„Niemand hat ihn jemals zuvor
gesehen. Keiner kennt seinen Namen. Eines Morgens war er einfach da. Und er hat
sich Andy Bonetti, den weltberühmten Autor von Werken wie „Vom Leibeswind
verweht“ und „Auf der Suche nach der verlorenen Uhr“ als neues Herrchen
ausgesucht.
Er war völlig verwahrlost und schwach,
abgemagert, sein Fell verfilzt – so hinkte er mit seiner verletzten Pfote zum
bescheidenen Strandhaus Bonettis auf Teneriffa. Er bekam zunächst einen Napf
mit Wasser und ein kleingeschnittenes Filetsteak, dann fuhr ihn der
Schriftsteller zu einem Tierarzt.
Die Kinder gaben ihm den Namen
Benny. Jetzt ist er ein Teil der Familie und weicht seinem Herrchen nicht mehr
von der Seite. Er schläft in einem Körbchen am Fußende des Ehebetts und die
beiden machen jeden Morgen einen langen Strandspaziergang. Hol das Stöckcnen,
treuer Freund!“
Dazu
ein paar KI-generierte Bilder, zwei Seiten im neuen „Stern“. So läuft
Publicity, Leute. Das ist Marketing.
Strandspaziergang? Stöckchen holen? So sah, abgesehen von den KI-Bildchen, Marketing vielleicht um die letzte Jahrtausendwende aus. Heutzutage braucht der Benny einen TikTok-Kanal, in welchem er mindestens täglich z.B. über seine Missbrauchserfahrungen ("Kaka-Folter im Körbchen - wie ich Opfer von Shitshaming wurde" o.ä.) berichtet.
AntwortenLöschenSagt dem anonymen Medienexperten der Begriff "Persiflage" was?
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