"Der Chefarzt, der bloß Postbote war Besonders schillernd war auch der Fall des Gert Postel, einem gelernten Postbote, der als Chefarzt Dr. Dr. Clemens Bartholdy zwei Jahre in einer sächsischen Psychiatrie tätig war. Nach eigener Einlassung wollte er damit die Fragwürdigkeit psychiatrischen Einrichtungen entlarven. Auch er berief sich also nach seiner Enttarnung auf eine Art höhere Mission. Postel geriert sich als Aufklärer: Wenn Postboten als Psychiater durchgehen, sagt das über diese Berufsgruppe scheinbar alles aus – und so hat es der falsche Arzt zum Idol der Antipsychiatriebewegung gebracht. Wer seinen Namen bei Google eingibt, erhält als ersten Treffer den Auftritt eines Fanclubs.
Der Bewerbungsvortrag, mit dem Gert Postel sich einst als Psychiater bewarb, trug den Titel: "Die pseudologia phantastica – die Lügensucht im Dienste der Ich-Erhöhung – aus der psychoanalytischen Diagnostik am literarischen Beispiel der Figur des Felix Krull". Dass er selbst ein Pseudologe war, verschwieg der Postbote freilich."
Sehr schön. Danke für die Info. Ich tue ja auch immer so, als hätte ich Politikwissenschaft studiert. Aber als Regenrinnenreiniger hat man eben weniger Reputation.
huch, ein
AntwortenLöschenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Pornobalken_(Mode)
:)))
1991 war ich noch DICK im Geschäft. Schau mal unter "The Hunsrück Hustler" nach.
LöschenHunsrück Hustler brachte keine Suchergebnisse.
LöschenDas geht wohl die Pseudologia Phantastica mit Dir durch ;)
gez.: Dr. Postel ;)
Dr. A. Postel?
Löschen"Der Chefarzt, der bloß Postbote war
Besonders schillernd war auch der Fall des Gert Postel, einem gelernten Postbote, der als Chefarzt Dr. Dr. Clemens Bartholdy zwei Jahre in einer sächsischen Psychiatrie tätig war. Nach eigener Einlassung wollte er damit die Fragwürdigkeit psychiatrischen Einrichtungen entlarven. Auch er berief sich also nach seiner Enttarnung auf eine Art höhere Mission. Postel geriert sich als Aufklärer: Wenn Postboten als Psychiater durchgehen, sagt das über diese Berufsgruppe scheinbar alles aus – und so hat es der falsche Arzt zum Idol der Antipsychiatriebewegung gebracht. Wer seinen Namen bei Google eingibt, erhält als ersten Treffer den Auftritt eines Fanclubs.
Der Bewerbungsvortrag, mit dem Gert Postel sich einst als Psychiater bewarb, trug den Titel: "Die pseudologia phantastica – die Lügensucht im Dienste der Ich-Erhöhung – aus der psychoanalytischen Diagnostik am literarischen Beispiel der Figur des Felix Krull". Dass er selbst ein Pseudologe war, verschwieg der Postbote freilich."
Quelle:
https://www.lto.de/recht/feuilleton/f/hochstapler-felix-krull-filme-literatur
Sehr schön. Danke für die Info. Ich tue ja auch immer so, als hätte ich Politikwissenschaft studiert. Aber als Regenrinnenreiniger hat man eben weniger Reputation.
LöschenSchon damals ganz schön dicke Backen, mein lieber Bonetti!
AntwortenLöschenLeider auf dem Bild nicht zu sehen: Ich habe schon damals einen auf dicke Hose gemacht.
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