Frank Sinatra war 2019 in Wichtelbach. Gänsehaut.



Bonetti präsentiert die erste automatische Content Machine. Zukünftig gibt es einen Blogpost pro Stunde!

Samstag, 28. Dezember 2019

Lachnummer Deutschland


"Frage ans Kind: Wo arbeitet dein Papa? Antwort: Der kellnert in einer Schwulenbar. Rückfrage: Wie kommst du denn darauf? Kind: Ich kann doch nicht sagen, dass er für die SPD arbeitet." (Der Spiegel 9/2004)
Die "Implosion einer großen Volkspartei", „die Probleme und Pannen dieser Republik“ – das ist das Titelthema des SPIEGEL 2004. Viel hat sich seither nicht geändert. Über die SPD zu schreiben ist irgendwo zwischen Witze über Behinderte machen und Leichenschändung. Statt Schröders Rücktritt als Parteivorsitzendem haben wir Merkels Rücktritt erlebt.
„Politische Witze auf Karnevalssitzungen erfordern politischen Sachverstand und Fingerspitzengefühl. Man will ja nicht den Schwarzen, Grünen, Gelben oder Roten unter den Gästen den Abend verderben. Aber in dieser Saison gibt es einen Kracher, einen Heuler, einen Abräumer. Es ist der kürzeste Witz jedes Abends. Er hat nur vier Buchstaben. M - A - U - T.“ (ebenda)
Kommt uns aus der Gegenwart bekannt vor, oder? Damals hieß die Witzblattfigur im Ministerium Stolpe, heute heißt sie Scheuer. „Das Mautsystem aus dem Tollhaus ist Zukunft made in Germany.“ Stolpes Mautsystem funktioniert nicht, ein Verlust in Milliardenhöhe. „Honeckers letzter Mann in Schröders Kabinett macht jetzt das Licht aus, sofern man ihn noch lässt.“
Heute regen sich die Warner vor einer angeblichen Öko-Diktatur über die Windräder auf, damals war das Dosenpfand der Nebenkriegsschauplatz, der sämtliche Energien absorbierte. „Man kann sagen, dass es etwa 1990 anfing, als die Umweltschützer und die Ossis Macht über Deutschland bekamen“, schwadroniert das neoliberale Kampfblatt aus Hamburg, natürlich ohne die steile These belegen zu können. Eine Verordnung zum Dosenpfand von Umweltministerin Merkel, die jahrelang von der Industrie juristisch bekämpft wurde, wird von ihrem Nachfolger Trittin umgesetzt. Die Diskussion ist so aggressiv wie heutzutage auf Twitter oder Facebook: „Früher war Trittin für die Kommunisten, heute ist er für Mehrwegflaschen.“
Ein weiteres heißes Eisen im Jahre 2004: Die Pendlerpauschale. Kommt uns auch bekannt vor, oder? Sie wird 2020 übrigens hundert Jahre alt. Es gibt Debatten, die kommen mit der Regelmäßigkeit des Murmeltiertags. Wie oft haben wir schon über Tempolimit und Böllerverbot gesprochen? Es ändert sich eigentlich nicht viel in Deutschland. 2004 geht es um die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan und den angeblich massenhaften Missbrauch von Sozialhilfe („Florida-Rolf“, insgesamt beziehen 959 Deutsche ihre Sozialleistungen im Ausland), Fritzchen Merz irrlichtert mit dem Vorschlag durch Berlin, eine Steuererklärung müsse auf einen Bierdeckel passen. Die Aufregung wirkt damals wie heute inszeniert. Aber wir schauen offenbar immer noch gerne zu.
„Jahrzehntelang hat man den Bundesbürgern vorgeschwärmt, ihr Wohlstand sei der Grund für die Wertschätzung der Deutschen in aller Welt. Und darum trifft es sie, nun belächelt zu werden als uneffektive Schlafmützen. (…) Nun bröckelt der Sozialstaat, die Bundeswehr zieht um die Welt, Bildung wird jetzt "Pisa" buchstabiert, und im Fernsehen läuft ständig Hollywood. (…) Aber es gibt Hoffnung, wir lernen dazu, wir holen auf. In Europa haben wir gerade einen ersten Platz erobert, kein anderes Volk auf dem Kontinent schlägt uns bei der Schnäppchenjagd im Internet, wir sind die Größten, Aktivsten und Cleversten bei Auktionen im World Wide Web.“ (ebenda)
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30020288.html

2004 war Mehdorn Bahnchef. Das Chaos begann.

