Mittwoch, 6. Dezember 2023

Wie Wichtelbach der Gentrifizierung entging

 

Künstler und junge Nonkonformisten, überhaupt alle, die keinen Bock auf ein Leben von der Stange haben, sind die Trüffelschweine der Immobilienwirtschaft. Sie finden die Orte, die noch bezahlbar sind und gründen neue Soziotope, die für Investoren – ob große Firmen oder einfach Leute, die eine Eigentumswohnung kaufen wollen – interessant werden. Am Ende ziehen die Trüffelschweine weiter, weil sie sich ihr Wohnquartier nicht mehr leisten können. Aber es ist ja auch ihr unbezahlter Job, neue Viertel mit Entwicklungspotenzial zu finden.

Das war natürlich in Wichtelbach nicht anders. Als Bonetti vor zehn Jahren hierherkam, war Wichtelbach ein ödes kleines Nest ohne Flair, ohne Glamour, ohne Attraktionen. Inzwischen gibt es hier eine Sushibar, ein Yogastudio, diverse Open-Air-Veranstaltungen, eine Szenekneipe und natürlich jede Menge Künstler und Freaks. Höhepunkt ist das jährliche Literaturfestival, bei dem Bonetti in einer Seidenrobe mit Zobelumhang, mit einer Krone und einem Zepter als König der Kunst auftritt.

Die Kacklappen von der Immobilienbranche haben bei uns im Dorf natürlich keine Chancen. Niemand verkauft sein Haus, es gibt nur wenige Baugrundstücke, die alle in Familienbesitz sind und neues Bauland wird nicht ausgewiesen. Der Gemeinderat schmettert jede noch so lukrative Anfrage von außen einfach ab. Deswegen müssen wir auch nicht weiterziehen. Wir bleiben.

Dienstag, 5. Dezember 2023

Nachts im Zug

 

Die Sonne ist längst untergegangen und ich sitze allein in einem Erste-Klasse-Abteil im ICE nach Berlin. Die ganzen emsigen Geschäftsleute, die ansonsten die Fernzüge bevölkern, sind sicher schon längst zuhause. Vor dem Fenster nichts als Finsternis, eine unbekannte Welt, ein feindlicher Planet, von dem ich durch die Geschwindigkeit des Zugs getrennt bin.

Ich denke an eine andere Fahrt zurück. In meinem Abteil saß ein Mädchen, vielleicht siebzehn oder achtzehn Jahre alt, mit ihren Eltern. Wir kamen ins Gespräch. Sie waren auf dem Weg in die Charité. Das Mädchen hatte einen Tumor im Kopf, der entfernt werden muss. Wenn man für diesen Eingriff bis nach Berlin fahren muss, ist es eine ernste Sache. Sie würde nur ihr Krankenzimmer sehen, keinen Ku’damm, kein Brandenburger Tor, kein Restaurant, keinen Club, keine Geschäfte. Sie fuhr nach Berlin, um dort um ihr Leben zu kämpfen. Ich kam mir wie ein Idiot vor. Meine Reise führte mich in ein unbeschwertes Vergnügen, während man ihr in den nächsten Tagen die Schädeldecke öffnen würden. Was sagt man in diesem Augenblick? Ich drücke dir die Daumen? Was sind die richtigen Worte?

Ich denke an eine weitere Fahrt zurück. Diesmal sitze ich in einem Regionalexpress an einem Tisch, mir gegenüber sitzt ein Kopfhörer mit angeschlossenem Jugendlichen, schräg gegenüber eine Mutter, neben mir ein etwa achtjähriges Kind, die ihre kleine Schwester auf dem Schoß hat. Die Kleine pikst mir vorsichtig in den Arm, um zu sehen, was passiert.

Ich drehe mich zu ihr um und lächle. „Na, du bist wohl ein Quatschmacher, oder?“

Sie kichert.

