Samstag, 21. März 2026

R.I.P. Chuck Norris

 

Blogstuff 1297

Trump ist schon ein Schlaumeier. Er fängt den Irankrieg an, um von Epstein abzulenken, und danach den Kubakrieg, um vom Irankrieg abzulenken.

Mit der profanen Form des Glaubens habe ich schon merkwürdige Erfahrungen gemacht. Jeder kennt den deutschen Aberglauben, man müsse an einem Automaten die Münze, die gerade durchgefallen ist, einfach am Metallgehäuse reiben – dann klappt‘s. Und es klappte tatsächlich oft. Zweites Beispiel: Mitte der Achtziger, ich sitze mit Freunden in unserer Stammkneipe. Wir trinken das billigste Bier: Henninger Export. Direkt aus der Flasche. Wir haben keine Lust, es einzuschenken, der Wirt hat keine Lust, die Gläser zu spülen. Nach der ersten Runde hält mir Björn eine Ein-Pfennig-Münze hin. Wenn ich sie in die Flasche werfen kann, gibt er mir das zweite Bier aus. Ich nehme die Münze, sehe mir den Flaschenhals an und denke mir: kein Problem. Einen Augenblick später klingelt der Pfennig in der Bierflasche. Alle schauen mich entsetzt an. Björn erklärt mir, dass es eigentlich nicht ginge. Die Münze sei zu groß für die Öffnung. Tatsächlich habe ich es danach nie wieder geschafft. Das Wissen hatte meinen Glauben zerstört.

Straße von Hormus: Merz will die Bundesmarine zur Sicherung des Seewegs schicken, wenn der Krieg vorbei ist. Comedy-Gold.

Vermutlich hat jeder schon mal den Gedanken gehabt: Was wäre, wenn ich mein Leben mit dem Wissen von heute noch einmal führen könnte? Nicht ab der Geburt, aber sagen wir mal, seit der Pubertät. Hunderte von Fehlern, Enttäuschungen, Verletzungen und falschen Entscheidungen wären uns erspart geblieben. Wer behauptet, er würde alles noch einmal genauso machen wie beim ersten Mal, hat entweder nicht nachgedacht oder leidet unter Größenwahn. Aber man wäre zu den richtigen Leuten freundlicher gewesen und hätte die miesen Schweine, die einen nur manipulieren wollten oder uns geschadet haben, früher aussortiert. Man hätte sich vielleicht für andere Jobs und Wohnorte entschieden. Ich war nicht permanent auf der Straße des Erfolgs unterwegs, aber auch nicht nur auf holprigen Nebenstraßen. Ich habe vor allem viel erlebt, es war keine langweilige Standardbiographie. Würde ich heute ein anderes Leben führen, wenn ich ein paar Entscheidungen anders getroffen hätte oder wenn es bestimmte Zufälle nicht gegeben hätte? Wahrscheinlich. Aber mein jetziges Leben könnte nicht besser sein. Ein sorgloses Leben ohne Verpflichtungen. Ich mache den ganzen Tag, wonach mir gerade ist. Per aspera ad Astrid (Danke, Autokorrektur!).

Es gibt kein Leben nach dem Tod. Im engeren Sinne. Aber es geht weiter. Wir liegen in unseren Gräbern, von Gott und dem Teufel verlassen, und warten darauf, dass jemand an uns denkt oder ans Grab kommt. Vielleicht ein paar Blumen pflanzt. Darüber machen wir uns Notizen. Wer uns vergisst, dem können wir zwar nicht als Gespenst erscheinen, aber wir haben die Macht, den Lebenden Pech zu bringen. Denken Sie immer daran. Und bringen Sie Blumen mit!


Freitag, 20. März 2026

Zwischen Irrsinn und Entsetzen


Blogstuff 1296

Nach Öl und Gas: Jetzt werden auch noch Sonne und Wind teurer.

Meine Gerichtsverhandlung fand unter einem Galgen statt. Das hätte mich bereits stutzig machen müssen.

Warum bittet Trump nicht seine Freunde im „Friedensrat“ um militärische Unterstützung?

Der Berliner, der in Berlin bekanntlich Pfannkuchen heißt, wird auf dem Preisschild meines Bäckers als „aufgetaut“ beschrieben. Früher hieß es noch „frisch gebacken“. Vorbei.

Katholische Kirche beschließt: Preis für die letzte Ölung steigt um dreißig Prozent.

Es ist wie damals in der DDR: Alles läuft nach Plan.

Bei uns auf dem Land hat man Ehe vor dem Sex.