Freitag, 27. Dezember 2019

Das schreiben die anderen


In Berlin wird nicht nur der 1. Mai gefeiert. Zwei Wochen später wird man den Nazis einen heißen Empfang bereiten. Haltet Euch den Termin frei, Genossen!

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Inside Christmas – Hollywood Reporter


Vor zwei Jahren hat meine Nichte, damals 22 Jahre alt, zum ersten Mal die Familie an Heiligabend eingeladen. Wir konnten es gar nicht glauben. Die Zombie-Generation mit ihren Smartphones. Weihnachten? Würde es eine Kerzen-App geben und einen Weihnachtsbaum auf YouTube? Weit gefehlt. Wir waren über zwanzig Leute und es gab Raclette (vier Maschinen aus der Nachbarschaft oder dem Freundeskreis). Der Baum war stylish und beim Schrottwichteln habe ich eine Duftkerze gewonnen. Okay, Mülltonne. Aber der gute Wille zählt.
Letztes Jahr waren wir an Weihnachten beim Chinesen. Geschenke zwischen Sauer-Scharf-Suppe und Nasi Goreng. Geht auch. Wir haben keine Familientraditionen. Ich kann mich an einen Heiligabend vor vierzig Jahren erinnern, da hat mein Vater Quiche Lorraine gemacht und keiner hat gewusst, was das überhaupt ist. Aber es hat uns allen super geschmeckt.
Dieses Jahr lädt die Nichte (jetzt 24) wieder ein. Inzwischen ist sie nicht mehr mit einem Elektriker zusammen, sondern mit einem Oberkellner, der offenbar auch noch kochen kann. Wir sind 16 Personen (fünf Monate ist die jüngste, 85 Jahre die älteste) zum Essen und wir werden geradezu unverschämt verwöhnt. Maronensuppe, dann Gänsekeule, Klöße und Rotkraut (selbstgemacht, allein die Kochzeit beträgt sechs Stunden), zum Nachtisch Vanillekipferlcreme, Tiramisu und Schokoküchlein mit flüssigem Kern. Dazu Wein vom Winzer, der als Schwager des kochenden Gastgebers herrliche Festtagsgaben dabei hatte. Als Digestif noble Tropfen.
Ein Fest. Dafür gab’s am ersten Weihnachtsfeiertag nur Frikadellen mit Kartoffelsalat und am zweiten Feiertag gar nix.
P.S.: Habe beim Schrottwichteln Andreas Scheuer bekommen. Wer kann mir helfen?

Dienstag, 24. Dezember 2019

Klaus Kinskis Botschaft an Jesus



In diesem Sinne wünsche ich Ihnen unbeschwerte Feiertage ohne Stress und traumatische Erfahrungen. Möge die Besinnlichkeit mit Ihnen sein. Mein Ding ist es nicht. Aber immerhin bin ich heute Abend zu Gänsebraten mit Klößen eingeladen.
„Zu Weihnachten fährt man ja oft in den Ort, aus dem man vor Jahren floh, um die zu besuchen, vor denen man damals die Flucht ergriffen hat. Und nach wenigen Stunden weiß man dann auch wieder, warum.“ (Nils Heinrich)
Friedemann Weise – Merry Little Christmas. https://www.youtube.com/watch?v=jY7dxq05QfI
P.S.: Der Weihnachtsmann wurde nicht von Coca-Cola erfunden. Die Figur gab es schon Jahrzehnte vor der Werbekampagne des Brausekonzerns. Verwenden Sie diese wertvolle Information beim Smalltalk mit der buckligen Verwandtschaft.