„Du bist das kleine Quatschmacherkind und deine Schwester ist das große Quatschmacherkind.“

Sie grinst und sagt leise: „Ja.“

„Und wer bin ich?“

„Du bist der Quatschmacherriese.“

„Da hast du recht. Und weißt du, warum ich ein Riese bin?“

„Warum?“

„Weil ich als Kind in einen großen Topf mit Zaubertrank gefallen bin. Ich wachse immer weiter. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Zaubertrank, der mich wieder kleiner macht.“

„Warum?“

„Weil es viel schöner ist, klein zu sein. Aber ich muss einen Zauberer finden, der den Trank hat. Weißt du, wie ein Zauberer aussieht?“

„Er hat einen spitzen Zaubererhut, einen Zauberstab und einen Umhang.“

„So war es früher. Aber heute erkennt man einen Zauberer nicht gleich. Jeder hier im Zug könnte ein Zauberer sein.“

Sie schaut sich im Zug um. Die Mutter lächelt mich dankbar an. Ich habe die Fahrt, die für Kinder immer langweilig ist, ein wenig verkürzt.

Das habe ich mir natürlich nur ausgedacht. In Wirklichkeit habe ich der Mutter gleich nach dem Pikser mit einer Strafanzeige und ruinösen Prozesskosten gedroht. Spaß. Tatsächlich habe ich das Kind nur angelächelt und geschwiegen.     

 

Montag, 4. Dezember 2023

Andy Bonetti – Nackt und verrückt in Paderborn

 


Blogstuff 892

„Unsere Ideologie heißt Wirklichkeit.“ (Robert Habeck)

Wir Boomer sind die letzte Generation der unbeschwerten Prasserei. Wir sind wie Jugendliche, die mit einer fetten Party das Haus verwüsten, wenn die Eltern übers Wochenende verreist sind. Aber jetzt ist alles umgekehrt. Die Jugend findet ein Trümmerfeld vor, das wir Alten hinterlassen haben.

Hätten Sie‘s gewusst? Die meisten Szenen von Star Wars wurden auf der Erde gedreht.

Der 1. Januar 2024 ist ein Montag. Lieber Gott! Es wird ein Montagsjahr!

Nächsten Samstag treffen wir uns alle gemeinsam zur Podiumsdiskussion „Die Zukunft der Spaltung“.

Man kann jetzt schon sagen: „Oil of Olaf“ Scholz ist unter den Bundeskanzlern das, was Erich Ribbeck unter den Bundestrainern ist.

Eine Geburt ist aus ökonomischer Sicht ein Spin-off. Man bringt einen Teil des Unternehmens an die Börse.

Merz sammelt als polternder Hausvater Gratisgummipunkte in der Boulevardpresse. Dann gibt es zwei Optionen: Entweder ist bei den Koalitionsverhandlungen nach der Wahl 2025 alles vergessen (Motto: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich) oder die Union schickt einen konzilianteren Kandidaten wie Wüst ins Rennen. Söders Ambitionen? Kennt noch keiner. Aber die Union ist in den Umfragen 2021 im Frühling im Streit um die Kandidatur abgeschmiert, lange vor dem Ahrtal-Lachen. Da muss 2025 Klarheit herrschen. Januar 2021 war die Union bei 37 Prozent ...

Der Rimatararohrsänger ist ein bräunlich-weiß gefärbter Singvogel aus der Gattung der Rohrsänger innerhalb der Familie der Rohrsängerartigen. Wussten Sie das?

CO2 kann man weder sehen, riechen noch fühlen. Es macht auch nicht krank. Warum regen sich die Klimaschützer eigentlich so auf? Alles wird gut.

