Donnerstag, 17. August 2023

Die Pizza des Grauens

 

Immer wieder werde ich Opfer meiner Hoffnungen und Gelüste. Ich lerne nichts. Warum ist das so? Weil mein Gehirn gegen meinen Bauch keine Chance hat.

Ich stehe bei Rewe vor der TK-Vitrine und beuge mich über das Pizzaangebot. Fehler Nr. 1. Seit den Zeiten von Feinkost Käfer, der im KaDeWe TK-Pizza auf Restaurantlevel angeboten hat (allerdings auch preislich), gibt es keine akzeptable TK-Ware mehr. Mir fällt eine Salami-Pizza mit Mozzarella im Rand ins Auge. „Lass es sein“, ruft mein Verstand sofort. Dann beginnt der Monolog des Bauchs: „Denk doch mal an die herrlichen Zeiten in Berlin, vor über zehn Jahren, als du regelmäßig Pizza mit Käserand nach Hause bestellt hast. Das ultimative Upgrade!“ Damals hat es während einer Fußball-WM sogar eine Pizza England gegeben, mit Spiegeleiern und Bacon – dazu Würstchen im Rand. Ein bis heute unerreicht gebliebenes Stadium der Dekadenz.

Ich kaufe also die Pizza der Rewe-Eigenmarke „Ja!“ („Sag Nein zu Ja!“ – das wäre der passende Slogan). Es wurde eine doppelte Enttäuschung. Erstens: nur 23 Zentimeter Durchmesser (ich habe inzwischen einen Zollstock auf dem Esstisch liegen). Zweitens: Den Käse im Rand hat man überhaupt nicht geschmeckt – selbst wenn man nur ein Stück Rand gegessen hat. Wie schafft man es, einen Käse zu produzieren, der nach gar nichts schmeckt, noch nicht mal nach nasser Pappe? Ich esse noch ein wenig weiter - einzig den Tabasco, den ich großzügig über die Pizza verteilt habe, schmeckt man raus -, dann zerlege ich den Rest mit einer Axt und spüle ihn im Klo runter, wie ich es sonst nur mit Zeugen Jehovas mache.

Als wir neulich zu sechst das Ausscheiden der deutschen Frauen bei der Fußball-WM gesehen haben, war ich der Einzige, der keine Pizza bestellt hat. Alle haben ihre Pizza gelobt, ich hatte Pasta mit Garnelen. Die miesesten und geschmacklosesten Krustentiere, die ich je gegessen habe. Fünf-Kilo-Sack aus der TK-Abteilung von Metro oder einem anderen Gastronomiegroßhändler. Nö, muss man auch nicht braten. Ab in die Mikrowelle damit. Dazu Billignudeln ohne Salz oder andere Gewürze. Komm, sagen wir 12,50. Die Kunden fressen doch jeden Scheiß. Bin ich eigentlich Hiob?!

Geschrieben, während ich auf eine Lieferpizza warte.

 

Mittwoch, 16. August 2023

Deutschland – ein Sommertraum

 

Eine liebenswerte Nachlässigkeit hat sich im Lande breitgemacht. Ein Hauch von süditalienischer Leichtigkeit. Jetzt müssen wir nur noch lernen, dieses Geschenk anzunehmen. Aber Ordnungsliebe und Effizienzwahn stehen uns im Weg.

In den Behörden wurde die Digitalisierung wieder abgeblasen. Jedes Fax wird in einem Leitz-Ordner abgeheftet. Das hat den Vorteil, dass man alle Unterlagen auch bei Stromausfall zur Hand hat. Dieser Fall wird in Zukunft noch häufiger auftreten, wenn bei Flaute die Windräder stillstehen oder uns die Franzosen nicht mit Atomstrom versorgen können. Wenn man vom Stromexporteur zum -importeur wird, nennt man es Energiewende.

