Donnerstag, 4. Juni 2026

Der Schund des Manitu

 

Blogstuff 1334

„Aus Affebach nach Meenz am Rhoi / Des konn doch nur’n Hesse soi

Des Bembelhern is ogeschwolle / Geh uff die Biehn unn mach de Dolle“

(Jockel Fuchs begrüßt Heinz Schenk 1975 in der Rheingoldhalle)

Noch eine Woche bis zur WM und ich habe immer noch keine Lust auf das ganze Turnier. Trump als Gastgeber, der sich permanent in den Vordergrund spielen wird (man kann nur hoffen, dass die USA früh ausscheiden), die FIFA-Mafia und die unverschämteste Publikumsabzocke aller Zeiten, dazu 104 Spiele in 39 Tagen – und die letzten beiden Weltmeisterschaften endeten für die DFB-Auswahl katastrophal. ARD und ZDF zeigen sechzig Spiele, darunter Begegnungen, die um drei Uhr nachts oder um sechs Uhr morgens angepfiffen werden.  

Mit der gönnerhaften Hochnäsigkeit aller Stars signierte er die Bücher. Leider waren nur sieben Leser erschienen.

Wie das Alte Testament ursprünglich begann: „Und Gott sprach: Let there be Rock.“

„Von da oben kommt Luft.“ – „Das könnte ein Lüftungsschacht sein.“ (James Bond: Im Angesichts des Hodens)

Pro-Tipp: Wenn Holgi beim Pokern blufft, spuckt er seine abgekauten Fingernägel aus.

Die Eichhörnchenpheromone haben die Waschbären angelockt, die Waschbärenpheronome haben die Wölfe angelockt, die Wolfspheromone haben die Jäger angelockt und die Jäger haben meinen Negroni umgetreten. 

Ebola: Eindämmung der Ausbreitung.

Die Zahlen werden endlich wieder normal. Im Mai 96.000 Klicks nach über 100.000 im März und im April.

Im letzten Vierteljahr hätte man sich die Nachrichten sparen können. Keine Bewegung im Ukrainekrieg und im Irankrieg. Die Bundesregierung dreht sich orientierungslos im Kreis, garniert mit ein paar flotten Sprüchen des Kanzlers, und mit dem bescheuerten Wal haben war das Sommerloch-Thema schon vorgezogen.

„Lassen Sie Sorgen los, atmen Sie achtsam und üben Sie eine kurze Meditation. Spüren Sie, wie Frieden in Ihnen wächst. Lauschen Sie der leisen Stimme Ihres Herzens und erlauben Sie sanften Veränderungen, behutsam voranzuschreiten.“ So steht’s in meinem BILD-Wochenhoroskop. So einen Kifferschwachsinn haben sie doch früher nicht geschrieben. In meiner Jugend gab es noch rustikalen Antikommunismus und UFO-Sichtungen.

„Wir leben im dunkelsten Moment, den ich auf diesem Planeten je erlebt habe“, sagt Richard Gere (76) zum Thema Trump. Da kommt noch was, Dick. Das war’s noch nicht.

 

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