Freitag, 31. Mai 2024

Verlust


Die Orte meiner Kindheit existieren noch, haben sich aber völlig verändert. Sie sind „überschrieben“ worden. Der Baum vor dem Fenster meines Kinderzimmers wurde gefällt, das „Tengelmann“-Haus hat keinen Tengelmann- Supermarkt mehr, die ganze Firma ist verschwunden. Der kleine Laden, in dem wir Süßigkeiten, Eis, Comics und Spielzeug gekauft haben, ist weg. Das „blaue Haus“, ein Orientierungspunkt in unserem Viertel, ist jetzt weiß. Die Wiese daneben, auf der in jedem Sommer ein Wanderzirkus sein Lager aufschlug, bei dem wir uns als Kinder nach der Schule herumtrieben, weil es dort ein Pferd und zwei Affen gab, ist einem Neubaugebiet gewichen, ebenso die Wildnis dahinter. Meine Grundschule war damals am Rand des Viertels, jetzt kommt man zuerst an eine Halfpipe für Skater und dann in ein Gewerbegebiet. Fünfzig Meter hinter unserem Haus war damals ein Wald. Ich erinnere mich noch daran, wie der Wind durch die Pappeln rauschte. Heute sind dort Tennisplätze. Der Spielplatz und die Wiese, auf der wir Fußball gespielt haben, sind verschwunden – ebenso wie alle Freunde, die ich dort hatte. Als Heimat existiert diese Welt nur noch in meinem Kopf.

 

Donnerstag, 30. Mai 2024

Eine tiefschürfende Analyse des deutschen Fußballs

 

Ancelotti steht mit Real Madrid vor dem fünften Champions-League-Erfolg seiner Trainerkarriere. Beim FC Bayern haben sie ihn im September 2017 rausgeschmissen, obwohl er gerade in seiner ersten Saison in München die deutsche Meisterschaft gewonnen hatte. Bis heute hält sich die folgende Begründung, die leider sehr deutsch ist: Er habe nicht zur Mannschaft gepasst, weil er nicht hart genug trainiert habe. Robben hätte berichtet, dass das Training seines Sohnes bei der D-Jugend des FC Bayern härter sei als sein eigenes.

In Deutschland ist es Tradition, die Mannschaft von Montag bis Freitag wie auf einem Kasernenhof schuften zu lassen. Magath und seine Medizinbälle sind eine Legende. Er hat Leistungssportler so geschunden, dass sie kotzen mussten. Das gilt in diesem Land als gute Trainingsarbeit. Wenn man sich mal über die ganze Saison die Verletzungen der Bundesligaspieler anschaut, so fällt auf, dass die wenigsten auf brutale Fouls zurückzuführen sind. Man hört unter der Woche von Verletzungen, die im Training entstanden sind. Manche Spieler brechen auch plötzlich ohne Einwirkung des Gegners auf dem Platz zusammen und sind für Wochen verletzt. Die Ursache: Überlastung im Training. Ich schätze mal, dass 95 Prozent der Verletzungen nicht in Punktspielen entstanden sind.

Warum waren Ausnahmefußballer wie Messi oder Ronaldo nie schwer verletzt? Weil man sie im Training geschont hat, damit sie am Wochenende volle Leistung bringen konnten. Durch zwanzig Sprints mehr pro Tag macht man Leute wie Musiala oder Wirtz nicht zu besseren Fußballern. Man gefährdet sie nur durch sinnlose Schleiferei von teutonischen Fußballfeldwebeln. Diese Erkenntnis kam mir auf meinen Brasilienreisen. Am Nachmittag wird das Training der Top-Mannschaften live im Fernsehen übertragen. Da sind mir die Augen übergegangen. Spieler stehen im Kreis und unterhalten sich, es fehlen nur noch die Bierflaschen. Andere jonglieren minutenlang mit dem Ball, obwohl das in einem Spiel überhaupt nicht gebraucht wird. Dann gibt es ein Trainingsspiel, ganz locker, ohne Blutgrätsche und falschen Ehrgeiz. Brasilien ist mit fünf Titeln Rekordweltmeister.

