Blogstuff 1301
„Wurst-Experte bricht sein Schweigen: Mailänder
Salami in Wirklichkeit aus Milano“. (BILD)
Den
Seinen gibt’s der Herr im Schlaf. Ich träumte von einem Reiseführer „Berlin für
Faulpelze“. Es geht um Orte, wo man stundenlang sitzen und an seinem
Plastikpimmel (aka Handy) herumspielen kann: Parkbänke, Cafés, Restaurants,
Bahnhöfe, Wartezimmer von Behörden.
Weniger
beruhigend war ein Traum in derselben Nacht. Ich bin Soldat der Bundeswehr und
wir sind im Krieg mit den Amerikanern, die das Feuer auf uns eröffnen. Etwa mit
der zehnten Kugel schieße ich einem GI in den Kopf. Der Traum ist vorbei.
Ich
bin der Traum, du bist der Träumer.
„Hinfort,
Schurke! Ich bin Fatman, die Geißel des intergalaktischen Bösen“. Weiter bin
ich mit dem Text noch nicht.
„Ballverlust
in der Vorwärtsbewegung.“ Man muss die Formulierung mehrfach wiederholen, um
ihre Schönheit, ihre Reinheit zu begreifen. Das Schicksalhafte, die Tragik, die
allen Ballsportarten innewohnt. Der Verlust, während es doch eigentlich ins
Licht, ins Wunderbare, in den gegnerischen Strafraum gehen soll.
Was
die wenigsten wissen: Noch im Nürnberger Kommunalwahlkampf 1984 machte der
begnadete Thekenredner Söder in Studenten- und Arbeiterkneipen Werbung für die
DKP. Außerdem soll der „schöne Maggus“ so mancher einsamen Hausfrau für ihre
Zweitstimme die Hemden gebügelt haben, wenn Sie verstehen, was ich meine. Die
DKP bekam 1,6 Prozent und trat seither nicht wieder an. Erst der
CSU-Ortsvorsitzende Josef „Lodensepp“ Bürzelmaier holte ihn vor der nächsten
Wahl 1990 in die CSU – für eine nicht genannte Summe Bargeld und das
Versprechen, ihm einen Platz im Stadtrat zu sichern. Söder stammte aus
einfachen Verhältnissen, seine Vorfahren arbeiteten als Tauchsieder und machten
reichen Leuten das Wasser heiß, daher der Nachname.
Italien
fliegt gegen Bosnien-Herzegowina raus und verpasst die dritte Fußball-WM in
Folge. Erst kam man nicht unter die letzten 32, jetzt nicht unter die letzten
48. In Curacao und Kap Verde versteht man die Welt nicht mehr.
Hollywood
plant eine Verfilmung des Irankriegs mit Harrison Ford als Ayatollah Chamenei,
Jack Black als Pete Hegseth und Ben Kingsley als Donald Trump, der in manchen
Szenen von einer Mandarine gedoubelt wird.
Die
Doku „Inside Bonetti Media – What’s going if the company’s growing” darf aus
rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden, da der Internet-Impresario darauf
besteht, heimlich gemachte Aufnahmen seines Thronsaals zu entfernen.

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