Gehören Sie auch zu den Superreichen? Werden Sie auch oft gefragt, woher Sie das viele Geld haben und nicht arbeiten müssen? Dann antworten Sie wie Bonetti mit Psalm 172,2: „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf.“  

Es regnete in Strömen, als ich mich auf den langen Weg zum Podium machte, um dort die Trauerrede zu halten. Ich suchte in allen Taschen meines Mantels nach dem Manuskript. Als ich es endlich gefunden hatte, räusperte ich mich ausgiebig und putzte meine Brille. Dann versuchte ich, die nassen Blätter auf dem Pult zu sortieren. Als ich endlich anfing, waren die Trauergäste schon gegangen. Mach’s gut, Otto Holzinger.

Der Witz „Entschuldigung, kann ich mir mal ihren Rollstuhl leihen, ich muss mich einen Augenblick hinsetzen“ wurde als behindertenfeindlich abgelehnt. Scheiß Cancel Culture.

Sonntag, 3. Dezember 2023

Eine kleine Betrachtung

 

Ich beginne mit einer schlichten und sicherlich naiven These: Aufgabe des Staates ist es, eine gerechte Ordnung zu schaffen.

Beginnen wir mit der Ordnung. Wie viele Regeln braucht ein Gemeinwesen? Hunderte, Tausende, Zehntausende? In Deutschland haben wir einen politischen Apparat, der das Land unaufhörlich mit neuen Gesetzen und Verordnungen überschwemmt, die den bürokratischen Apparat, der zur Umsetzung geschaffen wurde, offensichtlich überfordert. Der Staat reagiert mit einer Ausweitung des öffentlichen Dienstes. Wird dadurch eine Ordnung geschaffen, der wir als Bürger vertrauen können? Den Eindruck habe ich nicht. Hat es jemals so viel Chaos, Ratlosigkeit und Unübersichtlichkeit gegeben wie in den letzten zwanzig Jahren? Wer hat noch den Überblick? Auch der Staat nicht mehr, die einzelnen Beamten, die ein winziges Karo beackern dürfen, ohnehin nicht. Wir haben uns durch Überregulierung selbst gefesselt und handlungsunfähig gemacht. Aus Bürgersicht ist das Ergebnis im besten Fall Verunsicherung, im schlimmsten Fall ohnmächtige Wut.

Das Thema Gerechtigkeit ist schnell geklärt. Es gibt sie nicht. Die Reaktionen der Gesellschaft sind die gleichen: Enttäuschung, Politikverdrossenheit, Wut, das Gefühl der Aussichtslosigkeit in der unteren Hälfte der Gesellschaft. Auch die Folgen dieser Entwicklung sind leicht zu erkennen: Die Menschen begeben sich auf die Suche nach einem anderen Staat. Ihr Heil suchen sie bei den Rechtspopulisten und Extremisten, die offen zum Sturz dieses Staates auffordern. Ich habe nicht den Eindruck, dass der alte Staat die Kraft aufbringt, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen.

Samstag, 2. Dezember 2023

Everything is hunky-dory

 

Lanz: Guten Abend, Herr Bonetti. Schön, dass Sie für uns Zeit gefunden haben. Sie sind ja ein vielbeschäftigter Mann.

Bonetti: Ja, zurzeit habe ich viele Sitzungen.

L: Können Sie uns mehr verraten?

B: Ich lasse gerade ein Porträt anfertigen, ein Ölgemälde, zweimal zwei Meter. Jeden Tag sitze ich drei Stunden vor dem Maler und darf mich nicht bewegen.

L: Was haben Sie mit dem Porträt vor?

B: Ich stelle es dem Louvre zur Verfügung. Es wird neben der Mona Lisa hängen.

L: Was motiviert Sie zum Schreiben. Ist es Ihre tiefe Zuneigung zu den Menschen?

B: Stellen Sie sich ein Mietshaus vor. Sie öffnen die erste Tür. Ein Flur mit Garderobe. Dann gibt es ein Zimmer mit einem Bett und einem Kleiderschrank. Ein Bad, eine Küche. Am Ende des Flurs gibt es ein Zimmer mit einem Sofa, einer offenen Schrankwand und einem Fernseher. Gehen Sie in die anderen Wohnungen. Sie sehen alle gleich aus. Es gibt nur marginale Abweichungen. Die einen haben eine Clownspuppe mit aufgemalter Träne, die anderen ein Poster mit den zerfließenden Uhren von Dali.