Die deutschen Regierungsflieger bleiben am Boden. Recht so. Es reicht doch, wenn man den australischen Außenminister bei einer Skype-Konferenz sieht. Oder man schreibt sich lange Briefe wie in der Zeit von Fürst Metternich. Man erspart sich lange Reisezeiten und unnötige Reisekosten. Es wird ohnehin zu viel geredet, vor allem in der Politik. Sichtbare Ergebnisse sind selten.

Die Straßen sind marode? Wunderbar. Dann muss man einfach langsamer fahren. Das erhöht die Sicherheit der Autofahrer und der spielenden Kinder. Entschleunigung ist auch das Zauberwort bei der Deutschen Bahn. Warum sind stundenlange Verspätungen überhaupt ein Problem? Endlich kann man Leseprojekte wie „Krieg und Frieden“ oder „Zauberberg“ verwirklichen.

Schulen und Universitäten sind in einem erbärmlichen Zustand? Das kann auch ein Vorteil sein. Die Jugend soll sich in den Bildungsstätten auch nicht wohlfühlen. Wissen wird allgemein überschätzt. In einem Land, in dem nichts mehr funktioniert, braucht man keine Ingenieure, sondern Geduld. Durch den Lehrermangel fällt der Unterricht inzwischen so häufig aus, dass eine Sanierung der Gebäude gar nicht mehr zweckmäßig erscheint.

Entspannen wir uns. Verschieben wir unsere Aufgaben auf morgen, besser noch auf nächste Woche. Siesta statt Überstunden. Werfen wir den deutschen Ballast endlich ab. Es geht doch immer irgendwie weiter. Wächst die Wirtschaft, wachsen auch die Sorgen. Das ist meine Erfahrung. Lassen wir los. Lassen wir es liegen. Legen wir uns wieder ins Bett.

Dienstag, 15. August 2023

Texas Blockchain Massacre

 

Blogstuff 837

„Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen.“ (Cicero zugeschrieben, eigentlich von Bonetti)

Als Santiago Dieselmüller in das 15qm-Wohnklo in Moabit einzog, warf er einfach eine Matratze in die Ecke. Das war sein Schlafplatz. Aus Hohlblocksteinen und Brettern, die er vom Bau geklaut hatte, machte er einen Schreibtisch. Das war sein Arbeitsplatz. Dazu ein Stuhl vom Sperrmüll, ein paar Bananenkisten voller Jerry-Cotton-Hefte und SF-Romanen und einen Kassettenrekorder. Als die erste Matratze durchgelegen war, legte er einfach eine zweite Matratze drauf. Jetzt, mit über fünfzig, liegt er auf der siebten Matratze und ich schwöre, dass er eine Erbse spüren würde, wenn sie unter ihm auf dem Boden läge. Santiago konnte nur in der Kneipe schreiben. Lärm, Leute am Tisch, undurchdringlicher Tabaknebel - das war seine Welt. Er schrieb immer auf Bierdeckeln, die er spät nachts in seinem Zimmer in die Ecke warf. Es gibt keine größeren Werke von ihm, aber wäre er online, hätte er auf Twitter schon Millionen verdient.

Hätten Sie’s gewusst? Als Saddam Hussein in seinem Erdloch aufgestöbert wurde, lagen Mars-Riegel auf dem Tisch und Bounty im Kühlschrank. Niemand entkommt dem großen Satan.

Als ich vor dreißig Jahren in Amerika war, habe ich in einer Provinztankstelle ein Regal mit Schusswaffen und Munition entdeckt. Ich fragte den Tankwart, ob man hier einfach so eine Pistole kaufen könne. Er nickte nur. Ich gab zu bedenken, dass ich ein ausländischer Tourist wäre. Natürlich hatte ich mich vor Reiseantritt informiert. Ich durfte in diesem Land keine Waffe kaufen, sonst wäre ich ja längst mit einer Pumpgun unterwegs gewesen. Er sagte, dass sei kein Problem. Ausweis wollte er auch nicht sehen. Ich habe es dann doch gelassen. Aber stellen Sie sich mal vor: Ich kaufe eine Pistole und Munition, erschieße den Tankwart, nehme das ganze Geld aus der Kasse, tanke nochmal voll und begebe mich dann auf die Flucht. Drei, vier Stunden Action. Dann lebenslänglich. Aber alles besser als Steuererklärung und Parkverbot, oder?

