Blogstuff 1330
„Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur
noch die Gedanken.“ (Karl Kraus)
Zahlenspiele:
Andrea Kimi Antonelli gewinnt seinen vierten F1-GP in Folge und hat bereits 43
Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen Russell. Sollte er noch zwei weitere
Siege holen, zieht er mit Russell gleich, der aber bereits 157-GP-Starts auf
dem Buckel hat. Antonelli (19 Jahre alt) hat bereits jetzt so viele Siege wie
Sainz oder Irvine. Da er gerade einmal 29 Rennen gefahren ist, hat er eine
Siegquote von 13,8 Prozent. Zum Vergleich: Alonso hat 7,4 Prozent seiner Rennen
gewonnen, Norris 7 Prozent, Russell 3,8 Prozent, Räikkönen 6 Prozent.
Früher,
als ich noch als Wissenschaftler in einem Forschungslabor gearbeitet habe, trug
ich immer einen weißen Kittel und hatte wirres Haar. Wenn die Stadt von Außerirdischen,
einem Tsunami oder unbekannten Viren bedroht wurde, sprach ich mit dem
Bürgermeister über kluge Lösungsmöglichkeiten. Aber jedes Mal kam ein General
ins Zimmer und sagte, wir müssten das Problem mit Gewalt lösen. Sie kennen mich
aus vielen Katastrophenfilmen.
Der
größte Flop von Bonetti Media war der Film „Sindbad, der Seefahrer“, der am 15.
September 2001, vier Tage nach den Terroranschlägen, in die Kinos kommen
sollte, aber nie gezeigt wurde.
Fun
Fact For Fans: Die Bergpredigt wurde auf einem Hügel gehalten.
Idee
für einen Action-Thriller: Bonetti steigt in die Regionalbahn von Bingen nach
Bacharach, um einen schönen Tag am Rhein zu erleben. Was er nicht weiß: Im Zug
sind 58 Killer, die ihn umbringen möchten.
Am
Samstag war ich zum ersten Mal ohne Jacke draußen. Am Dienstag sitze ich zum
ersten Mal, nur mit Unterhose bekleidet, vor dem Computer und der Ventilator
läuft. That escalated quickly.
Kaum
ist das Wetter gut, sterben die Leute reihenweise beim Baden. Ein paar Sachen
habe ich bei der DLRG gelernt. Nie in fließenden Gewässern schwimmen. Wir waren
alle gute und erfahrene Schwimmer. Ich hatte, wie die anderen, das Totenkopf-Abzeichen
für zwei Stunden Schwimmen. Trotzdem sollte man wissen, dass der Fluss stärker
ist als du. Am besten geht man ins Schwimmbad, wo viele Menschen sind, und ein
Bademeister aufpasst. Mein Vater wäre mit einem Ruderboot fast von einem Schubverband
auf dem Rhein untergepflügt worden. Er rettete sich durch einen beherzten
Sprung ins Wasser und gab das Boot auf, das er vom Schifferstechen in Oppenheim
nach Ingelheim bringen wollte. Pro-Tipp, wenn man in einen Strudel kommt (z.B.
an der Nahemündung in Bingen, wo vor ein paar Jahren mal wieder ein Mensch sein
Leben gelassen hat): Nicht dagegen ankämpfen, sondern sich nach unten ziehen
lassen und unten rausschwimmen (an besagter Stelle ist der Rhein nur vier Meter
tief).