Mittwoch, 5. August 2026

Bonetti - Aufstieg des Bösen

 

Blogstuff 1369

Wir exportieren unsere Second-Hand-Klamotten in die Dritte Welt, wo sie von Menschen getragen werden, die unsere neuen Klamotten herstellen. Das wird (hoffentlich) kein Mensch in der Zukunft verstehen.

Nur ein Prozent der Bürger im Römischen Reich war wohlhabend. Sie konnten sich in ihren Villen jeden erdenklichen Luxus leisten und lebten in völliger Dekadenz. Die anderen 99 Prozent mussten sich ihr Brot mit Arbeit verdienen und wurden dafür von den Reichen verachtet. Kommt mir irgendwie bekannt vor.

Nach Beckers Wimbledon-Sieg 1985 fing unser Freundeskreis in Schweppenhausen an, Tennis zu spielen. Der Vater von J. hatte einen Brotvertrieb und hinter dem Haus war die Halle für die Ware und die Lastwagen. Dazwischen eine große asphaltierte Fläche und in einer Ecke war ein Tennisplatz. Schläger und Bälle waren vorhanden. Normalerweise wird Tennis auf Gras, Sand oder Kunststoff gespielt, aber dieser Platz war der einzige im Dorf und außerdem kostenlos. Wir wurden immer besser, denn wir spielten regelmäßig stundenlang Einzel oder Doppel. Am Ende habe ich die Rückhand nicht nur slice, sondern auch top-spin gespielt, teilweise sogar beidhändig diagonal. Dann kam ich nach Berlin und ging mit einer Freundin in eine Tennishalle. Kunststoffbelag. Ich habe nichts getroffen. Da wurde es mir klar, dass ich nur auf Asphalt spielen konnte und gab den Sport 1991 auf. So ging es mir übrigens auch, als ich zum ersten Mal Tischtennis auf einer richtigen Platte eines Vereins gespielt habe. Ein Parameter ändert sich und du bist verloren.

Die Zahl der Senioren, die in Berlin Wohngeld beziehen, hat sich in den letzten zehn Jahren vervierfacht. #Altersarmut

„Polnischer Abgang“: Heimlich die Gruppe verlassen, ohne sich zu verabschieden. In Frankreich nennt man das „auf Englisch“.

Vor 25 Jahren, 2001: Schalke vier Minuten deutscher Meister, danach Meister der Herzen.

Was macht eigentlich Heinz Pralinski? In der kommenden Saison wechselt er auf Leihbasis zu den Fliegenden Brettern. Im Sommer 2027 hat Stefan Rose eine Kaufoption.

Ein Drei-Sterne-General genießt in Deutschland endlich wieder ein höheres Ansehen als ein Drei-Sterne-Koch. Wie im alten Preußen.

Im Alter von 17 Jahren schrieb Bonetti in sein Tagebuch: „Eines Tages werde ich einen Turm bauen, der in der Farbe von Elfenbein angestrichen werden soll. Ich werde ihn „Das Observatorium“ nennen. Von diesem Turm, der auf einer Wiese fernab von jeder Siedlung stehen soll, werden ich die Welt beobachten, um sie zu beschreiben und zu analysieren.

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