Freitag, 29. Dezember 2017

Ich träume von der FDP

Christian Lindner ist ein Geber, kein Angeber. Er gibt uns wieder das Gefühl, die Opposition ist die Führungsreserve unserer Republik. Ich habe heute Nacht zum ersten Mal von ihm geträumt.
Ich laufe durch Berlin, als direkt vor mir ein Autounfall passiert. Zwei Wagen krachen frontal aufeinander. Ich laufe zu dem völlig zertrümmerten Kleinwagen hinüber und sehe, das Lindner blutüberströmt aus dem Wrack kriecht und liegen bleibt. Den herbeilaufenden Schaulustigen gebe ich fachmännisch die Anweisung, den Notruf zu wählen und einen Krankenwagen an den Unfallort zu beordern. Obwohl ich den Politiker erkenne, frage ich ihn, ob er mich verstehen kann, um festzustellen, ob er überhaupt ansprechbar ist. Er nickt nur und sieht mich mit seinen ewig verschlafenen Bambi-Augen an. Dann frage ich ihn nach seinem Namen. „Nein, nein“, antwortet er, „ich komme alleine zurecht.“ Ich wiederhole die Frage. Er sagt, er hieße Molder. Den Vornamen will er mir nicht sagen. Ich gehe weiter.
Und dann lese ich direkt nach dem Aufwachen diese Meldung. Tödlicher Unfall in der Nähe von Schweppenhausen. Gruselig, oder?
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/polizei/toedlicher-unfall-auf-der-a61-bei-waldlaubersheim-lange-vollsperrung_18417648.htm