Wenn man kein Geld auf der Bank hat, schließt man einfach einen Leasingvertrag ab. Also habe ich mir vor zehn Jahren einen Fernseher geleast. Für 39 Euro im Monat. Da sind im Laufe der Jahre fast fünftausend Euro zusammengekommen. Im Nachhinein frage ich mich, ob es eine gute Idee war. Vielleicht hätte ich das Geld besser für Bücher ausgegeben.

Mit Flutschfinger und Leckmuschel fing es an, mit YouPorn endete es.

Manchmal werfe ich einfach eine Handvoll Maismehl auf die Herdplatte und wenn es braun wird, kratze ich es ab, stecke es in den Mund und denke, ich wäre in Mexiko.

Wenn ich Roland Kaiser nachmache, denkt jeder, ich würde Roland Kaiser nachmachen, so gut bin ich.

 

Montag, 14. August 2023

Weiße Steine

 

Blogstuff 836

„Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie Standpunkt.“ (Albert Einstein)

Als Kind habe ich mich oft gefragt, was ich später mal werden möchte. Am liebsten wäre mir professioneller Autoquartettspieler gewesen, leider kann man damit kein Geld verdienen. Später spielten wir Poker um Groschen. Dazu habe ich Spielkarten gezinkt. Auf dem komplizierten Muster der Rückseite habe ich mit einer Stecknadel einzelne Felder ausgekratzt, so dass ich alle Karten erkennen konnte. Ich hatte fast zehn Mark verdient, als man mir auf die Schliche kam und ich nicht mehr mitspielen durfte. Dann wollte ich Konzernpianist werden, musste aber feststellen, dass es den Beruf gar nicht gibt. Komiker kam nicht in Frage, weil ich mir keine Witze merken konnte. Schon als Kind habe ich am liebsten Bücher gelesen, aber damit kann man kein Geld verdienen. Später habe ich es mit Bücherschreiben probiert, das ist aber ziemlich mühselig. Nur wenn man gar nicht recherchiert und nicht nachdenkt, geht es eigentlich.

Heute vor fünfzehn Jahren wurde die letzte Zigarette in einer Fernsehtalkshow geraucht.

Mentalitätsmonster. Bonettis zweiter Vorname.

Milliardensubventionen für Chip-Konzerne und Waffenhersteller, kein Geld für Kinder und Digitalisierung. Man muss diese Regierung lieben. Bacon of hope!

Es ist ein alter Brauch der Kreter und Thraker, Glückstage mit weißen Steinen und Unglückstage mit schwarzen Steinen zu symbolisieren. Wie sieht Ihr Bild aus?

Deutschland 2023: Quantentechnologie sind Schuhe in Übergröße, Halbleiter bekommt man im Baumarkt und KI ist ein Toaster mit Quarzuhr.

Nachdem ich ab 2003 endlich wieder Zeit hatte, begann ein Jahrzehnt ausgedehnter Reisetätigkeit. Neben Fernreisen nach China (2007) und Japan (2008) war ich allein sechsmal in der Schweiz, die ich vorher noch nicht kannte. Hauptsächlich in Graubünden (Scuol, zweimal Sils, Splügen, Bergün), dazu einmal im Berner Oberland. Viele Städtereisen, v.a. in Italien (Rom, Neapel, Bergamo, Mantua, Padua, Venedig, Triest, Meran), dazu Prag und Barcelona. Seit ich vor zehn Jahren nach Schweppenhausen gezogen bin, habe ich Deutschland nicht mehr verlassen. Kleinere Fahrten ins Frankenland, jedes Jahr Hamburg, Tagesausflüge an die Ostsee – das Fernweh ist verschwunden. Vielleicht kommt es eines Tages wieder. Zeit und Geld hätte ich ja zur Genüge. 