Würde Moses heute leben, wäre er bei Sandra Maischberger und Markus Lanz zu Gast, die Tafeln mit den zehn Geboten ließe er bei Sotheby’s versteigern und seinen Lebensabend verbrächte er in Florida.

Neulich im Café: Bonetti startet seine große Tortenbodenoffensive.

Trump überzieht seine NATO-Alliierten mit Zöllen, Beleidigungen und Drohungen – und bittet sie plötzlich um Hilfe in einem Krieg, den er selbst vom Zaun gebrochen hat. Genau mein Humor. Bei seinem Freund Putin, einem Verbündeten des Iran, lockert er die Sanktionen. Muss man das begreifen?

Warum ich so wenig Reichweite habe? Seit Jahren kämpfe ich gegen den Satirisch-Industriellen Komplex (SIK).

Wirtschaftskriminalität: Folge dem Geld. Beziehungstaten: Folge dem Sperma.

In Nagelsmanns 26er-Kader für die Freundschaftsspiele Ende des Monats sind zehn Schwarze, mit Musiala wären es elf gewesen. Wo sind die Asiaten mit deutschem Pass, die Syrer, Afghanen, Inder und Chinesen? Wo die Latinos und Europäer? Sehe nur ich diesen latenten Rassismus?

Diversifikation ist das Zauberwort für jedes erfolgreiche Unternehmen. Neue Produkte, neue Märkte, neue Zielgruppen. Deswegen baut Bonetti jetzt im Kongo eine Würgeschlangentrockenfutterfabrik. „Pythonic“ wird man in jedem Einkaufszentrum im Urwald kaufen können. In den Geschmacksrichtungen Affe, Antilope und Mensch erhältlich.

The Police - Canary In A Coalmine (1980) [magnums extended mix]

Donnerstag, 19. März 2026

Wagyu-Leberkäse

 

Blogstuff 1295

Ich meine, ob ich es befreie oder übernehme. Ich glaube, ich kann damit machen, was ich will.“ (Trump zum Thema Kuba am 16.3.26)

Eines muss man der deutschen Politik lassen: Alle sechs Parteien im Bundestag sind bis in höchste Ämter von Dilettanten durchsetzt, aber nicht von Bekloppten wie die US-Regierung. Die Ikonographie ist beeindruckend gewesen. Trump an seinem Schreibtisch, der von etwa zwanzig Pfarrern gesegnet wird. In den US-Kasernen wurden die Soldaten zusammengerufen, um ihnen zu erklären, der Krieg gegen den Iran sei ein heiliger Krieg (Muslime würden es Dschihad nennen, wir Kreuzzug), nach dessen siegreichem Ende Armageddon käme und der Erlöser erscheinen würde. Ich wette, noch in diesem Jahr wird Trump sich selbst zum Messias ausrufen. Schließlich habe Gott ihn seiner Meinung nach persönlich beim Attentat gerettet und ihm nun befohlen, die Ungläubigen mit dem Schwert zu richten.

Die Begründung am Anfang des Kriegs, verbreitet von einem Speichellecker aus Trumps Hofstaat, war auch nicht besser: Hätte man am Samstag den Krieg nicht begonnen, hätte der Iran am Montag die Atombombe gehabt.  

Israel hat den winzigen Gazastreifen zwei Jahre lang bombardiert, die Hamas gibt es immer noch. Wie lange will man ein großes Land wie Iran bombardieren? Zwanzig Jahre? So wird man die Theokratie nicht los. Man denke an den Zweiten Weltkrieg: Der Bombenkrieg gegen die deutschen Städte hat das Nazi-Regime nicht gefährdet. Erst die Bodentruppen beendeten Hitlers Herrschaft. US-Bodentruppen im Iran? Jeden Tag werden Leichensäcke nach Amerika geflogen werden. Good mooorning, Vietnam!

Könnte man es nicht Wachstumspause statt Rezession nennen? Klingt doch viel freundlicher.

Der Wirt meines Stammlokals berichtet mir von einem Ehepaar, das eine Weile Leitungswasser zum Essen bestellte. Da es ein gutes Restaurant ist, natürlich eine „Karaffe Leitungswasser“. Ich würde ja überhaupt nicht auf die Idee kommen. Wir bestellen immer eine Flasche Wein und eine Flasche Wasser. Bei der vierten Ablehnung hat es der Wirt dem Ehepaar auch erklärt. Die einzigen, die Leitungswasser bekommen, sind Hunde im Hochsommer.

