Samstag, 24. Februar 2024

Bonetti auf dem roten Teppich


Bonetti hasst Publicity. Aber er hat in der Verfilmung seiner Autobiographie (Regie: Steven Spielberg) sicherheitshalber die Hauptrolle gespielt. Und dann steht man vor dem Kleiderschrank und weiß nicht, was man anziehen soll. Den mausgrauen, den staubgrauen oder den betongrauen Anzug? Vielleicht ein Smoking mit Fliege? Wer hat sich diese Worte ausgedacht? So heißen doch keine Kleidungsstücke.

Reich und berühmt sein ist kein Spaß. Der Bentley muss in die Werkstatt, beim Ferrari funktioniert die Sitzheizung nicht. Probleme, Probleme, Probleme. Und dann stehst du bei der Berlinale im Blitzlichtgewitter. Das ist Gift für seine empfindlichen Augen. Er sieht drei Tage lang alles nur noch durch eine Wolke von glitzernden Sternchen.

Die wenigen Minuten auf dem roten Teppich sind die Hölle. Seine Schuhe bringen ihn um. Und dann die Reporter.

„Bonetti! Können Sie in meine Richtung lächeln?“

„Bonetti! Nehmen sie den Finger aus der Nase.“

„Bonetti! Stimmt es, dass Margot Robbie ein Kind von Ihnen erwartet?“

„Bonetti! Wie viel wiegen Sie aktuell?“

Und dann die nervtötenden Partys. Leo DiCaprio pumpt ihn an, weil er seine siebte Scheidung finanzieren muss. Andrea Sawatzki zwinkert ihm mit einem lasziven Lächeln zu und steckt ihm einen Zettel mit ihrer Telefonnummer in seine Herrenhandtasche. Weiß die Frau eigentlich, wie alt sie ist?

Und dann das vegane Buffet, Gott der Gerechte! Wo sind die Lachshäppchen, Party-Frikadellen, Garnelenspieße, die Honigmelone mit Parmaschinken? Stattdessen dieser undefinierbare Rotz. Wozu in aller Welt fressen jetzt alle Leute Avocados? Das ist doch der Toast Hawaii unserer Epoche. Ein Königreich für einen Rollmops.

Und dann die ganzen nutzlosen Interviews, die sein Manager „Öffentlichkeitsarbeit“ nennt und angeblich den Film pushen soll. Eine Radiosendung, die „Spaß mit Flaggen“ heißt? Ein Influencer namens Rory McDee, von dem er noch nie gehört hat? Seine Meinung zum Thema Ausdruckstanz? Welche Beauty-Produkte verwendet er? Henninger Export von Coco Chanel.

Nachts um zwei kommt Bonetti total kaputt nach Hause. Ruhm? Ja. Aber die Promis zahlen einen hohen Preis dafür. Was wird die BILD morgen über ihn schreiben? Wird er im ZDF-Morgenmagazin erwähnt werden? Bekommt er endlich den Goldenen Bären für sein Lebenswerk?

Freitag, 23. Februar 2024

GenZ: halb Mensch, halb Handy


Blogstuff 922

„Wir müssen die Konversionsmatrix des Warp-Kerns modifizieren!“ (Kapitän Bonetti)

Die DFL verzichtet auf den Einstieg von Investoren. Deutsche Hersteller von Tennisbällen melden Kurzarbeit an.

Scarlett Johansson? Kenne ich. Wir sind zusammen zur Schule gegangen. Ich war ihr Englischlehrer.

Eine Meinungsumfrage ist nicht die öffentliche Meinung, eine Talkshow kein öffentlicher Diskurs. Die Medien fluten uns mit Surrogaten.

Was macht eigentlich Heinz Pralinski? Sein Restaurant „Pasta la vista, Baby” ist ein Flop. Auch seine Konditorei “Backingham Palast” läuft eher mäßig.

