Donnerstag, 5. Februar 2026

Bis der Kittel brennt – die lustigsten Grabreden

 

„Der frühere US-Präsident Donald Trump hat für Aufmerksamkeit gesorgt, nachdem er behauptet hat, die Vereinigten Staaten und Italien seien seit der Zeit des antiken Roms Verbündete.“ (Kosmopolit via FB)

Neben den Gespensterdebatten über die massenhafte Verbreitung von Lifestyle-Teilzeit und Work-Life-Balance ist die „Vier-Tage-Woche“ besonders lustig. Es gibt in Deutschland keinen einzigen Tarifvertrag, in dem steht, man könne Vollzeit in vier Tagen arbeiten. Es sind immer fünf, seit Einführung der Vierzig-Stunden-Woche in den sechziger Jahren. Es gibt aber die Möglichkeit, sich individuell mit dem Arbeitgeber auf eine solche Regelung (4 x 10 h = 40 h) zu einigen. Fun Fact: Die gesetzliche Vier-Tage-Woche gibt es nur in Belgien.

Ich habe im Kino „Melania“ gesehen und es ist ein phantastischer Film. Im Sommer bekommt er sicher sieben FIFA-Oscars.

Viele Glücksspieler haben in ihrem Leben eine Menge Pech.

Kanzleramtsminister Frei beruhigt die reformscheuen Deutschen. Der Herbst der Reformen wurde auf das Ende der Legislaturperiode 2029 verschoben. Weiter so wie immer! Keine Experimente!

Am 12 und 13. August 1989 fand das „sowjetische Woodstock“ in Moskau statt. 250.000 Rockfans hörten Bon Jovi, die Scorpions und andere Bands. Das Rock-Verbot in der UdSSR wurde aufgehoben, 1991 brach das rote Imperium unter den Akkorden von „Winds of Change“ (November 1990 veröffentlicht) zusammen. David Hasselhof hatte im Herbst 1989 bereits ein Loch in die Berliner Mauer gesungen und das war’s.

Die Bundesregierung hat eine „Nationale Tourismusstrategie“ beschlossen. Endlich geht es mit der Wirtschaft aufwärts. Sie enthält die bewährten Bestandteile: Bürokratieabbau, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Verbesserung der Mobilität (so wichtig beim Reisen!). Außerdem möchte man mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen die Suche nach Fachkräften unterstützen. Macht Kulturmanager und Gender-Uschis zu Kellnern und Zimmermädchen!

Nach dem Erfolg von Abu Dhabi: Giacomo Putini führt seine Operette „Der Friedensfürst“ in Verona auf.

Beim Bewerbungsgespräch: „Herr Pralinski, in Ihrem Lebenslauf fehlen zwei Jahre.“ – „Da habe ich als Gesetzloser in den Bergen gelebt.“

Meine Quartetts sind meine Altersvorsorge. Vor allem die Autoquartetts aus den 70er und 80er Jahren. Alle noch originalverpackt. Aber mein Herz gehört den Schiffe-Quartetts, bevorzugt Kriegsschiffe aus den beiden Weltkriegen.

Herzlichen Glückwunsch, HarperCollins-Verlag aus den USA. Vor sechs Jahren kaufte ich mir „Broken“ von Don Winslow. Jetzt habt ihr dasselbe Buch unter dem Namen „Crime 101“ als Neuerscheinung im vergangenen Monat angepriesen und ich bin drauf reingefallen. Ich glaube, wir werden keine Freunde mehr.

 

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