Mittwoch, 14. Oktober 2015
Erika Fuchs
Der vor zehn Jahren leider verstorbenen (*seufz*) Dr. Erika Fuchs, die in Deutschland durch ihre Übersetzung von Barks-Comics und anderen Disney-Bildgeschichten die Verbform des Inflektiv (*staun*) populär gemacht hat, ist seit August in ihrer Heimatstadt Schwarzenbach an der Saale in Franken ein Museum gewidmet (*freu*). Winterzeit ist Museumszeit!
http://www.erika-fuchs.de/
Halb Mensch, halb Toastbrot
„Bei der Vereinzelung und getrennten Wirksamkeit unserer Geisteskräfte, die der erweiterte Kreis des Wissens und die Absonderung der Berufsgeschäfte nothwendig macht, ist es die Dichtkunst beinahe allein, welche die getrennten Kräfte der Seele wieder in Vereinigung bringt, welche Kopf und Herz, Scharfsinn und Witz, Vernunft und Einbildungskraft in harmonischem Bunde beschäftigt, welche gleichsam den ganzen Menschen in uns wieder herstellt.“ (Friedrich Schiller)
Zitate aus „Halb Mensch, halb Toastbrot“, dem neuen Schelmenstück von Johnny Malta:
„In den sechziger und siebziger Jahren war das ‚Musikhaus am Zoo‘, Augsburger / Ecke Nürnberger Straße, das Mekka aller Musiker. Inhaber Otto Simonowski verkaufte Dee Dee Ramone hier seine erste Gitarre.“
„Unterwegs in Recklinghausen, Erinnerungen an Gabi. Ich sehe die Bürohäuser: gläserne Tränen, in denen die Hoffnungslosigkeit gezüchtet wird.“
„Hätten Sie’s gewusst? Zucker ist gut gegen Zähne.“
„Wir fuhren nach dem Konfirmandenunterricht mit unseren Rädern auf eine Rheinwiese. Unter den Bäumen bildeten sich bald Pärchen, die miteinander knutschten. Wer weiß, wer hier seinen ersten Kuss bekommen hat? Ich küsste ein Mädchen mit kurzen dunkelbraunen Haaren, obwohl ich lieber Anja geküsst hätte, die an diesem Tag nicht da war, und der ich meinen ersten Kuss verdankte. Ein blonder Junge mit breitem Gesicht und großen Zahnlücken war wie Huckleberry Finn auf einen Baum geklettert und beobachtete die Szenerie. Er war allein, aber ich glaube, er hat als erstes von uns geheiratet.“
„Berthold Lipschitz stammte sicherlich aus einer langen Ahnenreihe von Aristokraten. Er wirkte unnahbar, als er an der Theke stand, groß und hager, mit Adlernase und in einer gestreiften Weste, und seinen Feldherrenblick über die Tische gleiten ließ, von denen kein Winken oder Rufen ihn irritieren konnte. Ein Kellner der alten Schule eben. Donnerwetter, dachte ich, hier ist der Cappuccino seine acht Euro wert.“
„Es war einmal ein armes altes Mütterchen, das mit einem armen alten Kätzchen in einem armen alten Häuschen wohnte. Da kam ihr armes altes Söhnchen zu Besuch.“
„Weimar und Buchenwald sind der ewige Januskopf dieser Republik.“
Das sagen die Fachleute:
„Hinter der Fassade biederer Bürgerlichkeit lauert das Böse, unter der Maske der Vernunft versteckt sich die Gewalt – das ist das banale Grundmotiv, das bis zum Erguss wiederholte Leitthema der Prosa Maltas. Hinzu tritt die Figur des mysteriösen Fremden, dessen morbider Charakter die Familie des Komponisten Nepomuk Galgenschrey endgültig ins Unglück stürzt – eine reichlich abgeschmackte Idee, die doch sehr an die aktuellen Vampir- und Werwolfserien erinnert.“ (Günther Hallmann, Chefredakteur und Literaturpapst des „Bad Nauheimer Morgen“)
„Ich halte Sie für einen außerordentlichen Schriftsteller, mehr noch: Ich bewundere Sie - nach wie vor. Doch muss ich sagen, was ich nicht verheimlichen kann: dass ich Ihren Roman ganz und gar missraten finde. Das ist, Sie können es mir glauben, auch für mich sehr schmerzhaft. Sie haben ja in dieses Buch mehrere Jahre schwerer und gewiss auch qualvoller Arbeit investiert. Sie haben, das ist unverkennbar, alles aufs Spiel gesetzt: Es ist das umfangreichste Werk Ihres Lebens geworden. Was soll ich also tun? Den totalen Fehlschlag nur andeuten und Sie schonen? Wie beinahe alle erfolgreichen Autoren gelten auch Sie als größenwahnsinnig. Rundheraus gesagt: Sie überfordern die Geduld selbst Ihrer gutwilligsten Leser.“ (Andy Bonetti in einer Rezension für das Revolverblatt „Écrivain aujourd’hui“).