L: Was wollen Sie uns damit sagen?

B: Die Menschen leben alle gleich, wie Ameisen. Es sind geheimnislose Wesen. Im Grunde genommen ist es Zeitverschwendung, über Menschen zu schreiben.

L: Das klingt sehr misanthropisch.

B: Ein Zyniker ist ein enttäuschter Idealist. Ich glaube, ich habe das mal geschrieben. Früher dachte ich, hinter jedem Fenster gibt es ein Geheimnis, hinter jeder Tür eine Geschichte. Aber ich habe gelernt, dass es sich nicht lohnt anzuklopfen.

L: Was raten Sie Ihren Kindern Mandy und Sandy, Randy und Brandy? Sollen Sie ebenfalls den steinigen Weg der Hochkultur einschlagen wie ihr berühmter Vater?

B: Nein, ich hoffe, sie gehen einen anderen Weg. Hochfinanz, Hochseilartist oder einfach Hochnäsigkeit. Sie erben ein Vermögen. Eigentlich müssen sie nicht arbeiten. Und sie sollten es auch nicht, es lohnt sich nicht, wenn man genügend Geld hat.  

L: Was sind Ihre weiteren Pläne?

B: Silvester in New York und Karneval in Rio.

L: Herr Bonetti, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.

B: Gerne.

L: Bleiben Sie doch noch einen Augenblick, mein nächster Gast ist Richard David Precht.

B: Nein, ich muss zum Flughafen. Ich habe einen Privatjet zu erreichen.

 

Freitag, 1. Dezember 2023

Bonetti verlegt Soldaten und schwere Waffen an die Grenze

 

Blogstuff 891

„In Sewastopol wurde das Aquarium überflutet, 5000 Meerestiere wurden laut dem örtlichen Gouverneur getötet.“ (SPON 27.11.23)

Henry Kissinger ist im zarten Alter von hundert Jahren gestorben. Der höchst ehrenwerte Tricky Dick Nixon hatte ihn einst in die Politik geholt. Er ist für die Bombardierung von Kambodscha während des Vietnamkriegs (500.000 zivile Opfer) und den Militärputsch in Chile verantwortlich. Dafür bekam er den Friedensnobelpreis.

Samstagabend. Mein Vater und seine Freundin sitzen auf dem Sofa, ihre Tochter und ich, beide etwa zehn Jahre alt, liegen vor dem Fernseher. Wir sehen uns einen Film an. Plötzlich kommt eine Sexszene, merkwürdigerweise in einem Waggon voller Schafe. Schockstarre, peinliches Schweigen im Wohnzimmer. Dann die Freundin, am Rande der Hysterie: „Kinder, haltet euch die Augen zu!“

Wenn ich gewusst hätte, dass es mal Internet gibt, hätte ich mir doch nicht die vielen CDs gekauft.

Ist es Ihnen auch aufgefallen? 2023 war komplett verregnet. Seit die Grünen regieren, ist auch das Wetter schlechter geworden. Warum haben wir gegen Österreich verloren? Weil elf Grüne auf dem Platz standen. Das nächste Jahr hat 366 Tage, wir müssen alle einen Tag länger arbeiten. Danke, Habeck!

Es gibt auch eine Hufeisentheorie des Humors. Ganz links und ganz rechts wird nicht gelacht. Hier herrscht der strenge Pietismus der reinen Lehre. Oder gibt es Comedians und Kabarettisten bei den identitären Linken und Rechten?

Bei der morgigen EM-Auslosung bekommen wir Österreich, Niederlande und Italien zugelost, dann haben wir wenigstens eine gute Ausrede für das frühe Ausscheiden.