8:30 Uhr. Ich habe einen Mikrowellen-Cheeseburger zum Frühstück. Jetzt werden manche fragen: Wie tief kann man noch sinken? Ich frage: Wie phantastisch wird mein Leben noch?  

Die Leute, die jetzt behaupten, die Demonstrationen auf dem Maidan vor zehn Jahren wären von Amerika gesteuert, behaupten auch, dass die Demonstrationen gegen die AfD und andere Nazis von der Bundesregierung gekauft sind. Vielleicht war die chinesische Demokratiebewegung im Frühling 1989 ja auch von den Amerikanern inszeniert? Schließlich haben die Studenten auf dem Himmlischen Platz eine Freiheitsstatue gebastelt. Und die Montagsdemonstrationen im Herbst 1989 in der DDR? Von der Wall Street bezahlt. Alles Lüge! Die Wiedervereinigung ist ungültig.

Gutenberg machte aus einer alten Weinpresse eine Druckmaschine. Das Informationszeitalter begann 1440 in Mainz. Wir hängen sowas nicht an die große Glocke. Wäre Gutenberg ein Bayer gewesen, würde uns Söder heute noch jeden Tag mit der Story auf den Sack gehen.

Ich habe nie darüber gesprochen, aber ich will heute ganz offen sein. Ich bin zu einem Sechszehntel Komantsche.

Wer vormittags Zeit hat und mal wieder gepflegt lachen will, sollte sich auf Pro 7 die Serie „Brooklyn Nine-Nine“ reinziehen. Bin seit dieser Woche ein Fan.

Ich muss fünfzig Sozialstunden ableisten, nur weil ich einen Klimakleber mit seinen eigenen Dreadlocks erdrosselt habe.

1980 war AC/DC die coolste Band. Als Bon Scott starb, kam am nächsten Tag jeder coole Junge in einem schwarzen T-Shirt. Ich hatte überhaupt keine schwarzen Shirts und hatte die Nachricht von seinem Tod noch gar nicht mitbekommen. In diesem Jahr gab es eine Klassenparty. Die coolen Jungs saßen im Kreis und machten Headbanging mit ihren langen Haaren. Ich stand neben der Lehrerin und wir schüttelten nur die Köpfe.

Donnerstag, 22. Februar 2024

Mein Geheimnis

 

Ich habe das Haus vor zehn Jahren gekauft. Im Garten steht ein Geräteschuppen voller Gerümpel. Schon mein Vorgänger hat ihn so übernommen und noch eine weitere Schicht Gerümpel hinzugefügt. Angerostete Campingstühle, Holzpflöcke, halbleere Schachteln mit Rosendünger, ein kaputter Rasenmäher usw.

Jetzt lasse ich den Schuppen endlich entrümpeln. Kostet mich eine Stange Geld, aber ich kann diesen Schrotthaufen nicht mehr sehen. Ich werde ihn abreißen lassen und an dieser Stelle einen Baum pflanzen.

Gestern kamen die Männer und trugen Stück für Stück aus dem Schuppen und warfen alles in einen Container. Am späten Nachmittag war der Schuppen endlich leer. Ich ging in den leeren Schuppen und zu meiner Verblüffung fand ich eine Bodenklappe. Ich öffnete sie. Modriger Geruch kam mir entgegen. Eine Stahlleiter führte hinab.

Ich holte mir meine Taschenlampe aus dem Haus und stieg hinab. Ich leuchtete einen Raum aus, der mindestens zwanzig Quadratmeter groß war. An der rechten Wand war ein Schalter. Ich legte ihn um und schon gingen die Deckenbeleuchtung und die Belüftung an.

Links und rechts standen Regale mit Konserven. Dahinter waren ein Ledersofa und ein flacher Tisch. Gegenüber war eine Schrankwand mit Fernseher, Stereoanlage und Büchern. Ganz hinten stand ein Bett an der Wand. Offensichtlich hatte der ursprüngliche Besitzer hier einen Atombunker angelegt.