Hölderlin – Peter. https://www.youtube.com/watch?v=LFk8JVsR-ng
Werbung:
Kaufen Sie „Babsi Schmuckzahn – Liebreiz und Verheißung“! Die mitreißende Biographie der unvergessenen Künstlerin aus Itzehoe, deren sklavische Hingabe an den Dämon Töpferscheibe und geheimnisvoller Tod in einem Wachsfigurenkabinett für uns immer von irritierender Rätselhaftigkeit bleiben werden. Neu! Weltexklusiv! Von Andy Bonetti. Jetzt in Ihrer Bahnhofsbuchhandlung.
Dienstag, 13. Oktober 2015
Die Ohnmacht der Massen
„Nicht nur Angela Merkel, sondern die Politiker von heute sind (…) nur noch gefällige Handlanger des Systems. Sie reparieren da, wo das System ausfällt, und zwar im schönen Schein der Alternativlosigkeit. Die Politik muss aber eine Alternative anbieten. Sonst unterscheidet sie sich nicht von der Diktatur. Heute leben wir in einer Diktatur des Neoliberalismus.“ (Byung-Chul Han)
Eine Viertel Million Menschen haben am Sonntag in Berlin gegen das Handelsabkommen TTIP demonstriert, das so geheim ist, dass noch nicht einmal Abgeordnete des Bundestages Einblick in die Unterlagen erhalten. Die Bundesregierung interessiert das nicht. Hunderttausende haben in einer Abstimmung für den Erhalt des Tempelhofer Feldes abgestimmt. Den Berliner Senat interessiert das nicht, er möchte dort gerne bauen. Zehntausende haben schriftliche Einwendungen gegen die Bebauung des Mauerparks eingereicht. Na und? Letzte Woche wurde die Grabplatte aus Beton und Gier im Abgeordnetenhaus beschlossen.
Der letzte Politiker, der sich in Deutschland durch Massendemonstrationen beeindrucken ließ, war Erich Honecker. Wirtschaftsminister Gabriel ist es egal, wie viele Leute auf die Straße gehen, so wie die Proteste von Millionen Menschen gegen Atomkraft und Umweltzerstörung oder für den Frieden in den Achtzigern niemand von der SPD interessiert haben. Aufrüstungskanzler Helmut Schmidt hat es nicht interessiert, so wenig wie Gerhard Schröder sich für die Proteste gegen den Sozialabbau durch die Agenda 2010 interessiert hat. Und von der CDU/CSU will ich hier gar nicht erst anfangen …
Gibt es Gegenwehr? Kräfte, die sich dem totalitären Konzernkapitalismus, dem omnipräsenten Konsumterror und der finalen Selbstverwurstung entgegenstellen? Menschen, die nicht so gnadenlos naiv sind, an die „Vernunft“ oder an die Fähigkeit zur Einsicht der Herrschenden zu glauben, und ihre Lebensenergie bei Demonstrationen oder Unterschriftensammlungen verschwenden? Ja. Der Kiezschreiber, Turm in der Schlacht, Anführer der untätigen Massen, Prediger des Müßiggangs, Zen-Meister des völligen Stillstands! Der Himmel bewahre uns vor Not, Feuersbrunst und regelmäßiger Arbeit!! Dissident for President!!!