Ich gehöre zu den wenigen Menschen, die den Unterschied zwischen einer Ottomane, einer Récamiere und einem Diwan genau erklären können. Ich möchte Ihnen einfach mit meinem Fachwissen importieren.

Was fehlt: Mein ausführliches „Ich hab’s euch doch gleich gesagt“ zur Schuldenlüge der Regierung und zur Verwendung des „Sondervermögens“ für beliebige Zwecke und Haushaltslöcher. #Schwindelanfälle


Dienstag, 17. März 2026

Schmerzensgeld

 

Das schmale Backsteinhaus lag unter dem bleiernen Himmel, als hätte es Mühe, dem Druck standzuhalten. Ich zögerte einen Moment, dann betrat ich das Grundstück durch die verwitterte Gartentür und klingelte. Wie immer dauerte es eine Viertelstunde, bis die Tür endlich geöffnet wurde.

Frau Jacoby war eine zornige kleine Kreatur, die stets eine dunkelgraue Strickjacke trug und ihr schlohweißes Haar zu einem Dutt gebunden hatte. In ihren besten Tagen mag sie einsfünfzig groß gewesen sein, jetzt hatte sie einen Buckel und musste sich mit beiden Händen auf ihren Stock stützen, wenn sie zu mir aufsah.

„Was wollen Sie? Ich hatte mich gerade auf meine Ottomane gelegt.“

„Wir sind doch jeden Tag um diese Zeit verabredet.“

„Kommen Sie schon rein. Ich habe keine Lust, den Garten zu heizen.“

Sie konnte den ganzen Tag ihr Gift verspritzen, ohne jemals zu ermüden. Man hätte es für Schrulligkeit oder sogar für Ironie halten können, aber ihre sagenhaft schlechte Laune und ihre Verachtung für die gesamte Welt, womit nicht nur alle Lebewesen und Pflanzen, sondern selbst Meere, Berge und der Sternenhimmel gemeint waren, war nicht gespielt.

Ich folgte ihr in den düsteren Flur. Die Decken sämtlicher Räume des Hauses waren so niedrig, dass ich sie mit der Hand berühren konnte, ohne mich auf die Zehenspitzen zu stellen. Jedes Zimmer war so klein, man hätte meinen können, das Haus sei um sie herumgebaut worden. Ein Klaustrophobiker wäre schreiend davongelaufen.

Wir gingen ins Wohnzimmer, das diesen deprimierenden muffigen Geruch alter Leute ausdünstete, die seit Wochen vergessen hatten zu lüften. Auf dem Vertiko saß Johann, ihr Kater, der seiner Besitzerin an Boshaftigkeit in nichts nachstand und mich wütend anfauchte. Er schlug mit seiner Pfote nach mir, war aufgrund seiner Fettleibigkeit aber nicht imstande, mich anzuspringen.

Ich setzte mich auf das Sofa und nahm einen Schreibblock und einen Kugelschreiber aus meiner Aktentasche. Frau Jacoby setzte sich auf einen Sessel und fragte mich, wo wir beim letzten Mal stehengeblieben waren.

„1959.“

„Ich erinnere mich gut. Ich verbrachte den Sommer im Grand Hotel von Rimini. Die Playboys und Heiratsschwindler umschlichen das Gebäude wie Alligatoren. Eine wohlhabende und gutaussende Frau wie ich hatte es damals nicht leicht …“

Erfolgreiche Schriftsteller verbringen ein sorgloses Leben an ihrem Schreibtisch. Die Verleger reißen ihnen jedes Manuskript aus den Händen, weil es Erfolg und hohe Einnahmen verspricht. Mittelmäßige Schriftsteller haben oft einen Nebenjob als Germanistikdozent oder ihre Ehefrauen haben einen Beruf mit genügendem Einkommen. Schlechte Schriftsteller wie ich müssen die Memoiren von Menschen wie Frau Jacoby schreiben. Immerhin zahlt sie 1500 Euro im Monat. Es ist Schmerzensgeld. Hart verdientes Schmerzengeld.  

 

Montag, 16. März 2026

Söders große Obsession

 

Der bayerische Ministerpräsident ist von Atomkraft besessen. Erst wollte er verhindern, dass das letzte bayerische AKW abgeschaltet wird. Dann wollte der fränkische Wurstkönig erzwingen, dass es wieder eingeschaltet wird. Als Jurist sollte ihm eigentlich klar sein, wem das Kraftwerk gehört: der E.On AG. Die Abschaltung durch das Energieunternehmen erfolgte vertragsgemäß, die deutschen AKW-Betreiber haben nach Merkels Atomausstieg 2011 schließlich 2,4 Milliarden Euro Entschädigung für entgangene Einnahmen kassiert.  