Ich ging in den Raum und sah mich genauer um. An der Wand hing ein gerahmtes Porträt von Helmut Kohl. Darunter war eine Minibar, die ich sofort öffnete. Fünfzig Jahre alter Whisky, Wodka, Gin und andere Spirituosen. Die Stereoanlage war von Grundig und funktionierte noch. Ich sah mir die Plattensammlung an: Depeche Mode, Ultravox, The Police, AC/DC, Genesis, Pink Floyd und viele andere LPs. Nicht übel.

Ich machte es mir mit einem Whisky auf dem Sofa bequem und hörte Miles Davis. In einer Stunde würde meine Frau nach Hause kommen. Ich beschloss, ihr nichts von diesem Raum zu erzählen. Ich bin der Einzige, der den Schlüssel zu diesem Schuppen hat. Es ist mein kleines Geheimnis, meine Festung der Einsamkeit.

 

Mittwoch, 21. Februar 2024

Chill Session mit Andy Bonetti

 

Blogstuff 921

„Zweifle nicht an der selbst, du kannst es wirklich nicht.“

Es ist die große Tragödie der Moderne: Es gab nur technischen, aber keinen menschlichen Fortschritt. Gier und Gewalt sind nicht weniger geworden, aber sie haben neue Mittel bekommen: ein globales Ausbeutungssystem und Massenvernichtungswaffen.

Selbstverständlich ist auch Wichtelbach eine Klassengesellschaft. Es gibt drei Klassen: den Hofadel, den Schwertadel und das einfache Volk. Zum Hofadel gehören die Familie des Meisters, der Schatzmeister, die Höflinge, die Kalligraphen, die Bonettis Worte notieren und auf Seidentücher malen, Köche, Schleiertänzerinnen und Spaßmacher. Der Schwertadel schützt Bonettis Hof und das Dorf, er sorgt für Ruhe und Frieden. Zum einfachen Volk gehören alle Zünfte und Stände, namentlich die Metzger und Bäcker, die Winzer und Schankwirte, die den Hof beliefern. Darunter gibt es die klassenlosen Parias, insbesondere Volks- und Betriebswirte, fahrendes Volk (Schauspieler, Musiker usw.), Gesindel, Gaukler und Ganoven.

Die FDP liebäugelt mit einer schwarz-gelben Koalition. Offenbar können sie nicht rechnen. Bei einem konstruktiven Misstrauensvotum kämen beide Parteien im Bundestag auf 35,6 Prozent der Stimmen. Bei Neuwahlen käme die Union laut neuesten Umfragen auf 31 Prozent, die FDP auf vier Prozent. Das wären also 31 Prozent und man wäre auch wieder weit entfernt von der absoluten Mehrheit. Wenn man die Worte von Merz und Söder ernstnimmt, wollen sie keine Koalition mit der AfD. Bliebe nach den nächsten Wahlen also nur schwarz-rot oder schwarz-grün. Schwarz-grün schließt Söder aber aus. Bleibt mal wieder die öde GroKo. Wie will Merz mit der SPD die ganze Politik von Scholz rückgängig machen wie angekündigt?

Mein Vater ist in diesem Monat neunzig Jahre alt geworden und liegt damit hinter seinem Großvater, der 94 wurde, auf Platz 2. 2028 hat er ihn eingeholt.

Seit zehn Jahren führt Russland Krieg in der Ukraine. Erst die Besetzung der Krim und der inszenierte Bürgerkrieg im Osten des Landes, seit zwei Jahren das größte Massensterben in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Wie lange hätte Deutschland durchgehalten?

Andy Brehme ist tot. Nach Beckenbauer die zweite Fußballlegende, die in diesem Jahr von uns gegangen ist. 1996 habe ich ihn beim Pokalsieg mit dem FCK live gesehen. Jeder Fan erinnert sich an den Sieg 1990 im WM-Finale gegen Argentinien, das durch seinen Elfer kurz vor Schluss entschieden wurde. Wir liefen jubelnd und singend mit zwanzig Leuten durch Wackernheim und besuchten ein italienisches Restaurant, von dem wir wussten, dass sie eine Plastikkopie des WM-Pokals hatten. Man konnte die Trophäe aufschrauben, darin war ein Weizenbierglas. Damit zogen wir durchs Dorf. Eine unvergessliche Nacht.