(geht ab, vermutlich Richtung Kühlschrank)
„Denken ist die gefährlichste Tätigkeit, vielleicht gefährlicher als die Atombombe. Es kann die Welt verändern.“ (Byung-Chul Han)
The Undertones - It's Gonna Happen. https://www.youtube.com/watch?v=tSdsTkqerOw
Montag, 12. Oktober 2015
Zersplitterte Gedanken
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ (Horst Seehofer)
Ausbeutung ist ein hässliches Wort. Mir geht es gut, dir geht es gut. Lass uns nicht darüber nachdenken. Die „Made in China“-Etiketten werden jetzt in Bangladesch hergestellt. Es ist billiger. Wollen wir das wissen? Der Smog ist nicht mehr in unseren Städten, aber in Asien. Dann fahren wir eben woanders hin.
An der deutschen Grenze werden zukünftig „Unterbringungsmöglichkeiten“ geschaffen, in denen Flüchtlinge nach dem „Flughafenverfahren“ beurteilt werden. Machen wir uns nichts vor: Es wird ein Zaun um diese „Möglichkeiten“ gebaut, der bewacht wird. Wir haben wieder Lager. Wenn du in Deutschland ankommst, wirst du als erstes eine „Transitzone“ sehen. Sprache als Ablasshandel.
Marx ist wieder aktuell. Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Ihr zerstört mein Leben im Sudan oder im Irak, also komme ich zu euch. Ich will zu denen gehören, die gut leben und sich gut fühlen. Wer von uns würde es nicht genauso machen?
The Beatles - The Fool On the Hill. https://www.youtube.com/watch?v=YnCqKanEGBk
Das Dorf
“Instead of sending you all to hell I've decided it would be easier to just send hell to you.” (God @TheTweetOfGod)
2015. Tief im Pfälzer Wald verborgen gibt es ein Dorf namens Weiler. Nur ein paar Kilometer von Frankenstein entfernt. Ein nettes kleines Dorf. Vielleicht zwei Dutzend Häuser. Eine Kneipe, ein Bäcker und sogar ein Kindergarten am Dorfeingang. Aber in diesem Kindergarten ist es ganz still. Es gibt gar keine Kinder. Und an der Tür des Bäckers hängt ein Schild: „Bin gleich wieder da“. Aber es kommt niemand zurück. Und die Tür der Kneipe ist immer verschlossen. Nur eine einzige schmale Straße führt in dieses Dorf. Eine Sackgasse. Und eigentlich hat niemand einen Grund, hierher zu kommen.
In den Häusern leben ausschließlich Menschen, die der Organisation gedient haben. Hier sind sie sicher, und sie haben sich diese Sicherheit verdient. Sie haben ihr Leben riskiert, sie haben Dinge gesehen, die sie niemals mit anderen Menschen teilen können. Sie sind die Glücklichen, die es bis hierher geschafft haben. Niemand verirrt sich an diesen Ort. Die Wachmannschaft im „Kindergarten“ und die Überwachungszentrale im „Dorfkrug“ sorgen für ihre Sicherheit, ohne sie zu kennen. Ohne ihre Geschichten zu kennen.
Am Ende der Dorfstraße steht eine alte Villa. Sie strahlt eine würdevolle Gelassenheit aus, so als ob sie wüsste, dass sie alle ihre Bewohner überleben würde. In dieser Villa lebt Schlesinger. Mit Schlesinger hat alles angefangen.
1981. West-Berlin. Eine kalte Nacht. Schlesinger saß am Steuer eines Ford Taunus und rauchte eine Camel. Die Nummernschilder hatte er sich von einem anderen Ford Taunus in Lankwitz „geliehen“. Morgen früh würden sie wieder an ihrem Platz sein.
Auf dem Ku’damm wartete Katja in ihrer kurzen Jacke aus Kunstpelz. Sie wollte Schauspielerin werden, aber sie hatte es nicht geschafft. Sie arbeitete als Kellnerin in einer Kneipe gegenüber der Schaubühne. Jeden Abend bediente sie Schauspieler und Bühnenarbeiter nach der Vorstellung.
Michael kam wenig später und stellte sich zu ihr. Tagsüber arbeitete er als Automechaniker in Neukölln. Katja schob sich eine Zigarette zwischen die Lippen, und er gab ihr Feuer. Mit beiden Händen formte sie eine Muschel, um die Flamme zu schützen. Als Schlesinger den Wagen anhielt, kletterte Katja auf den Rücksitz, während Michael auf dem Beifahrersitz Platz nahm. Die Bombe war im Kofferraum. Michael musste sie nur noch anschließen.