Heute haben die ehemaligen AKW-Betreiber Vattenfall, RWE, EnBW und E.ON kein Interesse mehr am Neubau von AKW, denn Atomstrom – der im Falle eines privatwirtschaftlichen Betriebs nicht mehr im hohen Maße von Steuergeldern subventioniert wird – ist mit bis zu 49 Cent pro kWh die teuerste Energieform überhaupt. Sonnenenergie kostet weniger als zehn Cent. Dazu kommt fas immer noch ungelöste Problem der Entsorgung des anfallenden Atommülls (von EnBW geschätzte Kosten bis 2100: 170 Milliarden Euro).

Private Unternehmen sind gewinnorientiert und bestrebt, die Stromrechnungen ihrer Kunden so niedrig wie möglich zu halten. Produzieren sie teuren Atomstrom, müssten sie das auf die Rechnungen umlegen und verlieren dadurch natürlich Kunden an die kostengünstigere Konkurrenz. Das nennt man Wettbewerb oder auch Marktwirtschaft. Politiker wie Söder müssen sich um derlei Petitessen nicht scheren. Sie schmeißen das Geld der Steuerzahler mit beiden Händen zum Fenster raus. Das kann jeder Schimpanse.

Jetzt soll es also ein Mini-Atomkraftwerk für Bayern sein. In den USA wurde ein solches Projekt vor Kurzem gestoppt, als die Kosten von 5,3 auf 9,3 Milliarden Dollar gestiegen waren, darunter vier Milliarden Subventionen aus Steuergeldern. Die Kosten pro kWh liegen über den Kosten der großen AKW. Eine kommerzielle Nutzung der SMR, so der Fachbegriff, wird nicht vor 2030 erwartet – dann aber ganz bestimmt im schönen Freistaat. Ein großes AKW, wie es gerade in Frankreich nach 17 Jahren (!) Bauzeit in Betrieb genommen wurde (Flamanville 3), kostete mit 13 Milliarden Euro mehr als der bayerische Finanzausgleich an andere Bundesländer.

Für sein Großprojekt wünsche ich Pharao Markus I. viel Glück. Hoffentlich erlebt er noch die Inbetriebnahme.

 

Sonntag, 15. März 2026

Das Café

 

Das kleine einstöckige Haus an der Uferpromenade von Wilmington beherbergte eine Buchhandlung. Hinter dem Gebäude war ein Stück Rasen und ein Gartenhäuschen. Ein Zimmer mit einer Küchenecke, in dem man direkt stand, nachdem man die Tür geöffnet hatte, und ein Bad. Alles sollte zusammen 50.000 Pfund kosten.

Wilmington schrumpfte seit zehn Jahren, als die Fischkonservenfabrik dicht gemacht hatte. Die Familie waren auf der suche nach Arbeit weggezogen. Von 8.000 Einwohnern waren noch 3.500 übrig. Nach der Fabrik hatte der Supermarkt geschlossen, dann die Tankstelle, der Bäcker und schließlich der Pub. Niemand wusste, warum der alte Wurlitzer noch seine Buchhandlung geöffnet hatte. Sie warf sicherlich keinen Gewinn mehr ab. Vor zwei Wochen war er gestorben.

Peter arbeitete in einer Werbeagentur in Burningham, zehn Meilen entfernt. Jeden Tag fragte seine Frau ihn, wie die Arbeit war, wenn er von der Arbeit kam. In den ersten Monaten ihrer Ehe hatte er noch in vollständigen Sätzen geantwortet. Jetzt grunzte er nur und zuckte mit den Schultern. Er fragte seine Frau nie, wie es zuhause gewesen war. Vermutlich hätte sie geseufzt und mit den Schultern gezuckt. Er konnte sich nicht vorstellen, wie sie grunzte.

Er wollte diese Buchhandlung. Er hätte die Bücher der Stadtbibliothek von Burningham geschenkt und ein kleines nette Café eröffnet. Oder er hätte sie als Dekoration in den Regalen stehen lassen. Er würde sich scheiden lassen und wäre in das Gartenhäuschen gezogen. Er hatte genug Geld auf dem Konto, das Haus hätte er seiner Frau überlassen. Kinder gab es keine, Haustiere auch nicht.