Das gleiche Phänomen kann man bei den taktischen Schulungen beobachten. Trainer benehmen sich wie Schullehrer und wollen gestandenen Profis jeden Spielzug einbläuen. Als Nagelsmann letztes Jahr als frischgebackener Bundestrainer ein Interview gegeben hat und es um Taktik ging, habe ich kein Wort verstanden. Als hätte ein Physikprofessor gesprochen. Die DFB-Auswahl hat gegen Länder wie Österreich und die Türkei verloren. In diesem Jahr klang es anders. Die Spieler sollten einfach kicken. Schließlich hat man Weltklassespieler im Kader und großartige Talente. Schon gab es Siege gegen Frankreich und die Niederlande. Beckenbauer wusste das schon 1990: „Gehts raus und spuilts Fußball.“ Es bringt nichts, Wirtz zu erklären, dass man gegen drei Gegner nicht ins Dribbling geht. Es ist allemal besser, als weitere Kurzpässe im Halbkreis um den gegnerischen Strafraum zu spielen, als sei man beim Handball.

Locker trainieren, den Spielern ihre Freiheit lassen – so können wir es bis ins Viertelfinale schaffen. Ab dann hilft uns nur der liebe Gott.    

Mittwoch, 29. Mai 2024

Collapsing New Buildings


Blogstuff 954

1923: Der Verleger Isaak Goldstein lehnt die erste Version von Hitlers „Mein Kampf“ ab.

„Der folgende Text ist mir eingefallen, als ich allein durch die Wüste gefahren bin. Über mir nur der unendliche Sternenhimmel, ich hatte kein Ziel. Ich hatte gar nicht vor, einen Text zu schreiben. Eigentlich ging mir in diesem Augenblick überhaupt nichts durch den Kopf. Es war ein Tag wie jeder andere. Nichts war passiert, was man erzählen könnte. Wenn ich nicht diese unglaubliche Idee gehabt hätte, würde ich mich gar nicht an ihn erinnern. Ich würde mich nicht an den Burger bei Wendy’s erinnern, an die Tankstelle in Reno, an das tote Opossum auf der Straße …“

Manchmal bewundere ich die Naivität der Provinzmenschen. Wir sitzen zu acht bei einem Dorfitaliener, der offensichtlich von einer türkischen Familie betrieben wird (Inhaber: Umut Ali D.), beim Abendessen und genießen Klassiker der italienischen Küche wie Jägerschnitzel mit Pommes frites. Ich erzähle, dass die drei Pseudoitaliener in meinem Berliner Kiez in Wirklichkeit von einem Kroaten, einem Albaner und einem Libanesen betrieben werden. Sie amüsieren sich köstlich. Die Realität sieht längst so aus: 99 Prozent aller Sushi-Restaurants werden von Vietnamesen betrieben und bei McDonald’s steht sicher kein Amerikaner an der Fritteuse. Aber man sollte diesen schlichten Gemütern nicht ihren Glauben nehmen. Ein schwarzhaariger Mann, der eine Pizza serviert, muss Italiener sein. Schließlich sind sie hier schon seit dreißig Jahren Stammgäste.

Heutiger Traum: Ich fliege nach Tokio, um dort eine Woche Urlaub zu machen. In der Stadt baue ich mit meinem Mietwagen einen Unfall und im Gedränge eines Bahnhofs wird mir die Brieftasche geklaut. Ich bin also ohne Geld, Ausweis, Flugticket und Kreditkarte. Ich sitze danach in einem Zug, der aber stundenlang nicht losfährt. Mein Handy spielt verrückt und ich erreiche niemanden. Dann erlöst mich ein gnädiges Erwachen.

Die Comedians Lisa Eckart und Michael Mittermeier können bei ihren Auftritten nicht unterschiedlicher sein. Werden L.E. unbeweglich wie eine griechische Statue ihre Bosheiten mit einem maliziösen Lächeln wie Rosenblätter unters Volk streut, steht M.M. für mich unter ADHS-Verdacht. Er läuft ruhelos und gelegentlich immer noch wie sein großes Vorbild Jerry Lewis grimassierend auf der Bühne auf und ab. Ich stelle mir vor, wie er beim Abendessen mit seiner Familie um den Tisch herumrennt, während er eine Geschichte erzählt.