Montag, 23. Dezember 2019

Hermann L. Gremliza


Was für ein Verlust. Während die Populisten besinnungslos ihre Parolen brüllen, ist diese wichtige Stimme für immer verstummt. Ich bin zu müde, um es zu kommentieren. Einige Zitate sollen genügen.
„Wer der Versuchung nicht widersteht, dem Kapitalismus vorzurechnen, dass er die Krisen, unter denen er leidet, selbst nicht nur hervorruft, sondern durch die Dummheit seiner Akteure verschärft, hat schon als Arzt an seinem Krankenbett Platz genommen.“
„Integration? Ich bin so frei, von dieser Scheißkultur nichts wissen zu wollen. Deutschlands Werte gehen mir allesamt am Arsch vorbei, ich singe keine Hymne, folge keiner Flagge, werde einen Teufel tun, auf das Grundgesetz, diesen Waffenstillstandspakt im Klassenkampf (Rosa Luxemburg), einen Eid abzulegen, und wünschte mir, jeder Mensch, der hierher geflohen ist, seine Haut vor unseren Exportwaffen zu retten, wäre so frei, es zu halten wie ich.“
„Unter der Herrschaft des Kapitals ist alles Ware und muss für Geld zu haben sein: Autos, Bananen, Waffen, Exportlizenzen, Parteien, Abgeordnete, Minister, Präsidenten, Professoren, Zeitungen, Enthüllungen, Stasiakten, Stasiaktenverwalter, Bänkelsänger, Meinungen, Männer, Frauen. Was so anklägerisch klingt...ist durchaus ein zivilisatorischer Fortschritt: Geld regelt, was in einer Gesellschaft der Ungleichen sonst mit Gewalt geregelt werden müsste.“
„Israel ist der Staat dessen ganzer Zweck der Schutz jüdischen Lebens ist. Verlören die Juden ihn, wären sie erneut den Launen der Antisemiten und anderer Proletarier aller Länder preisgegeben. Wer staatliche Herrschaft angreifen will, hat weltweit zweihundert Stück zur Auswahl. eine Linke, die aus eigener Kraft so gut wie nichts mehr vermag, sollte wenigstens alles unterlassen, was Israel im Kampf um seinen Bestand behindern könnte.“
E bedauerte, dass die Linkspartei „das Wort ‚Linke‘ fast unbrauchbar gemacht“ habe. „Eine Unverschämtheit, sich selbst ‚Die Linke‘ zu nennen, für einen so pur sozialdemokratischen Haufen.“

Die Hölle


Berlin-Marzahn. 11. Stock. Drei Uhr nachts. Der Vollmond scheint ins Schlafzimmer von Stefan Mägerlein.
Mägerlein, 41 und Fahrer eines Paketdienstes, wälzt sich unruhig im Schlaf und wird offenbar von einem wilden Traum geplagt.
„Gauland“, ruft er. Dann immer lauter: „Höcke, du Schwein.“ Er stöhnt.
„Ich bring euch alle um. Ich schwöre es. Meuthen, du Ratte. Weidel, du Schlange.“
Er heult im Schlaf wie ein Wolf.
„Euren ganzen Reichsparteitag werde ich in die Luft sprengen. Keiner wird entkommen.“
So geht es mindestens eine Viertelstunde, bevor er in tiefen Schlaf fällt.
Eine kleine Plastikdose namens Alexa hat aufmerksam zugehört.
Um fünf Uhr morgens, lange vor Sonnenaufgang, stürmt ein SEK die Wohnung.
Mägerlein schreckt aus dem Schlaf hoch und brüllt wie am Spieß.
Ein Polizeibeamter schlägt ihm seine Dienstwaffe über den Schädel.
Jetzt liegt Mägerlein im Unfallkrankenhaus in der Warener Straße.
Wenn er aus dem Koma erwacht, erwartet in ein Prozess wegen der Planung eines terroristischen Anschlags.

Nazareth - This Flight Tonight. https://www.youtube.com/watch?v=ylW6sC6NNhY 


Sonntag, 22. Dezember 2019

Weihnachtsgeschenke für Kurzentschlossene


MyBonetti hat Angebote, denen Sie nicht widerstehen können. Jetzt bestellen, im Januar bezahlen. Sie wollen, was wir haben. Sie haben, was wir wollen. So macht Einkaufen Spaß und es ergeht Ihnen nicht wie mir im letzten Jahr: Heiligabend, 17 Uhr, Aral-Tankstelle.









