Freitag, 15. Oktober 2021

Die Abrechnung


Kleinbloggersdorf ist längst in zwei Hälften zerfallen. Da sind zum einen die Slums. Orte der Hoffnungslosigkeit, der Fäulnis, repräsentiert durch das Feynsinn-Blog. Der wandelnde Zerebralschaden namens Flatter mit seinem ewig wabernden Vulgärmarxismus betreibt dieses Schandmal des Internets seit 2005. Die ökosozialistischen Untergangsphantasien des maßlos moralischen Empörungspamphletikers erreichen nur eine winzige Minderheit. Der akausal argumentierende Sprachminimalist schreibt für die 0,1 Prozent der DKP- und MLPD-Wähler, von denen wiederum nur 0,1 Prozent tatsächlich seine wirren Monologe über die Theorie der Mehrwertsteuer anklicken. Der dauerentrüstete Möchtegernphilosoph hat in den Achtzigern mal „Asterix in der Sowjetunion“ gelesen und glaubt, er könne jetzt mitreden. Jeder in Kleinbloggersdorf weiß es: Der stupide Stammler hat nix druff außer Zahnbelag. Die Kommentare, die diese lauwarme Laberbacke zum Zeitgeschehen absondert, beruhen auf seiner patentierten 1D-Technik. Die Texte des narzisstischen Holzwegweisers von der Kindergarten-Rotfront sind nichts weiter als Ruinen, Fragmente und substanzloses Geschwätz. Dieses westfälische Watschengesicht, ein idiosynkratischer Fotzendödel sondergleichen, beleidigt fortwährend die menschliche Intelligenz mit seinem folgenlosen Verbalradikalismus und seinem geistesfernen Gewürge. Derart hohläugiges Ambivalenzgeschnatter quillt den ganzen Tag schäumend aus diesem ungeimpften Impertinenz-Albaner heraus, sich und andere schwindelig schwurbelnd.

Auf der anderen, hellen Seite von Kleinbloggersdorf finden wir das Kiezschreiber-Blog von Andy Bonetti. Bereits zu Lebzeiten ist der schöpferische Wagemut des wortgewaltigen Dichterfürsten legendär, die luzide Eleganz, das gleichsam Schwebende seiner Prosa. Lassen wir das deutsche Presswesen zu Wort kommen: „Die Lichtgestalt“ (ZEIT), „der unbestechliche Mahner“ (SPIEGEL), „Die Ikone des Glam-Blogs“ (BRAVO). Gebenedeit sei die Tastatur, auf der er seine Meisterwerke komponiert. Bonettis Schriften, die zu den Reichskleinodien der deutschen Literaturgeschichte gehören, sind aus einer anderen Welt. Geistesadel und Proletariat mögen im selben Dorf leben, dennoch werden sie sich nie begegnen.



 

20 Kommentare:

  1. Events im Oktober 2021
    15 Fr

    Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten
    Welttag des Händewaschens
    Tag des weißen Stockes

    Namenstag: Aurelia, Roger, Theresa, Therese, Theresia

    ALLES ROGER... mit sauberen Händen... im ländlichen Gebiet... so als Dichter und Denker 🙈🙉🙊

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  2. Ja um Gottes Willen !
    Hata mal wieda was geschrieben ?
    Hat er den Namen Bonetti in den Schmutz gezogen ?
    Oder nervt den Meister nur die alleinige Existenz dieses Herren ?
    Das ist doch unter ihrer Würde, wenn auch gut geschrieben.
    "Hohläugiges Ambivalenzgeschnatter"....das muß einem erst mal einfallen.

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  3. Atomino war in der Sowjetunion, nicht Asterix.
    Für den Faktencheck ist sich der Meister wohl zu schade ;)

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  4. Die innigste Liebeserklärung, die ich jemals gelesen habe...

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  5. Eine exzellente Stilübung in Schmäh- und Lobrede ohne Gegenstand.

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  6. So what?

    Wenn der im Sondierungspapier avisierte Kampf gegen den Linksextremismus® erst einmal einsetzt, dann sind beide Blogs nur noch Erinnerung. Nicht das mir dünkte, das die vorherrschende politische Richtung in D derzeit eher eine andere wäre. Das muss dieser Ruck sein, der von einem Vorgänger in Staatsdiensten immer gefordert wurde.

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    1. Als Immobilienbesitzer bin ich unantastbar, aber die Marxianer aus dem Unterdorf werden sich warm anziehen müssen, wenn Habeck Innenminister wird.

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  7. Es gab einmal eine Zeit, in der der Feynsinn (der Blog, nicht die Taschen) bei jedem Artikel weit über hundert Kommentare von Dutzenden von Kommentatoren generiert hatte. Ist schon Jahre her...

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  8. Mit Marxianern kann der doch janüscht anfangen.
    Marxianer und Marxisten wären zusammen schwarze Schimmel.
    Erste sind den freiheitsliebenden Liberalen näher als diese selbst zu können träumen

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  9. ... selten so eine pfiffige Ode auf einen anderen Blogger gelesen. Da hat sich einer jedes Wort wohl überlegt und fein ziseliert. Kollege Flatter kann stolz auf solche Unterstützer sein!

    Gruß
    Jens

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  10. Korrektur: Essen (Reg.-Bez. Düsseldorf) ist Rheinland, nicht Westfalen (Reg.-Bezke. Münster/Arnsberg!

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    1. Dann stimmt die Alliteration ja nicht mehr ;o)

      Oder: niederrheinische Niete

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    2. Ich würde sogar so weit gehen, Essen im Ruhrgebiet zu verorten. Niederrhein passt jedenfalls mal gar nicht, das fängt erst in Duisburg an, das weiß doch jeder ;-)

      Als Alliteration könnte dann ja z.B. Ruhrpott-Rüpel herhalten!?

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    3. Na und? NRW ist für mich eine Soße, so wie Bayern. Außenstehende differenzieren ja auch nicht zwischen Rheinhessen, Pfalz, Hunsrück, Eifel, Westerwald und Taunus.

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    4. Nee, die nennen das Westen…Ein Ossi (ROFL/LOL/SCNR)

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  11. Ich finde, dass ist viel zu zahm geraten. Hätte man nicht wenigstens ein bisschen Fäkalsprache einfließen lassen können?

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  12. Für den Leser sind Blogger eine Art Aquarium für Kulturmüde. Der Leser bückt sich im Überangebot der Eitelkeiten herab, klopft an die Scheibe und streut aus Mitleid gern schlechte Kommentare ein. Je sinnloser, desto mehr Bewegung im Schwarm.

    Ob es Blogger gibt oder nicht, interessiert nur sie selbst.

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    1. Warum lesen und kommentieren Sie eigentlich noch?

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    2. "Anonym" ist selbst Blogger. Seinen Blog hat er schon mehrmals geschlossen. Zur Zeit leidet er an einer Schreibblockade.

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