Die Beziehung mit Simone endete an dem Tag, als sie erfuhr, dass ich sie in meinem Freundeskreis als Hupen-Paula bezeichnet habe.

Jetzt ist es also passiert. Ich stehe in der S-Bahn und eine junge Frau bietet mir ihren Sitzplatz an. Fassungslos frage ich: „Warum?“ Sie lächelt nur. Für sie ist es offensichtlich.

 

Dienstag, 28. Mai 2024

Gehen, bevor es kommt

 

Blogstuff 953

Bei „ruhendem Verkehr“ denkt man in meinem Alter nicht mehr an Autos.

Musikalisch bin ich ja nach allen Seiten offen. Ich höre ganz viele verschiedene Sachen. Hauptsache, es ist von Wolfgang Petry.

Auf der Wiese steht ein Reh. Ganz allein. Ich dachte, das wären Herdentiere. Vielleicht ist es misanthropisch.

Manchmal nehme ich ein Buch aus dem Regal, das ich vor Jahrzehnten gelesen habe und in dem ich Stellen angestrichen habe, die mir damals wichtig waren. Heute sehe ich diese Anstreichungen und denke, sie wären von einem Fremden. Ich verstehe sie nicht.

Wie wohnt Darth Vader eigentlich? Was ist sein Lieblingsessen?

In der Wohnung unter mir wohnt ein Vollblutarschloch. Ich würde es gerne freundlicher formulieren. Ein permanent schlecht gelaunter Mega-Spießer mit Filzpantoffeln, Wampe, Halbglatze und Schnurrbart, der in seiner karikaturhaften Verbitterung fast schon nichts Menschliches mehr hat. Wenn ich laut Musik höre, macht es plötzlich toc-toc-toc. Dann hat der Nachbar mal wieder mit dem Besenstiel an die Decke geklopft. Jeden Tag das gleiche, ein Leben in der Dauerschleife.

„Versteh mich nicht falsch. Ich will dich nicht davon abhalten, ein Blogger zu werden. Aber es gibt ein Vorher und ein Nachher. Du kannst nicht einfach ins Vorher zurückkehren. Wenn du durch diese Tür gehst, kommst du nicht mehr zurück. Du wirst fürchterliche Dinge erleben, über die du mit Außenstehenden nicht reden kannst. Blogger sind wie Soldaten, die im Krieg waren. Sie können nur mit anderen Soldaten darüber reden, was sie an der Front erlebt haben. Alle anderen würden die Wirklichkeit nicht aushalten. Tagsüber schreibst du, nachts verfolgen dich die gehässigen Kommentare in deinen Alpträumen.“

Ich habe es mal wieder geschafft. Beim Umschalten auf einen anderen Fernsehsender lande ich direkt am Beginn einer Werbepause. Es sieht so einfach aus, aber es kann nicht jeder. Dafür braucht man jahrelange Übung.

Berlin-Gossip: Jens Spahn wohnt jetzt auch in meinem Kiez und im Ponte in der Regensburger Straße war Merkel (Stammgast) mit Obama essen.

Was ist ein Continental Breakfast? Die Amis meinen damit ein europäisches Frühstück und vor allem Selbstbedienung. Europa besteht aus fünfzig Staaten. Croissant? Frankreich. Panini? Italien. Marmeladenbrötchen? Sachsen-Anhalt.

Musik: 99 Prozent sind scheiße, den Rest habe ich auf CD.

 

Montag, 27. Mai 2024

Cash for Trash

 

Blogstuff 952

Bonetti Media gewinnt die goldene Kanne von Palma, obwohl sie in der zweiten Halbzeit nur mit zehn Mann auf dem Platz standen.

Neulich im Tierporno: der Fotzelot.

