Mittwoch, 15. Juli 2020

Corona war ein Inside Job


Blogstuff 462
„Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ (Max Frisch)
Viele sehen in Andy Bonetti nur den phantastisch aussehenden Muskelberg, aber er hat noch andere Vorzüge: So hat er immer eine gute Antwort parat. „Herr Bonetti, wie ist die Lage?“ Er lächelt und saugt an seiner Pfeife. „Stabil,“ sagt er und lüpft den Hut zum Abschied.
Hätten Sie’s gewusst? 1856 gründet die Deutsche Margarethe Meyer-Schurz in Watertown/Wisconsin den ersten Kindergarten der USA. Ihr Mann Carl Schurz gehörte in Deutschland zu den Revolutionären von 1848, kämpfte als General auf Seiten der Nordstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg und wurde später Mitglied der US-Regierung.
Wenn er eine Zigarre raucht, macht er das gleiche Gesicht wie beim Küssen.
Nach dem Jahrzehnt der schwäbischen Hausfrau leben wir jetzt im Jahrzehnt der Berliner Crack-Nutte: Einfach die Kohle raushauen, als gäb’s kein Morgen, und sehen was passiert.
„Poetry Scam” ist die kriminologische Bezeichnung für eine Spielart des Vorschussbetrugs. Bekannt geworden ist diese Betrugsmasche durch einen aktuell noch flüchtigen Täter aus Wichtelbach, der Teilnehmer an Lesungen um Teilnahmegebühren und Unterbringungskosten betrogen hat. Ein geprellter Amateurdichter hatte bei der Polizei in Simmern Anzeige erstattet.
Hat ein Blinder Angst vor der Dunkelheit?
Gelegentlich liest man von Gerüchten, Bonetti Media sei von der CIA unterwandert. In Wirklichkeit ist die CIA von Bonetti Media unterwandert.
Die Flugverbindung Pirmasens-Belfast ist leider dem Coronavirus zum Opfer gefallen.
Um Mitternacht erlöschen die Straßenlaternen in Schweppenhausen und die Zeit des Darknet beginnt.
Hätten Sie’s gewusst? Martini war der erfolgreichste Automobilhersteller der Schweiz. Zwischen 1897 und 1934 wurden insgesamt 3500 Fahrzeuge gebaut. Sie wurden bis nach London und New York verkauft.
Es war einmal ein Zauberer, der lebte im Hunsrück. Bei Sonnenaufgang verwandelte er sich in eine Eule und verschlief den Tag. Bei Sonnenuntergang verwandelte er sich in einen Hirsch und verschlief die Nacht. Und so lebte er glücklich bis ans Ende seiner Tage.
Uxedomoon - No Tears. https://www.youtube.com/watch?v=1GwdHe5nQSQ

5 Kommentare:

  1. Einen 6er im Lotto für Deine PHANTASIE, Humor und Intelligenz... hehe !!!

    Frage rechtzeitig:

    Gibt es DICH auch als Podcast ? *zwinker*

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    1. Die Podcast-Phase werde ich überspringen und direkt zum Spielfilm übergehen. Arbeitstitel: "Vier Fäuste für den Dalai Lama".

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  2. Ja Ja....der Praktiker legt wütend dem Konstrukteur den Fehler auf den Tisch.
    In der Praxix sieht es so aus, daß der Konstrukteur, Ing. oder Techniker, in der Halle vor versammelter Mannschaft, inklusive Staplerfahrer und Lackierer, vorgeführt wird.
    "Des hätt mr doch säha miasa !!"
    In der Praxis sieht es aber auch so aus, wenn man die Leute, Monteure, Götter in Blau, die die Maschinen beim Kunden aufbauen und wissen, was am Produkt Scheiße ist, wie es eingesetzt wird, dies oft nicht benennen können, aber auch mit ihrem Wissen vor dem Berg halten, weil Wissen ist ja Macht. Richtige Seckel, wie der Schwabe sagt.
    Kurze Zusammenfassung: Konstrukteur ist Scheiße, Grund für viele junge Ingenieure, diese Tätigkeit nicht mehr anzustreben, weil man immer derjenige ist, der die Fehler macht.
    Was dem "Industriestandort Deutschland" auch nicht zum Guten gereicht.

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    1. Zeig einem Deppen oder Inschinör nie eine halbfertige Arbeit!

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    2. Ja, danke hierfür.
      Blaumänner sind oft gegen Neuerungen eingestellt, denn diese verändern ihre Arbeit.
      Sie müssen sich umstellen, neue Dinge lernen, die Birne einschalten.
      Das ist anstrengend, hatte man doch die alte Maschine im Schlaf zusammengebaut, man kannte die Schwächen und hatte das Produkt im Griff.
      Hier scheitern neue Entwicklungen manches mal und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der Fa.
      Neuentwicklungen waren oft mehr ein Kampf gegen die Kollegen als gegen die Fehler oder Schwierigkeiten im Prototyp.
      Zum Glück habe ich das jetzt hinter mir.

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