Freitag, 13. Februar 2026

Bonetti lehnt Rücktritt ab


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„Politiker sind per Definition widerlich... Sie können nichts produzieren, weder ein Brot noch einen Tisch noch ein Bild; und diese Unfähigkeit, Wert zu schaffen, diese totale Minderwertigkeit, macht sie neidisch, rachsüchtig, unverschämt und zu einer Gefahr für Leib und Leben.“ (Gerhard Richter)

Neben den richtigen Nobelpreisen gibt es noch den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften. Ein obskures und überflüssiges Fachgebiet. Gäbe es einen echten Nobelpreis für Wirtschaft, müsste ihn doch ein Unternehmer oder Erfinder bekommen, oder?

Trump träumt von einem „Niemandsland“, also einem Gebiet, das staatenlos und unbewohnt ist. Das gibt es heute nur noch in der Antarktis (siehe: „Antarktisvertrag“). Norwegen hat 1931 ein Gebiet im Osten Grönlands mit der Begründung besetzt, es sei „Terra Nullius“. Der internationale Gerichtshof entschied in dieser Sache 1933 aber für Dänemark als rechtmäßigen Besitzer.

Was waren das für wilde Zeiten damals. Illegale Tupper-Partys in dunklen Seitengassen, Amaretto am frühen Nachmittag, einfach so, ohne besonderen Anlass.

Nachdem die ganze Erde „entdeckt“ war, blieben am Ende nur noch zwei gedachte Punkte, die man im 20. Jahrhundert erreichen wollte: den Südpol (1911) und den Nordpol (1926 per Luftschiff, 1968 auf dem Landweg). 1969 folgte dann der Mond. Jetzt soll es auf den Mars gehen.

Großer Gott! Heute Nacht habe ich geträumt, ich hätte Wahlkampf für die SPD gemacht. Wie schlimm kann es noch werden?

Das unterscheidet Kanada von den USA: Amoklauf einer weiblichen Transperson. Neun Tote.

„Land in Sicht“, ruft der Marsgast im Krähennest dem Steuermann zu. Aber es ist nur der Bauch Bonettis, der aus dem Wasser ragt.

Laut BILD-KI heißt die Stadt, die am besten zu mir passt, Eindhoven. Da war ich doch einigermaßen überrascht.

Warum heißt es „alkoholfreies Bier“ und nicht einfach „Getreide-Fanta“?

Angesichts der Wetterlage lese ich zum ersten Mal seit über vierzig Jahren wieder „Die Schrecken des Eises und der Finsternis“ von Christoph Ransmayr. Es geht um eine österreichische Arktisexpedition im 19. Jahrhundert, die den Nordpol nicht erreichen wird. Für die Habsburger Krone nimmt man das menschenleere Franz-Josef-Land in Besitz, das inzwischen zu Russland gehört. Heute leben auf den 191 Inseln immerhin elf Menschen.

Wir sind zwar nicht im ewigen Eis gefangen, aber wir sind Gefangene unserer Zeit. Denken Sie mal darüber nach. Oder besser nicht.

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