Schon immer waren Menschen von der romantischen Vorstellung begeistert, die Welt ginge unter, die Apokalypse stünde kurz bevor und sie seien die letzte Generation ihrer Gattung. Ende 999 flüchteten viele Leute in die Berge, weil zum Jahrtausendwechsel eine Sintflut erwartet wurde. Am 1.1.1000 passierte nichts, am 2.1. und 3.1. auch nicht. Also kamen sie wieder ins Tal hinunter. 1999 hatten wir das gleiche Phänomen, nur in einer modernen technischen Variante: das Y2K-Problem. Wegen der Umstellung des Datums befürchtete man einen Zusammenbruch des Computersystems und der Zivilisation. Bekanntlich kam es anders, weil man genug Zeit hatte, sich mit diesem Problem zu befassen. Jetzt leben wir in der finalen Klimakatastrophe.

Endlich wurde mein Forschungsprojekt bewilligt. Ich werde die Existenz von Molekülen in Miami nachweisen.

Vor einigen Jahren habe ich ein großes Geheimnis entdeckt: Du musst dein Niveau senken. Plötzlich bietet dir das Fernsehen reichhaltige Möglichkeiten. Serien wie „Modern Family“, „Malcolm mittendrin“, „Wilsberg“ (kannte ich gar nicht, gibt es seit Jahrzehnten), „Scrubs“, „The Goldbergs“, „Hubert und Staller“, die allesamt bis vor wenigen Jahren unter meiner Würde waren, sehe ich jetzt regelmäßig. Ich kann inzwischen mühelos vom Frühstücksfernsehen bis spät in die Nacht („It’s always sunny in Philadelphia“, „Key & Peele“) vor der Glotze abhängen. Außerdem habe ich angewöhnt, alles gleich wieder zu vergessen, so dass mir Wiederholungen nichts mehr ausmachen.

Was wäre, wenn der russische Eroberungsfeldzug in der Ukraine erfolgreich abgeschlossen werden würde? Nähme Putin seine Jetons und verließe den Spieltisch? Oder würde er weitermachen? Hinter der Ukraine locken leichte Geländegewinne. Moldawien, dann kampflose Truppenstationierungen in Ungarn, der Slowakei und Serbien. Was käme danach?

Warum kann es Bigfoot, den Yeti und das Ungeheuer von Loch Ness nicht geben? Weil es entweder tausende Exemplare einer Spezies gibt oder gar keins. 

Besucher müssen jetzt in Venedig fünf Euro pro Tag zahlen, Möwen zwei Euro.

„Welche Möglichkeiten haben wir, Mr. Spock?“

„Meiner Ansicht nach gibt es zwei Möglichkeiten.“

„Welche wären das?“

„Möglichkeit 1 und Möglichkeit 2.“

Sonntag, 26. Mai 2024

Jutta


Arthur Finkelmann ist ein netter Kerl. Einer meiner besten Freunde, wir kennen uns seit der Schule. Aber er hat einen großen Fehler gemacht. Er hat das mit großem Abstand dümmste Rübenschwein unter der Sonne geheiratet: Jutta. Eine penetrante Nervensäge, die jeden zur Weißglut bringt.

Unser Dorf ist klein, ich kenne Arthurs Vorgänger. Er hat mir mal erzählt, er sei froh, Jutta losgeworden zu sein. Das funktioniere nach dem Prinzip des größeren Idioten. Man muss einfach jemanden finden, der noch dümmer ist als man selbst. Das war Arthur. Es ist, als läge ein riesiger Haufen Bernhardinerscheiße auf dem Bürgersteig. Man sieht ihn, latscht aber trotzdem volle Kanne rein.

Arthur hat sich einen Beruf ausgesucht, der mit vielen Dienstreisen verbunden ist. Im Vertrauen hat er mir mal gestanden, dass die Hälfte seiner Reisen frei erfunden ist. Er sitzt dann eine Woche am Nordseestrand und schickt Jutta WhatsApp wie „Heute Stuttgart. Langer Tag.“

Neulich war ich bei ihm zu Besuch. Er hat Sky und wir haben ein Fußballspiel gesehen. Jutta saß neben ihm. Sie ist geradezu besessen von der Vorstellung, dass ich ohne Auto auf dem Land lebe. Folgendes Gespräch fand wirklich statt:

Sie: „Wie kommst du eigentlich ohne Auto zum Supermarkt?“

Info: In Wichtelbach gibt es keinen Supermarkt, aber in den drei umliegenden Dörfern gibt es in zwei bis drei Kilometer Entfernung Netto, Edeka, Rewe, Aldi und Lidl.