Michelangelo und andere große Künstler hatten immer ihre Meisterschüler, die die Fleißarbeit an den Gemälden erledigten. Der Meister malte nur die schwierigen Teile, das Gesicht und die Hände. So macht es Bonetti auch. Er gibt seinen Praktikanten ein Thema vor, lässt sie recherchieren und eine Rohfassung schreiben. Er selbst ergänz den Text dann nur noch um die Schlüsselsätze und Pointen.

Das Beste an meinem Leben: Ich muss mich nicht mehr beeilen. 1993 – 1995 habe ich meine Dissertation über Entschleunigung geschrieben, seit zwölf Jahren lebe ich sie. Der 30.11.2011 war mein letzter Tag in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Es gibt ein richtiges Leben im falschen.

Ab 1. Januar zahlt die Gastronomie wieder denselben Mehrwertsteuersatz wie vor der Pandemie. Ich verstehe die Aufregung mancher Wirte nicht. Die Stammgäste kommen sicher auch weiterhin. Außerdem stellt sich doch die Frage, wie viel Prozent der Bevölkerung sich überhaupt einen Restaurantbesuch leisten können. Die Leute, die es sich vorher leisten konnten, werden auch im nächsten Jahr noch kommen.

R.I.P. Shane MacGowan. The Pogues - A Pair of Brown Eyes - YouTube

Donnerstag, 30. November 2023

Die Sackgasse

 


Bonetti und Pralinski sind auf dem Weg zum Volksmusikfestival in Wacken. Es ist schon dunkel, die beiden sitzen in Bonettis höhergelegtem Opel Deckhengst und freuen sich auf De Randfichten, die Wildecker Hetzbuben und die Amigos. Pralinski war schon öfter hier, jetzt hat er seinen Chef überredet mitzukommen. Im Kofferraum liegen ein Zelt, zwei Paar Gummistiefel und zwei Paletten Dosenbier.

„In zweihundert Metern rechts abbiegen“, säuselt die sicherlich gutaussende Dame aus dem Navi.

„So ein Quatsch“, sagt Pralinski. „Wir fahren weiter auf der Landstraße geradeaus.“

„Das Navi ist nagelneu. Habe ich gerade erst beim Black Friday für 29 Euro geschossen.“

„Aber wenn ich’s dir doch sage …“ – aber da ist Bonetti schon auf den schmalen Weg eingebogen. Immerhin ist er asphaltiert, also wird er schon irgendwo hinführen.

Sie fahren eine halbe Stunde, links und rechts nichts als finsterer Wald. Dann beginnt der Motor zu stottern. Bonetti schaut auf die Tankanzeige.

„Scheiße“.

Wenig später rollen sie aus.

„Mein Fehler“, sagt Bonetti, obwohl er das nicht gerne sagt. „Ich gehe mit dem Benzinkanister los und du bleibst schön im warmen Wagen.“

Dann macht er sich auf den Weg. Zum Glück bietet ihm die Mondsichel ein wenig Licht. Er läuft und läuft, kein Haus in Sicht. Er verliert das Zeitgefühl, will aber auch nicht auf seine Armbanduhr schauen.

Dann hört er von hinten einen Wagen kommen. Er dreht sich um und sieht zwei Scheinwerfer rasch näherkommen. Er hält den Daumen raus. Es ist ein schwarzer Leichenwagen. Er rauscht an ihm vorbei. Bonetti schaut ihm hinterher und sieht im Rückfenster Pralinski, der verzweifelt an die Scheibe klopft.

Bald endet der Asphalt. Jetzt läuft er auf einem Waldweg, der zu einem Pfad wird und schließlich ganz aufhört. Bonetti steht mitten im Wald.

Da sieht er in der Ferne eine Frau. Sie trägt ein langes weißes Kleid und winkt ihn zu sich. Bonetti folgt ihr besinnungslos.

Niemand hat unsere Helden jemals wiedergesehen.