Blogstuff 1334
„Aus Affebach nach Meenz am Rhoi / Des konn doch
nur’n Hesse soi
Des Bembelhern is ogeschwolle / Geh uff die Biehn
unn mach de Dolle“
(Jockel Fuchs begrüßt Heinz Schenk 1975 in der Rheingoldhalle)
Noch
eine Woche bis zur WM und ich habe immer noch keine Lust auf das ganze Turnier.
Trump als Gastgeber, der sich permanent in den Vordergrund spielen wird (man
kann nur hoffen, dass die USA früh ausscheiden), die FIFA-Mafia und die
unverschämteste Publikumsabzocke aller Zeiten, dazu 104 Spiele in 39 Tagen –
und die letzten beiden Weltmeisterschaften endeten für die DFB-Auswahl
katastrophal. ARD und ZDF zeigen sechzig Spiele, darunter Begegnungen, die um
drei Uhr nachts oder um sechs Uhr morgens angepfiffen werden.
Mit
der gönnerhaften Hochnäsigkeit aller Stars signierte er die Bücher. Leider
waren nur sieben Leser erschienen.
Wie
das Alte Testament ursprünglich begann: „Und Gott sprach: Let there be Rock.“
„Von
da oben kommt Luft.“ – „Das könnte ein Lüftungsschacht sein.“ (James Bond: Im
Angesichts des Hodens)
Pro-Tipp:
Wenn Holgi beim Pokern blufft, spuckt er seine abgekauten Fingernägel aus.
Die
Eichhörnchenpheromone haben die Waschbären angelockt, die Waschbärenpheronome
haben die Wölfe angelockt, die Wolfspheromone haben die Jäger angelockt und die
Jäger haben meinen Negroni umgetreten.
Ebola:
Eindämmung der Ausbreitung.
Die
Zahlen werden endlich wieder normal. Im Mai 96.000 Klicks nach über 100.000 im
März und im April.
Im
letzten Vierteljahr hätte man sich die Nachrichten sparen können. Keine
Bewegung im Ukrainekrieg und im Irankrieg. Die Bundesregierung dreht sich
orientierungslos im Kreis, garniert mit ein paar flotten Sprüchen des Kanzlers,
und mit dem bescheuerten Wal haben war das Sommerloch-Thema schon vorgezogen.
„Lassen
Sie Sorgen los, atmen Sie achtsam und üben Sie eine kurze Meditation. Spüren
Sie, wie Frieden in Ihnen wächst. Lauschen Sie der leisen Stimme Ihres Herzens
und erlauben Sie sanften Veränderungen, behutsam voranzuschreiten.“ So steht’s in
meinem BILD-Wochenhoroskop. So einen Kifferschwachsinn haben sie doch früher
nicht geschrieben. In meiner Jugend gab es noch rustikalen Antikommunismus und UFO-Sichtungen.
„Wir
leben im dunkelsten Moment, den ich auf diesem Planeten je erlebt habe“, sagt
Richard Gere (76) zum Thema Trump. Da kommt noch was, Dick. Das war’s noch
nicht.
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