Dienstag, 20. Februar 2024

Russisches Raclette


Blogstuff 920

Upamecano hat es geschafft, zweimal in einer Woche Rot zu sehen und zwei spielentscheidende Elfer zu verursachen. Muss man auch erstmal hinkriegen.

Ich kann jetzt auch Jugendsprache: IRÜDFULMDAA. Ich rolle über den Flur und lach mir den Arsch ab.

Powernapping könnte ich den ganzen Tag machen.

Wozu können Delphine schnattern, wenn sie doch sowieso den ganzen Tag unter Wasser sind?

Es heißt immer, das Leben sei eine Reise. Dann wäre der Tod das Ziel. In diesem Falle würde doch niemand ins Auto steigen und losfahren, oder? Aber es hilft ja nichts. Die Zeit verwandelt dein Gesicht in ein Schlachtfeld, zerstört deine Erwartungen und zerschlägt deine Träume mit einem Vorschlaghammer.

Bonetti’s Lifehack Nr. 92: Baue ein Bürohaus auf Kredit. Dann verkaufst du es an eine Leasinggesellschaft. Deine weiteren Vermögenswerte überträgst du an eine Briefkastenfirma in der Karibik. Deine Firma lässt du bankrottgehen, die Leasingraten können nicht mehr bezahlt werden. Die Leasinggesellschaft gerät daraufhin in Schwierigkeiten und du kaufst sie für einen Apfel und ein Ei. Jetzt gehört dir dein Bürohaus wieder und du gründest eine neue Firma auf den Namen deiner Frau.

2200: Die KI geht an posthumaner Desintegration zugrunde.

Das Domina-Studio in meiner Stadt wurde geschlossen. Wer sich erniedrigen und demütigen lassen will, fährt einfach mit der Deutschen Bahn.

Bonetti war schon immer ein Tausendsassa. Er war erst eine Woche mit seiner neuen Freundin zusammen, da war sie schon im dritten Monat schwanger.

Ich bin nicht dick, das ist alles Silikon.

Bonettis Sohn Randy arbeitet jetzt in der Forschung. Er ist Hausmeister am Max-Planck-Institut für Coulrophobie.

Wenn es heute noch einmal eine Arche Noah gäbe, wären keine Tiere an Bord, sondern Milliardäre.

Jeder glaubt, er sei der Fels in der Brandung. Sandkorn trifft es wohl eher.

Das waren noch Zeiten, als man einen Arzt Knochenflicker und einen Apotheker Pillendreher genannt hat.

„Ich bin aus Norwegen.“ – „Wo lebst du da?“ – „Am Fjord.“

Warum haben Micky Maus, Donald Duck, Goofy und Dagobert Duck eigentlich keine Kinder?

 

Montag, 19. Februar 2024

Einmal im Leben cool sein

 

Es klingelt an der Haustür. Ich öffne und vor mir steht ein kleiner junger Mann in einem Vodafone-Kostüm.

„Guten Tag. Ich bin von der Firma Vodafone und möchte ihnen einen neuen Tarif zu günstigeren Bedingungen anbieten.“

Ich stutze. „Wo ist denn Ihr Dienstwagen?“

„Ich bin zu Fuß unterwegs.“

Das ist ungewöhnlich.

„Vodafone-Mitarbeiter verabreden normalerweise einen Termin.“

„Das ist eine neue Marketing-Strategie.“

Er ist zumindest um keine Antwort verlegen.

„Haben Sie eine Visitenkarte?“

Er gibt mir eine Karte. Ein langer türkischer Name.