Gehört gar nicht hierher und ist trotzdem da: „Das Prinzip des Rückstoßes zeigt sich gar eindrucksvoll, wenn man husten muss und Durchfall hat.“ (Fein geschnappt, Twitter)


Die kleine Geschichte vom großen Flughafen


Ich wache auf. Offenbar sitze ich in einem Flugzeug, aber ich habe keine Ahnung, wie ich an diesen Ort gekommen bin.
Neben mir sitzt ein Skelett. Ich sehe mich im ganzen Flugzeug um. Überall Skelette.
Ich stehe auf und gehe ins Cockpit. Auf den Sitzen der Piloten: Skelette in Uniform.
Ich sehe aus dem Fenster. Wir stehen auf der Startbahn. Das Flugzeug ist nicht in der Luft.
Dann wache ich wirklich auf. Verdammt, denke ich. Ich hatte schon wieder diesen BER-Traum.

Oliver - Good Morning Starshine. https://www.youtube.com/watch?v=whmzEXywq40

Alptraum BER.

Samstag, 21. Dezember 2019

Wir müssen über Alkohol reden


Bonetti Media – Blogposts mit Pfiff


Blogstuff 377
„Um was klagst du, verlassene Seele? Warum flatterst du um das Haus des Lebens? Warum siehst du nicht in die Ferne, die dir gehört, statt hier zu kämpfen um das, was dir fremd ist? Lieber die lebendige Taube auf dem Dach, als den halbtoten, krampfhaft sich wehrenden Sperling in der Hand.“ (Franz Kafka: Fragmente)
Bonetti ist so schlau - wenn Kinder ihn fragen, wieviel Sternlein am Himmel stehen, kann er ihnen die exakte Zahl nennen.

Ich bin alt. Ich habe die Macht, euch ohne Abendbrot ins Bett zu schicken.

Es geht im Kapitalismus um Profit, um Marktanteile und Konkurrenzkampf. Wer diese Disziplinen beherrscht, macht Karriere. Mehr Frauen im Top-Management bedeuten eine höhere Legitimation des Kapitalismus, daher ist ein höherer Frauenanteil gut im Kampf gegen die aktuellen Krisenerscheinungen des Wirtschaftssystems. Rockträgerinnen sorgen nicht zwangsläufig für mehr soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit usw. als Schlipsträger.
Geplant: längerer Monolog über die Toiletten in den neuen ICEs, der mit den Worten „Als adipöser Klaustrophobiker mit Reizdarmsyndrom …“ beginnt.
Werbung: Bonetti – Medienkompetenz hat einen Namen.

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen an sieben Tagen in Folge Ihr Mittagessen serviert, ohne Einfluss auf die Auswahl zu haben. Am ersten Tag kommt Ihr Lieblingsessen. Sie freuen sich natürlich. Was für ein Glück! Am zweiten Tag gibt es wieder Ihr Lieblingsessen. Warum nicht, denken Sie, besser als tausend andere Sachen. Am dritten Tag wieder das gleiche Essen. Sie sagen nichts. Am vierten Tag nochmal. Jetzt ärgern Sie sich bereits. Und wenn es Ihnen am fünften, sechsten und siebten Tag erneut serviert wird, ist es nicht mehr Ihr Lieblingsessen. Sie hassen es und wollen es nie wieder vorgesetzt bekommen. So ging es mir vor einigen Jahren mit Griechenland, so geht es mir jetzt mit Trump und dem Brexit. Ich klicke es einfach nicht mehr an, es hängt mir zum Hals raus.
Hätten Sie’s gewusst? Der Name der ersten indischen Atombombe, die 1974 getestet wurde, war „Smiling Buddha“.
Weltweit gab es seit 1945 bisher 2056 Atombombenversuche, 1039 wurden von den Vereinigten Staaten durchgeführt.
Das ist der Unterschied zu anderen Blogs: Bonetti geht auch nach einem grottenschlechten Blogpost zu seinen Fans in die Südkurve.
The Zombies - Time of the Season. https://www.youtube.com/watch?v=wG5R7vyu-mA