Montag, 19. April 2021

Knockdown für den Lockdown? Bonetti Media enthüllt geheimen Regierungsplan


Blogstuff 586

„Im Zeitalter der Normierung werden die Grenzen des Normalen immer enger gezogen, und alles Überflüssige wird ausgetrocknet.“ (Paul Jandl)

Wissen ist der schlimmste Feind der Meinung.

Ich mache inzwischen so oft Power-Napping, dass ich vor Kraft kaum laufen kann.

Hab gerade gelesen, dass Löw ab Sommer Schalke 04 trainieren soll. Ist da was dran?

Wie beende ich ein Gespräch im Zug? Fremder: Was machen Sie beruflich? Sie: Ich bin im Pflegebereich tätig. Ich schneide die Nägel von Koma-Patienten.

Millionen Menschen sind nach Brasilien gereist. Aber wie viele von ihnen standen vor dem Haus in Petropolis, in dem sich Stefan Zweig 1942 umgebracht hat? Merkwürdiges Volk, diese Autoren.

Mit Gutenberg ging das Elend los. Vereinzelung und Vereinsamung durch
Technik. Vorher gab es Bücher nur in Kirchen und Bibliotheken, jetzt konnte jedermann ein Buch zu Hause haben. Mit dem Radio und der Schallplatte stirbt das Gemeinschaftserlebnis Musik, mit dem Fernseher das Gemeinschaftserlebnis Theater und Kino. Das Internet ist die Krönung dieser Entwicklung.

Warum verreisen wir nicht mal ohne Reiseführer und Fotoapparat? Vielleicht entdecken wir neue Sehenswürdigkeiten? Vielleicht kommen auch die anderen Sinne ins Spiel? Es gibt ja schließlich auch Essens- und Trinkenswürdigkeiten. Ein Lob dem bequemen Sessel im Hotelfoyer oder der Parkbank mit Blick auf eine Großmarkthalle. Der Geruch einer blühenden Linde. Der Klang des Regens auf der Fensterscheibe.

Im Herbst 1984 reise ich in die UdSSR, eineinhalb Jahre später explodiert das AKW in Tschernobyl. Im Sommer 1997 reise ich nach England, eine Woche nach meiner Rückkehr stirbt Prinzessin Diana. Im Herbst 1998 reise ich in die USA, zwei Jahre später wird George Bush Präsident. Im Herbst 2008 reise ich nach Japan, zweieinhalb Jahre später explodiert das AKW Fukushima. Seien Sie froh, dass ich inzwischen zuhause bleibe.

Mein Drehbuch zu „Die Nacht der reitenden Leichen“ wurde von der Augsburger Puppenkiste abgelehnt.

Dogs - YouTube

Auf ihrem Album “Animals” unterscheiden Pink Floyd die Dogs (geldgierige Karrieristen) von den Pigs (verlogene Moralapostel) und den Sheeps (die schweigende Masse, die sich von den Dogs ausnutzen lässt). Die Idee der Unterteilung der Menschen in Tierarten stammt von George Orwell („Animal Farm“).

You gotta keep one eye looking over your shoulder
You know it's going to get harder, harder and harder as you get older
Yeah, and in the end you'll pack up and fly down south
Hide your head in the sand
Just another sad old man
All alone and dying of cancer





4 Kommentare:

  1. Man braucht keine "Forscher" um Mensch/Affenwesen zu erschaffen.
    Man muß dem Menschen nur ein Auto geben. Schon wird er zum Primaten.
    Er bedrängt unbeteiligte, macht mit Lichthupe auf sich aufmerksam, beeindruckt Weibchen mit Lärm (Wrumm Wrumm ), schreit urplötzlich fremde Menschen an, die das zum Glück nicht hören können aber sehen, gestikuliert wild herum, macht Grimassen, kurz, er macht sich zum Affen.
    Würde sich jemand auch nur ansatzweise in einer Fußgänger so benehmen ? Ohne Auto ?
    Da kämen aber gleich die Jungs mit der Jacke mit den langen Ärmeln.

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  2. Mensch und Ziege, Mensch und Kuh, Mensch und Forelle, das wäre was Neues.
    Schweine in Menschengestalt gibt es seit Jahrtausenden, Menschen mit dem Intellekt eines minderbemittelten Pavians seit Jahrmillionen.
    Das Gehirn des Menschen ist der Beweis, dass Evolution eben nicht permanenter Fortschritt ist, sondern einfach Versuch und Irrtum, und sobald zufällig eine nützliche Funktion erzielt wurde, heißt es auch in der Natur "Never touch a running system".

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  3. ... so viel GUTES für die MENSCHHEIT, nur weil Herr Bonetti zuhause bleibt !!! *RESPEKT*
    Das mit dem Mischwesen, habe ich bewusst überlesen ;) *augenroll*

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  4. @ all

    Ich habe lange überlegt, welches Porträtfoto ich unter die Überschrift setze. Da sind mir so viele Leute eingefallen ;o)

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