Evangelikalen Christen in den USA ist Jesus zu links. Jemandem die andere Wange hinzuhalten, wenn man geschlagen wird, anstatt zur Pumpgun zu greifen, ist natürlich auch keinem Amerikaner zuzumuten. Jesus war ein Weichei. Gearbeitet hat er auch nicht. Und anstatt nach der Auferstehung ein Comeback zu feiern wie in Rocky II, macht er feige die Biege – obwohl er unsterblich ist! Er hätte mehr aus seinen Möglichkeiten machen können. Lieb gemeinte zwei von fünf Sternen.

Sonntag, 13. August 2023

Dinge, die bleiben

 

2023:

In deiner Bewerbung steht eine Adresse in der Banlieue. Du bekommst in Paris keinen Job, außer als Tellerwäscher oder Putzfrau. Du hast einen arabischen Namen oder hast ein Foto im Anhang mitgeschickt, auf dem du schwarz wie die Nacht bist? Spar dir die Mühe. Sie werden dich nicht nehmen.

Du suchst eine Wohnung Berlin? Du kommst aus dem Kongo, beziehst Sozialhilfe, hast eine dicke Frau und drei schreiende Kinder? Oder heißt du Dr. Müller und bist Facharzt? Wer bekommt die Wohnung?

Der Vermieter ist Türke. Istanbul oder Bielefeld. Egal. Du heißt Umut Yilmaz? Du hast die Wohnung.

 

1823:

Junge Männer aus Unterfischbach und Oberfischbach fangen beim Tanz in den Mai eine Schlägerei an. Weil sie aus verschiedenen Dörfern sind. Schon ihre Väter und Großväter haben sich geprügelt.

Es gibt keine Ehe zwischen Katholiken und Protestanten. Bayern und Preußen sind Feinde.

 

50.000 v.Chr.:

Wir leben in Höhle 17. Den Leuten aus Höhle 18 kann man nicht trauen. Komische Typen. Mit denen wollen wir nichts zu tun haben. Jemand aus Höhle 18 darf sich nicht an unser Feuer setzen. Alle Höhlenmenschen sind nur einen dummen Spruch von einem Massaker entfernt.

 

So war es, so ist es und so wird es immer sein. Es wird sich nichts ändern. Der einzelne Mensch mag die Fähigkeit haben, sich zu entwickeln. In der Gruppe sind wir blöd und beschränkt. Das ganze Geschwafel von wegen Toleranz und Gleichberechtigung kann man sich also sparen. Die Klugen sind in der Minderheit und halten das Maul, um keinen Ärger zu bekommen.

Samstag, 12. August 2023

Den Klimawandel gestalten

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Bisher ist der Begriff Klimawandel nur negativ besetzt gewesen. Die Menschen reden von Katastrophe, manche sogar von Weltuntergang. Das ist ein Fehler. Wir sollten den Klimawandel als Chance betrachten.

Den Pflanzen fehlt es an Wasser? Kein Problem. Konzentrieren wir uns auf Pflanzen, die wenig Wasser brauchen. Schon heute wächst unser Brotgetreide auf kürzeren Halmen als in unserer Kindheit. In Zukunft werden wir in Bayern Palmenhaine haben. Kokosmilch statt Eutersaft. Das ist nachhaltig, das ist gesund.

Wer braucht denn Enzianschnaps, wenn er aus bayrischen Kakteen Tequila destillieren kann? Statt Schweinsbraten gibt es Leguanschnitzel. Wir müssen anfangen, größer zu denken. In fünfzig Jahren leben wir in einer neuen Welt.

