Donnerstag, 1. Januar 2026

Das Elend der Politik – Fortsetzung 2026


Wer wird heute noch Politiker? Die guten Leute gehen in die Wirtschaft, wer es bequem haben möchte, in die öffentliche Verwaltung und den Parteien bleibt der Ausschuss jedes neuen Jahrgangs. Man muss sich nur den Kanzler und seine Minister anschauen. Selbst ganz oben gibt es niemanden mit Fachwissen. Ein Metzger wird Ernährungsminister, eine Rechtsanwältin Gesundheitsministerin und eine Gaslobbyistin Wirtschaftsministerin.

Da darf man sich nicht wundern, wenn nur noch hirnloser Schwachsinn auf Stammtischniveau erzählt wird. Beispiel Ernährung: Wir leben in einer Marktwirtschaft und die Menschen entscheiden sich frei, ob sie Schnitzel oder Gemüse essen. Der Broccolista nimmt dem Steakfriedhof nichts weg und zwingt ihm auch nichts auf, auch wenn rhetorische Rohrkrepierer wie der Bratwurstkasper Söder und die cholerische Weidel uns das einreden möchten. Ich weiß gar nicht, was der konstruierte Gegensatz überhaupt soll.

Carnivoren und Veganer konkurrieren noch nicht mal um dieselben Nahrungsmittel. Sie leben friedlich nebeneinander und lassen sich auch durch Hassreden („Zwangsveganisierung“) nicht gegeneinander aufhetzen. Mir hat noch nie jemand den Teller mit meinem Schnitzel weggerissen. Es gibt auch keine Mahnwachen vor den Metzgereien. Ich bin persönlich von den beiden Veganern in meinem Freundeskreis auch noch nie missioniert worden. Ich esse und trinke ja doch, was ich will. Wer mich kennt, weiß das.

Aber die Spaltung der Gesellschaft scheint zum Wesenskern der Politik zu gehören, man denke nur an die Rentendebatte, wo die Generationen einer Familie gegeneinander ausgespielt werden sollen. Deutsche Politik ist eine permanente Beleidigung unserer Intelligenz. #Fachkräftemangel

 

3 Kommentare:

  1. Das verstehe ich nicht. Hat Ihnen die Neujahrsansprache unseres Bundeskanzlers denn so gar keinen Mut gemacht? Also meine Zuversicht ist stärker als je zuvor!
    (Okay, letzteres hat ein anderer deutscher Krisenkanzler einst in einer Ansprache zum Jahreswechsel auch gesagt. Und bloß vier Monate später zwang ihn dann so eine eklige Naziziege in die Ehe. Immerhin, er hatte Glück im Unglück: die Ehe blieb kinderlos und war schon nach ein paar Stunden ausgestanden. Alles geht vorüber, und nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Es sei denn, der Potus entschließt sich demnächst, seine Feinde nicht bloß mit herkömmlichen Böllern, sondern gleich mit Atombomben zu rösten. Oder dessen Busenfreund Putin lässt seine gefürchteten Soljankakanonen zeitnah vor dem Reichstag auffahren ... Wir werden sehen. In jedem Falle: Frohes Neues!)

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    1. O Gott - Atombomben vom Trump und Kanonen vom Putin? Erwartet uns etwa schon wieder ein Zweifrontenkrieg? Hat Friedrich Merz überhaupt einen Plan dafür? Oder wird er auch diese Sache verkacken und sich dann beleidigt im Bunker unterm Kanzleramt verkriechen, um dort Sekretärinnen zu charmieren und Generäle anzuschnauzen? Und ist der Dackel, den unser Kanzler auf dem kleinen CDU-Parteitag 2023 liebkoste, in Wirklichkeit ein Deutscher Schäferhund? Ruft man ihn möglicherweise gar Blondie? (Den Dackel, nicht den Kanzler.) Und die allerwichtigste Frage: Sind die Briloner unser Unglück?
      Auch in 2026 gibt es noch sehr viele Fragen zu beantworten.

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  2. ....es ist doch bekannt und auch klar, dass die oberste Niete sich immer noch Unwissendere als selbst unter sich schart.........es gibt nichts schlimmeres als einen kompetenteren Untergebenen....

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