Karl-Heinz Klein wohnte in der Birkenstraße in Moabit. Er war Polizist und hatte vor zehn Jahren, im Dezember 1971, Georg von Rauch in Schöneberg erschossen. Sie kannten seine Adresse und sie kannten seinen Wagen. In seinen Fenstern brannte kein Licht. Er hatte Nachtschicht.
Schlesinger fuhr eine Runde um den Block und hielt dann neben dem Wagen.
Michael stieg aus und nahm die Bombe und das Werkzeug aus dem Kofferraum.
Katja ging auf dem Bürgersteig auf und ab und hielt die Augen offen.
Schlesinger holte sie nach einer Viertelstunde wieder ab. Morgen würde die Bombe hochgehen. Es würde den Richtigen treffen. Klein war geschieden und lebte allein.
Als sie davon fuhren, schwiegen sie. Das Leben der großen Stadt, das sie umgab, war weit weg. Sie fühlten sich wie eine U-Boot-Besatzung auf Tauchfahrt.
Buzzcocks - Ever Fallen In Love (With Some You Shouldn't). https://www.youtube.com/watch?v=WPG6Ak5FASk
Sonntag, 11. Oktober 2015
Zardoz
“Reality is that which, when you stop believing in it, doesn't go away.” (Philip K. Dick)
Der Film “Zardoz” ist eine Dystopie aus dem Jahr 1974, die in meinen Augen die Welt des 21. Jahrhunderts perfekt beschreibt. Er wurde von John Boorman in Großbritannien gedreht, in den Hauptrollen spielen Sean Connery und Charlotte Rampling.
Die Welt der postapokalyptischen Zukunft, im Film das Jahr 2293, zeigt eine Menschheit, die vollständig in Arm und Reich geteilt ist. Zwischen beiden Welten sind durchsichtige Wände, durch die das arme Volk die reiche Elite beobachten kann. „Die Ewigen“ leben unter der Kuppel des sogenannten Vortex ein Leben ohne Gefahr und Gewalt, ohne Sex und Schmerz, ohne Krankheit und Tod. Sie wirken wie eine linksalternative Landkommune, bauen ihr Gemüse und ihr Getreide selbst an, essen und diskutieren gemeinsam, es gibt keine Hierarchie. Demokratie und Gleichberechtigung sind selbstverständlich bei allen Entscheidungen. Ein Computer – das „Tabernakel“ - reguliert dieses Paradies und im Falle eines tödlichen Unfalls wird der Bewohner wieder rekonstruiert.
Auf der anderen Seite der Kuppel leben die sogenannten „Brutalen“. Sie leben in Armut und Chaos, sie sind in Lumpen gekleidet und Opfer mörderischer Gewalt. Das Vortex beliefert die Welt der Brutalen regelmäßig mit Waffen und Munition. Es ist die Hölle auf Erden. Es gibt keine Ordnung und keinen Frieden, Menschen werden zum reinen Vergnügen vergewaltigt und ermordet. Einer der Brutalen, Zed, gelangt eines Tages ins Vortex. Er dient den belustigten Ewigen als Versuchsobjekt, aber er ist es, der am Ende eine Revolution auslöst, in der die Brutalen die Welt der Ewigen zerstören und sie von der Unsterblichkeit erlösen.
Unsere Gegenwart zeigt die gleichen Phänomene: Via Medien können die Armen die Reichen durch gläserne Wände betrachten und träumen von ihrem Leben. Der Luxus der Reichen ist kaum noch zu steigern, die Medizin arbeitet an der Verlängerung des Lebens und mithilfe der Forschung wird vielleicht zumindest einmal unser Gehirn unsterblich werden. Die Welt der Elite wirkt – oberflächlich betrachtet – sehr friedlich und ökologisch orientiert, während mit Waffenlieferungen der Krieg der Armen untereinander forciert wird. Dekadenz und Reformunfähigkeit lähmen die Welt der Reichen, während die Welt der Armen in Chaos und Gewalt versinkt. Auch für uns kann die Rettung nur von außen kommen, durch die gewaltsame Zerstörung einer Ordnung, die allein auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit aufgebaut ist.