Es gibt übrigens keinen Grund zur Panik. Der Klimawandel kommt nicht überfallartig, sondern in Schneckengeschwindigkeit. Es bleibt uns genug Zeit, um uns neu zu orientieren. Er ist nicht mehr zu ändern, also sollten wir den Kampf aufgeben und uns anpassen. Menschen haben das zu allen Zeiten gemacht.

Es wird heißer und heißer? Also gehen wir in kurzen Hosen ins Büro. Wir machen Siesta. Wir essen erst um acht Uhr abends und dann richtig – wie die Menschen am Mittelmeer. Wir haben Heizungen für den Winter. Warum nicht auch Klimaanlagen für den Sommer? Durch die kürzeren und milderen Winter sparen wir die Energie, die wir im Sommer für die Kühlung brauchen.

Alles wird gut, liebe Freunde. Wir werden auch diese Aufgabe bewältigen und gestärkt aus einer Zeit großer Herausforderungen hervorgehen. Besonders in Bayern. Unser schönes Land wird eine Vorreiterrolle spielen. Wer heute noch Urlaub in der Toskana macht, wird morgen die schönsten Wochen des Jahres in der Oberpfalz genießen und auf unseren Kamelen reiten.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Essen Sie mehr Fleisch!

Ihr Markus Söder

Freitag, 11. August 2023

Bonetti wird von der Vergangenheit eingeholt

 

Samstagvormittag im Frühstück 3000 auf dem Wichtelbacher Kaiserdamm. Bonetti genießt ein Tofu-Rührei mit Dalai-Lama-Bacon und Bulgur-Toast, dazu trinkt er einen Hafermilch Latte. Plötzlich klopft es an die Scheibe. Er dreht sich um und sieht eine abgerissene Gestalt in einer alten Lederjacke, Zwanzig-Tage-Bart und mit Tesafilm geklebte Brille inklusive.

Er betritt das Café und kommt an Bonettis Tisch.

„Mensch, Bonetti. Alte Socke!“

Der Meister schaut konsterniert von seinem Frühstück auf.

„Kennen wir uns?“

„Ich bin’s. Mirko Weißhorn.“

„Da klingelt bei mir nichts.“

„Wir waren damals zusammen beim Wichtelbacher Anzeiger. Volontariat.“

Er setzt sich an den Tisch. Die Kellnerin kommt.

„Ein großes Bier und einen Obstler, bitte.“

Bonetti nippt an seinem koffein- und laktosefreien Heißgetränk.

„Gut siehst du aus“, plappert Weißhorn munter weiter. „Ist das eine echte Rolex? Mit Schlips habe ich dich noch nie gesehen. Was machst du inzwischen?“

„Ich habe mich selbständig gemacht“, antwortet Bonetti zurückhaltend. Es muss ja nicht jeder von seinem Medienimperium erfahren.

„Ich bin Journalist geblieben“, sagt Weißhorn. „Binger Wochenschau. Ein Käseblatt, das sich durch Anzeigen finanziert. Wird kostenlos in alle Haushalte verteilt. Ich arbeite auf Honorarbasis. Reich wird man dabei nicht. Das kann ich dir sagen.“

Das Bier und der Obstler kommen. Weißhorn kippt den Schnaps hinunter und trinkt in langen Zügen das halbe Bier.

„Aaah, das habe ich jetzt gebraucht. Sag mal, du kannst mir nicht zufällig einen Fuffi leihen?“

„Ich habe leider nicht so viel Geld dabei“, antwortet Bonetti indigniert.

„Wenigstens einen Zwanni? Wegen der alten Zeiten.“

Bonetti schüttelt stumm den Kopf.

Weißhorn kippt das restliche Bier in seinen Schlund, steht auf und geht. Ohne zu bezahlen.

Man hat es heutzutage im Journalismus nicht leicht.