Montag, 9. Januar 2017

Arbeit und Brot

Die Arbeit ist die Quelle alles Reichtums (...). Aber sie ist noch unendlich mehr als dies. Sie ist die erste Grundbedingung alles menschlichen Lebens, und zwar in einem solchen Grade, dass wir in gewissem Sinn sagen müssen: Sie hat den Menschen selbst geschaffen." (Friedrich Engels: Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen)
Mit diesem Zitat wollte ich einen Text über die Zukunft der Arbeit beginnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Arbeit durch die Digitalisierung weniger werden wird. Ohne Arbeit kämen die Leute auf dumme Gedanken, denken sich die Herrschenden. Ohne Geld und damit ohne Nahrung würden sie den Gehorsam verweigern. Aber dann bin ich auf folgende Zeilen im Text von Engels gestoßen, die ich meinen lieben Freunden von der linksalternativen Veganerfraktion nicht vorenthalten möchte:
„Die Arbeit fängt an mit der Verfertigung von Werkzeugen. Und was sind die ältesten Werkzeuge, die wir vorfinden? Die ältesten, nach den vorgefundenen Erbstücken vorgeschichtlicher Menschen und nach der Lebensweise der frühesten geschichtlichen Völker wie der rohesten jetzigen Wilden zu urteilen? Werkzeuge der Jagd und des Fischfangs, erstere zugleich Waffen. Jagd und Fischfang aber setzen den Übergang von der bloßen Pflanzennahrung zum Mitgenuss des Fleisches voraus, und hier haben wir wieder einen wesentlichen Schritt zur Menschwerdung. Die Fleischkost enthielt in fast fertigem Zustand die wesentlichsten Stoffe, deren der Körper zu seinem Stoffwechsel bedarf; sie kürzte mit der Verdauung die Zeitdauer der übrigen vegetativen, dem Pflanzenleben entsprechenden Vorgänge im Körper ab und gewann damit mehr Zeit, mehr Stoff und mehr Lust für die Betätigung des eigentlich tierischen (animalischen) Lebens. Und je mehr der werdende Mensch sich von der Pflanze entfernte, desto mehr erhob er sich auch über das Tier. Wie die Gewöhnung an Pflanzennahrung neben dem Fleisch die wilden Katzen und Hunde zu Dienern des Menschen gemacht, so hat die Angewöhnung an die Fleischnahrung neben der Pflanzenkost wesentlich dazu beigetragen, dem werdenden Menschen Körperkraft und Selbständigkeit zu geben. Am wesentlichsten aber war die Wirkung der Fleischnahrung auf das Gehirn, dem nun die zu seiner Ernährung und Entwicklung nötigen Stoffe weit reichlicher zuflössen als vorher, und das sich daher von Geschlecht zu Geschlecht rascher und vollkommener ausbilden konnte. Mit Verlaub der Herren Vegetarianer, der Mensch ist nicht ohne Fleischnahrung zustande gekommen, und wenn die Fleischnahrung auch bei allen uns bekannten Völkern zu irgendeiner Zeit einmal zur Menschenfresserei geführt hat (die Vorfahren der Berliner, die Weletaben oder Wilzen, aßen ihre Eltern noch im 10. Jahrhundert), so kann uns das heute nichts mehr ausmachen. Die Fleischkost führte zu zwei neuen Fortschritten von entscheidender Bedeutung: zur Dienstbarmachung des Feuers und zur Zähmung von Tieren. Die erstere kürzte den Verdauungsprozess noch mehr ab, indem sie die Kost schon sozusagen halbverdaut an den Mund brachte; die zweite machte die Fleischkost reichlicher, indem sie neben der Jagd eine neue regelmäßigere Bezugsquelle dafür eröffnete, und lieferte außerdem in der Milch und ihren Produkten ein neues, dem Fleisch an Stoffmischung mindestens gleichwertiges Nahrungsmittel. So wurden beide schon direkt neue Emanzipationsmittel für den Menschen.“

Kommentare:

  1. Genau !
    Und aus diesem Grund sind ja auch Löwen und Haifische so gute Programmierer.
    Oder Maurer. Oder KFZ-Mechaniker. Oder gar Mathematiker.
    Weil die auch so viel Fleisch fressen. Absolut stringente Kausalkette.
    Da sieht man mal, daß auch hochwohlgeborene, anerkannte Denker, so bezeichnet die jedenfalls das Volk, einen granatenmäßigen Scheiß verzapfen.
    Den lieben langen Tag.

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    1. Löwen und Haie finden wir eher in den Chefetagen.

      Grüße vom Zapfer

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  2. Das sind keine Tiere !
    Es sind Menschen !!!!!!!!!
    Ein Hai ist im Gegensatz zu einem , sagen Wir Piech oder auch Quandt, ein Kuscheltier.

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  3. Hatte gerade einen spontanen Lachanfall.
    In der Reihnischen Post ( Quelle Nachdenkseiten ) werden die 10 wichtigsten Intellektuellen Deutschlands vorgestellt.
    Ha !
    Platz 2 Peter Schlodderteig
    Platz 5 Thilo Sarrazin
    Platz 7 Alice die Schwarze
    Das ist nur ein best off.
    Ou Gott oh Gott oh Gott,
    aber der hilft jetzt auch nicht.
    Was ist bloß mit uns los ? Verdammt noch mal.
    Das kann doch alles nicht mehr wahr sein !!!

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