Ultravox – The thin wall. https://www.youtube.com/watch?v=uLcT0U-9iV4
Samstag, 10. Oktober 2015
Das deutsche Grundgesetz – Die Hardheim-Version
"Liebe fremde Frau, lieber fremder Mann!
Willkommen in Deutschland, willkommen in Hardheim. Viele von Ihnen haben Schreckliches durchgemacht. Krieg, Lebensgefahr, eine gefährliche Flucht durch die halbe Welt. Das ist nun vorbei. Sie sind jetzt in Deutschland. Deutschland ist ein friedliches Land. Nun liegt es an Ihnen, dass Sie nicht fremd bleiben in unserem Land, sondern ein Zusammenleben zwischen Flüchtlingen und Einwohnern erleichtert wird.
Eine Bitte zu Beginn: Lernen Sie so schnell wie möglich die deutsche Sprache, damit wir uns verständigen können und auch Sie ihre Bedürfnisse zum Ausdruck bringen können.
In Deutschland leben die Menschen mit vielen Freiheiten nebeneinander und miteinander:
• Es gilt Religionsfreiheit für alle.
• Frauen dürfen ein selbstbestimmtes Leben führen und haben dieselben Rechte wie die Männer. Man behandelt Frauen mit Respekt.
• In Deutschland respektiert man das Eigentum der anderen. Man betritt kein Privatgrundstück, keine Gärten, Scheunen und andere Gebäude und erntet auch kein Obst und Gemüse, das einem nicht gehört.
• Deutschland ist ein sauberes Land und das soll es auch bleiben! Den Müll oder Abfall entsorgt man in dafür vorgesehenen Mülltonnen oder Abfalleimer. Wenn man unterwegs ist, nimmt man seinen Müll mit zum nächsten Mülleimer und wirft ihn nicht einfach weg.
• In Deutschland bezahlt man erst die Ware im Supermarkt, bevor man sie öffnet.
• In Deutschland wird Wasser zum Kochen, Waschen, Putzen verwendet. Auch wird es hier für die Toilettenspülungen benutzt. Es gibt bei uns öffentliche Toiletten, die für jeden zugänglich sind. Wenn man solche Toiletten benutzt, ist es hierzulande üblich, diese sauber zu hinterlassen.
• In Deutschland gilt ab 22 Uhr die Nachtruhe. Nach 22 Uhr verhält man sich dementsprechend ruhig, um seine Mitmenschen nicht zu stören.
• Auch für Fahrradfahrer gibt es bei uns Regeln, um selbst sicher zu fahren, aber auch keine anderen zu gefährden. (Nicht auf Gehwegen fahren, nicht zu dritt ein Rad benutzen, kaputte Bremsen reparieren und nicht mit den Füßen bremsen).
• Fußgänger benutzen bei uns die Fußwege oder gehen, wenn keiner vorhanden, hintereinander am Straßenrand, nicht auf der Straße und schon gar nicht nebeneinander.
• Unsere Notdurft verrichten wir ausschließlich auf Toiletten, nicht in Gärten und Parks, auch nicht an Hecken und hinter Büschen.
• Mädchen und junge Frauen fühlen sich durch Ansprache und Erbitte von Handy-Nr. und Facebook-Kontakt belästigt. Bitte dieses deshalb nicht tun.
Auch wenn die Situation für Sie und auch für uns sehr beengt und nicht einfach ist, möchten wir Sie daran erinnern, dass wir Sie hier bedingungslos aufgenommen haben.
Wir bitten Sie deshalb diese Aufnahme wertzuschätzen und diese Regeln zu beachten, dann wird ein gemeinsames Miteinander für alle möglich sein."
Stand: 06.10.2015. Positiv: „Frauen dürfen ein selbstbestimmtes Leben führen“- endlich ist es amtlich. Aber bitte nicht mit Busch- und Sandnegern bei Facebook Kontakt aufnehmen. Ich sage nur: Ebola! Negativ: Starker Anal- und Fäkalbezug der Verfassung, leider immer noch sehr deutsch. Kehrwoche fehlt übrigens völlig! Leider entfallen: Artikel 1, „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Cream - White Room. https://www.youtube.com/watch?v=kmjmlb7vpBU
Abonnieren
Posts (Atom)