Mittwoch, 22. Juli 2020

Die drei Faulenzer



Auf dem Marktplatz in Ober-Ingelheim gibt es seit einigen Jahren diese Skulpturen, die das Lebensgefühl in Rheinhessen wunderbar illustrieren: "Die drei Faulenzer" von Benedikt Maria Solga.

Das hat nicht nur etwas mit dem Lebensgefühl in einem Drogenanbaugebiet (Wein, Obstbrände) zu tun, sondern es ist hoch politisch. Wer sich der Arbeit verweigert, verweigert sich dem Kapitalismus. Wer keine Ambitionen hat, keinen Ehrgeiz, keine Gier, der schützt sich selbst und andere.

6 Kommentare:

  1. Der beste Schutz vorm Herzinfarkt sind mediterranes Essen (incl. Wein) und eine progressive Besteuerung von Arbeit.

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    1. Gerade habe ich eine Pizza vom Italiener geliefert bekommen und auch an Wein fehlt es mir nicht :o)

      Aber "Arbeit"? Ich diene einzig und allein der Kunst, hauptsächlich der Lebenskunst. Dafür interessiert sich das Finanzamt nicht.

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  2. Warum heißen sie "Faulenzer"? Es sind Genießer, oder sie machen gerade Mittagspause... Das Nichtstun wird in D sehr negativ gesehen, dabei: wenn manche Menschen endlich nichts tun würden, bliebe uns viel erspart. Ich finde die Skulpturen prima, ich überlege mir weibliche Gegenstücke.
    Hoffe die Pizza und Wein haben geschmeckt.

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  3. Trostloser Beitrag. Auch die Arbeit auf einer Bohrinsel kann erfüllend sein. Diogenes oder Oblomov zu kopieren ist merkwürdig und gegen das Kapital habe ich persönlich auch nichts. Irgendjemand hat ihr Haus ja wohl mal gebaut....

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  4. Geniese... WEM Genuß gegeben... in der RUHE liegt das Leben und Veränderung bringt Hektik !!!

    *HOWGH...ichALTE...Squaw...habegesprochenbzwgeschrieben*

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