Dienstag, 26. Mai 2020

Fässer, die die Welt bedeuten


Als wir am 8. Februar beim Italiener in Münster-Sarmsheim den Geburtstag meines Vaters feierten, konnte ich nicht ahnen, dass es mein letzter Restaurantbesuch für lange Zeit sein würde. Heute hat sich die Familie bei Peter & Silie (für dieses Wortspiel müsste der Wirt eigentlich standrechtlich erschossen werden) in Ingelheim zum Essen getroffen. Es gab in meinem ganzen Leben noch nie ein so lange Pause zwischen zwei Restaurantbesuchen. Kinder, die Welt ist schön! Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln und Preiselbeeren, dazu das erste Bier vom Fass in diesem Jahrzehnt. Ich hätte vor Glück fast ins Glas geweint, wollte den edlen Stoff, Maisel's Hefeweizen, aber nicht verwässern. Corona, wo ist dein Stachel?





Aus "Die Pest zu London" von Daniel Defoe.

5 Kommentare:

  1. Cool! Und das Beste: Das BfArM (Tarnname!) hat nach Absprache mit Gates & Co. vor dem Einschleusen des Virus über Windows XP schon im Frühjahr 2019 für die Zeit ab dem 4. Quartal 2020 insgesamt 10,4 Tonnen Cannabis geordert.

    https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/Cannabisagentur/_node.html;jsessionid=69CB37284D24DF8ACA737153FCDB7D58.1_cid354

    Die Herdenbedampfung kann beginnen! :)

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    1. Cannabisagentur. Ist sicher ein entspannter Arbeitsplatz :o)

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  2. Ich muss mal ganz doof fragen: Das Buchzitat von Defoe ist (k)ein Fake?

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    1. Es ist echt. Einfach einen Satz aus dem Text kopieren und googeln, dann kommt man zum Buch.

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    2. Wie eine Blaupause von heute... erschreckend...

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