Ich: „Mein Vater fährt mich.“

Sie: Und wenn er nicht mehr da ist?“

Ich: „Meine Mutter.“

Sie: „Und wenn die nicht mehr da ist?“

Ich: „Mein Bruder.“

Sie: „Und wenn der nicht mehr da ist?“

Ich: „Herbert.“

Sie: „Und wenn der nicht mehr da ist?“

Ich: „Günther.“

Sie: „Und wenn der auch tot ist?“

Ich: „Dann fahre ich mit dem Bus.“

Ist jeweils nur eine Station. Fahrtdauer: fünf Minuten.

Sie: „Und wenn es keine Busse mehr gibt?“

Ich: „Dann bestelle ich online.“

Sie: Und wenn es kein Internet mehr gibt?“

Ich: „Ziehe ich hier ein. Und dann trete ich dir jeden Tag in deinen fetten Arsch, bis du dein ungewaschenes Maul hälst.“

Jutta starrte mich fassungslos an, Arthur lächelte.

 

Samstag, 25. Mai 2024

Können Katzen einen Orgasmus haben?

 

Blogstuff 951

Europawahl. Ich bin ja Stammwähler der MLPD. Ich denke, es ist mit dem Marxismus-Leninismus noch nicht vorbei. Der kommt noch mal wieder. „Menschliche Welt“ und „Partei der Vernunft“ hört sich allerdings auch gut an.

Diese jämmerlichen Rekruten heutzutage. Früher wurde noch richtig marschiert. Die sechste Armee ist ja auch nicht mit EasyJet nach Stalingrad gekommen.

„Ich habe gedacht“. Damit geht die Scheiße doch schon los. Die Leute denken, wollen was machen und geraten ins Unglück. Du verlässt dein Zimmer, gehst nur in die Küche und landest im Elend. Einfach nix denken und nix machen. So wurden die Leute in alter Zeit glücklich.

Ich freu mich auf die Fußball-EM, wenn wir zur Begrüßung im heimischen Stadion aka Wohnzimmer mit Leinwand und Beamer fragen: „Gewinnen wir heute zweistellig oder schonen wir den Gegner?“ Zwei Jungs haben übrigens Karten fürs Eröffnungsspiel in München. Schlappe 400 € pro Ticket …

Wegen Logorrhö habe ich meinen Job als Pantomime verloren.

Bonetti hat keinen Personalausweis. Er gehört ja nicht zum Personal. Der Meister hat natürlich einen Chefpass.

„Hattest du einen Schlaganfall oder ist das deine natürliche Blödheit?“

Drohne, Drohnen, Drohnen. Überall werden Drohnen eingesetzt. Gleichzeitig haben wir Millionen Arbeitslose.

Kulturschaffende. Ein sehr deutsches Wort. Ich betreibe die Seite „hemmungslosundversaut.de“. Gehöre ich auch dazu?

Laut einem Test auf BILD-Online, der aus vier Fragen bestand, ähnele ich Leonardo da Vinci. Jetzt ist es amtlich: Ich bin ein Genie!

Oft übersehen: Rüdiger Kardashian.

Ich habe keine Kinder und daher auch keine Erben. Alos habe ich beschlossen, mein ganzes Geld für die Beerdigung auszugeben. Für den Sarg lasse ich den ältesten Baum der Welt fällen, wo immer er auch stehen mag. Sting wird an meinem Grab ein Konzert geben, begleitet von Keith Richards. Markus Lanz wird die Predigt halten, Margot Robbie spielt die Witwe. Schampus und Kaviar für alle Gäste. Jeder bekommt als Giveaway das neue iPhone 20.

Hunsrück: Entweder du bleibst zuhause oder du gehst für immer.

Vor jeder Wahl müssen wir das sinnentleerte Schlagwortgranulat der Parteienwerbung ertragen.