Neue Buchprojekte von Andy
Bonetti:
In Neuauflage erscheint Bonettis
legendäre Erotik-Trilogie, die ihm in gewissen Kreisen den Spitznamen
„Pornetti“ eingetragen hat: „Die Nacht, in der aus dem Sandmännchen ein
Sandmann wurde“, „Wenn der Sandmann zweimal klingelt“ und „Feuchter Sand und heiße
Männer“ (mit Kupferstichen bebildert).
Das Heldenepos „Völlig uncoole
Typen“, in dem sich Bonetti mit Sätzen wie „I love the smell of Darmstadt in
the morning“ und „Kassel ist wie Sperrmüll im Regen“ als hessischer
Heimatdichter erster Güte erweist.
Der autobiographische Roman „Der
Gesang der Kräne“ über Bonettis sechswöchiges Praktikum auf einer Baustelle.
Ein weiteres umfangreiches
autobiographisches Werk über seine Jugend in der Lower Eastside von Bad
Nauheim: „Da Hood“. Damals war Bonetti Leadsänger der Band Coolikowski, die im
Sommer 1985 beim Indy-Label Zero Intolerance ihre einzige Platte „The Ultimate
I Give A Shit On Copyrights Sergeant Nippletwister Extended Version Hardfloor
Remix“ veröffentlichte. Was nur wenige wissen: Bonetti, der unter dem Pseudonym
MC Feinripp auftrat, schrieb sämtliche Songtexte (die in diesem Buch alle
abgedruckt werden), auch den damaligen, weit über Bad Nauheim hinaus bekannt
gewordenen Sommerhit „Lebertod im Morgenrot“. „Da Hood“ enthält auch den
berühmten Essay „Welchen Geruch hat das Sonnenlicht und welche Farbe hat der
Durst?“ aus seiner Zeit als Korrespondent für das anarchistische
Underground-Magazin „Der Weltgeist“, als Bonetti mit LSD experimentiert hatte.
Die phänomenologische Schrift
„Die Welt der Erlebnisse und die Welt der Gegenstände – eine
Gegenüberstellung“, in der Bonetti ausführlich darlegt und scharfsinnig
begründet, warum Eigentum nichts gegen eine gute Story ist.
Das historische Werk „Der Rock’n
Roll wird verbeamtet – Geschichte der Amateurkapellen im Wetterau-Kreis
1964-2014“.
Hahaha.
AntwortenLöschenWas gibt's denn da zu lachen, Sie Kulturbanause?
LöschenGibt es Rabatt, wenn man alle Bücher auf einmal bestellt?
AntwortenLöschenUnd wieso gibt es eigentlich keine Neuauflage des legendären Vollerotik-Klassikers "James Bondetti 0069 - Goldpimmel"? Sollte etwa was dran sein an den Gerüchten, dass diese zeitlos-ikonische Bestandsaufnahme von Glanz und Elend der deutschen Nachkriegsprostitution gar nicht von Bonetti, sondern von einem gewissen Heinz "Rocco" Pralinski stammt?
Heißt es nicht _das_ Epos?
AntwortenLöschenHahaha, sechs Wochen will der es auf einer Baustelle ausgehalten haben! Und jetzt kriegt er im Wetterau-Kreis nie wieder ein Auto angemeldet ...
Stimmt. Danke!
LöschenBonetti war der Bauherr ;o)
Wenn das die Spiegel-Bestsellerliste wüsste....
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