Blogstuff 1389
Jens Spahn, die hundertzwölfte.
Er meldet sich im Bundestag krank und wird von einem Leser auf Sardinien
fotografiert. BILD bringt das Foto, nimmt es aber später wieder aus dem Netz
und entschuldigt sich für die Verletzung der Privatsphäre. BILD und die
Privatsphäre …
Im sächsischen Heidenau sind die
Stolpersteine, die an das jüdische Leben in Deutschland erinnern, verboten
worden. AfD, ick hör dir trapsen.
Ich warne vor dem mexikanischen
Restaurant Tulum in Berlin. In der Lieferung fehlten Guacamole, Sauerrahm und
Salat, dafür war ein kleines Metallstück im Burrito.
Die Bundeswehr hat gerade
F-35-Kampfjets gekauft. Ein einziger Pilotenhelm kostet 500.000 Dollar. Nur für
den Fall, dass ein Politiker mal wieder mit dem Spruch um die Ecke kommt, für
Kitas sei kein Geld da.
Ich arbeite gerade an einem
SF-Plot. In einer Reality-Show jagen Menschen winzige Predators und Aliens.
Irgendwann stellt sich heraus, dass es frisch geschlüpfte Monster sind. Dann kommen
die Eltern in die Arena, eine abgelegene Insel im Pazifik.
„Die Blut-Nacht von
Delmenhorst“. BILD lohnt sich allein wegen der Überschriften. Fehlt nur noch:
„BILD sprach mit den Leichen.“
Davon könnten sich andere Medien
eine Scheibe abschneiden. Zum Beispiel die dröge Apotheken-Rundschau. „Nicht so
cool: Blut im Stuhl.“
Jubiläum. Bonetti bekommt das
tausendste Dickpic in diesem Jahr zugeschickt. Warum Männer immer mit ihrem
hässlichsten und mickrigsten Körperteil hausieren gehen, bleibt uns allen ein
Rätsel.
Ragnarök kommt immer näher. Der
Feind lauert schon im Supermarkt: Gluten und Laktose. Auf den Straßen Radfahrer.
Extremistische Regierungen: AfD-Herrschaft in Sachsen-Anhalt und Sozialismus in
Berlin, Remigration und Enteignung, drohen. Ein ratloser König Friedrich der
Letzte, sitzt einsam in seinem Schloss. Sein Fluchtflugzeug ist stets
vollgetankt und startbereit. Die Bäume sterben und die Sterne fallen vom
Himmel. Jenseits der Grenzen bedrohen uns die kriegslüsternen Autokraten Trump
und Putin. Alles, was wir kaufen können, ist aus China, selbst die Dirndl und
die Tiroler Hüte. Und dann gibt es noch den FC Bayern München.
Noch ein SF-Plot. Auf einem
Gasplaneten leben gasförmige Wesen, die eines schönen Tages die Erde angreifen.
Gewehrkugeln, Bomben und Granaten helfen nicht, um sich gegen sie zu verteidigen.
Da kommt Heinz Pralinski, einem Hausmeister aus Wichtelbach, die rettende Idee.
Alsbald bekämpfen ganze Kompanien die Invasoren mit Laubbläsern.
.png)