„Wenn man Sie bei Vodafone geschult hätte, müssten Sie wissen, dass man vorne am Gartentor klingelt und nicht unbefugt ein Privatgrundstück betreten darf. Was Sie in diesem Augenblick machen, ist Hausfriedensbruch. Dafür könnte ich Sie anzeigen.“

Zum ersten Mal schweigt der junge Mann.

„Zeigen Sie mir bitte Ihren Personalausweis.“

„Dazu haben Sie kein Recht.“

„Doch. Ich arbeite für die Kripo Mainz.“

Er dreht sich um und erreicht in kürzester Zeit die Fluchtgeschwindigkeit von Usain Bolt.

***

Wie es wirklich war: Ich bitte ihn ins Haus, wir füllen alle Formulare aus, achtzig Euro werden von meinem Konto abgebucht und mein Internet ist niemals schneller geworden.

 

Sonntag, 18. Februar 2024

Thermonukleare Blähungen

 

Blogstuff 919

Nawalny: Es ist interessant, wie manche Menschen ihn direkt nach der Meldung über seinen Tod verhöhnen und durch den Dreck ziehen. Es sagt viel über den Charakter dieser Leute aus, mehr, als ihnen selbst klar ist.

Erst schaltet die SPD die letzten Atomkraftwerke ab, jetzt fordert sie Atombomben. Genau mein Humor.

Vor dir steht ein Balrog in der Schlange an der Supermarktkasse. Du hast nur einen Artikel. Fragst du ihn, ob er dich vorlässt?

Bonetti war in seiner Jugend so sportlich, dass er in der Rudermannschaft von Oxford war, obwohl er gar nicht dort studiert hat.

„Wie geht’s?“ – „Es läuft.“

Was macht eigentlich Heinz Pralinski? Er hat sich für 5000 Euro eine Plastik gekauft. Eine Plastik?! Für das Geld erwarte ich Marmor.

Trump ist der klassische Schutzgelderpresser. Zwei Prozent vom Umsatz oder ihr bekommt die Scheiben eingeschmissen.

Hätten Sie’s gewusst? Die Chinarinde kommt ursprünglich aus Lateinamerika.

„Guntersblum ist eine ehrenwerte Stadt und im Rosenweg leben lauter anständige Bürger. Aber am Ende der Straße, direkt vor der Stadtmauer, steht ein merkwürdiges Haus. Es ist schwarz gestrichen und hat keine Fenster. Neben der Stahltür gibt es weder Namensschild noch Klingel. Niemand hat jemals gesehen, wie ein Mensch dieses Haus betreten oder verlassen hat. Aber in tiefster Nacht, wenn alle braven Menschen längst schlafen, verlässt ein kleiner buckeliger Mann das Haus. Er hat ein bösartiges Gesicht und einen verschlagenen Blick.“ (Beginn einer Biographie über Friedrich Merz)

Bonetti wird bei der nächsten Bundestagswahl mit einer eigenen Partei antreten, der Partei der Überparteilichen, kurz PÜP. Seine Anhänger, die Püpis, werden bald an Ihre Wohnungstür klopfen. Bitte hören Sie ihnen zu.

Die Demonstrationen sind für mich ein Segen. Natürlich geht es um Demokratie, aber ich würde am liebsten für mehr Demonstrationen demonstrieren. Die Bundesregierung bezahlt bekanntlich fünfzig Euro für jede angefangene Stunde. Steuerfrei. Plus Reisekosten, als wäre es der Weg zum Arbeitsplatz. Da im Augenblick täglich demonstriert wird, verdiene ich hundert Euro am Tag, also 3000 Euro im Monat. Meinen alten Job als Telefondesinfizierer habe ich aufgegeben. Jetzt verdiene ich mein Geld im Schlaf. Die Plakate werden von der Marketingabteilung im Bundeskanzleramt entworfen, von der Bundesdruckerei gedruckt und liegen alle zwei Wochen vor meiner Haustür. Mein Arbeitsgebiet: Rhein-Main, Rhein-Ruhr. Für die Großräume München, Berlin und Hamburg arbeiten meine Kollegen.