Mit den Werbeslogans „Veterinol – und der Hund bleibt gesund“ und „Veterinol – und der Hund fühlt sich wohl“ gelang ihm der Durchbruch. Der Kunde war hochzufrieden und der Agenturchef zahlte ihm eine Prämie von 10.000 Pfund. Jetzt hatte er nicht nur genug Geld für die Buchhandlung, sondern auch für die Inneneinrichtung, einen Kaffeevollautomaten, einen Ofen für die Muffins und eine Geschirrspülmaschine. Er kündigte, zog zuhause aus und legte an der Uferpromenade los.

Drei Monate später. Gab es deine keine jungen Leute in dieser Stadt? Wo waren die Hipster mit Dutt, Hoodie und Notebook? Es sah im Café aus wie im Altersheim. Die Muffins hatte er aus dem Supermarkt und der lauwarme koffeinfreie Kaffee floss in Strömen. Er hatte sein Café „Roxanne“ getauft, nach dem alten Police-Song. Jetzt nannte er es „Café Rektum“, weil es ihm am Arsch vorbeiging. An Tisch 3 saß Pater McCarthy und trank einen Cappuccino. Als Kind hatte er eine Phase gehabt, in der er auch Priester werden wollte. Nur sonntags arbeiten und der Zölibat hielt einem die Weiber vom Leib.

Wenigstens hatte er im Gartenhaus seine Ruhe. Man erreichte es nur durch die Hintertür das Cafés. Keine Überraschungsbesuche, keine Vertreter und die hohen Mauern und Hecken verhinderten neugierige Blicke der Nachbarn. Hier war seine Oase des Friedens.

  

Samstag, 14. März 2026

Alte Männer auf roten Mofas


Blogstuff 1294

„Dir blase ich die Lichter aus.“ (Gips Melson in der Rolle als Ugly Joe, bevor er mit der Uzi auf seine Geburtstagstorte schießt)

Wir können unsere Vorfahren im Prinzip eine Million Jahre zurückverfolgen. Sonst wären wir ja nicht hier. Meine Ahnenforschung reicht etwa hunderttausend Jahre zurück – bis zu Uruk aus Höhle 47.

Die paarungswillige Saarländerin findet man an Autobahnraststätten und in Biker-Kneipen. Durch das weithin hörbare Brunftrülpsen alkoholisierter Saarländer wird das possierliche Weibchen angelockt. Nach der Empfängnis zieht es sich tief in den Wald zurück und baut eine Wurfhöhle. Neun Monate später kommen fünf bis sechs Saarländer auf die Welt.

„Volkswagen ist 2025 tief in die Gewinnkrise gerutscht. Das operative Ergebnis (…) halbierte sich auf 8,9 Milliarden Euro.“ (BILD, 10.3.26). Der einst stolze Automobilkonzern muss also in die Insolvenz. Alles geht den Bach runter, alles.

Warum muss eigentlich immer alles „gesund“ sein?

Warum gibt es in Wien keinen Habs-Burger?

Das Tao, das wir sehen, ist unsichtbar. Das Tao ist das Nicht-Tao. Alles weitere in meinem neuen Buch „Die Tao-Wurst“.

Ich finde es gut, dass Trump sein Verteidigungsministerium rechtzeitig in Kriegsministerium umbenannt hat. Dafür gab es zurecht den Friedenspreis der FIFA und den Second-Hand-Friedensnobelpreis von der Urwald-Trulla.

Frauen? Das Letzte, das ich erfolgreich angemacht habe, war die Heizung.

Jetzt neu! „Das große Promipacken“ auf RTL. Überflüssige Y-Promis ziehen nach Somalia.

Merz-Reformen? Das ist ja noch nicht mal ein Sturm im Wasserglas, das ist ein laues Lüftchen im Zahnputzbecher.

Was macht eigentlich Heinz Pralinski? Er ermittelt Undercover für seinen neuen Roman „Spielrausch“ im Halma- Milieu.

Wer sich Kochshows ansieht, hat die Kontrolle … - na, Sie wissen schon.

Bonetti hat die Finger tätowiert. Auf der rechten Hand steht W-U-R-S-T und auf der linken Hand steht F-I-N-G-E-R.

„Sie sind angeklagt wegen Ladendiebstahls. Wie heißen Sie?“ – „Klaudia.“ Genau mein Humor.

“America spent 20 years and trillions of dollars replacing the Taliban with the Taliban. But Trump managed to replace Ayatollah Khamenei with Ayatollah Khamenei in just 9 days! Most efficient President ever!“ (U.S. Democratic Socialists)