Dienstag, 28. April 2020

Macht’s gut und Danke für den Champagner


Sie, liebe Lesende, treue Anhänger der ersten Stunde oder fangfrische Neukunden von Bonetti Media, haben das Recht, es als erste zu erfahren. Die ganze, nackte, unverblümte, sicherlich auch etwas unangenehme Wahrheit über die Corona-Krise, den BER und die Illuminaten um Carsten Maschmeyer und Wolfgang Bosbach. Weltexklusiv! Darunter habe ich es in diesem Blog noch nie gemacht.
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Es war kurz nach Mitternacht, als der Hubschrauber sich der rechteckigen Halle näherte. Das Gelände war hell erleuchtet. Bonetti sah aus dem Fenster. Ein siegessicheres Lächeln umspielte seine Mundwinkel.
Jetzt geht es los, dachte er. In wenigen Stunden ist es geschafft. Mein Geld ist gut angelegt. Und das Geld der Steuerzahler. Sein Grinsen wurde breiter.
Der Hubschrauber landete. Zwei Männer vom Sicherheitsdienst holten ihn ab und brachten ihn in die Halle. Bonetti hatte kein Gepäck dabei, keine Papiere, noch nicht einmal Geld. Da, wo er hingehen würde, brauchte man weder Geld noch Ausweise.
Mitten in der sogenannten Abfertigungshalle des sogenannten Flughafens BER war eine Sicherheitsschleuse. Bonettis Fingerabdrücke und seine Retina wurden überprüft. Alles korrekt. Er war einer von fünfhundert Auserwählten. Alle wichtigen Leute würden sich heute Nacht hier versammeln. Sorry, Armin Laschet und Oliver Pocher, Klaus Kleber und Udo Lindenberg, Uli Hoeneß und Boris Becker. Das Projekt war von Anfang an auf fünfhundert Personen limitiert. Selbstverständlich ist Andy Bonetti dabei.
Hinter der Sicherheitsschleuse war ein Aufzug. Bonetti stieg ein. Es ging fünfhundert Meter in die Tiefe. Dort war der Eingang. Die Germania. Ein achthundertachtzig Meter langer Raumkreuzer. Ausgestattet mit Luxuskabinen, Restaurants, Schwimmbädern, Kinos und künstlicher Schwerkraft. Noch vor Anbruch der Morgendämmerung würde sich die sogenannte Abfertigungshalle, in Wirklichkeit nichts weiter als eine billige Blechattrappe, öffnen und der Raumkreuzer würde starten. Das Projekt Germania hatte insgesamt zehn Milliarden an Steuergeldern verschlungen und die gigantischen Vermögen der Passagiere. Aber es war jeden Cent wert.
2019 hatte die Menschheit ihre letzte Chance verspielt. Die Illuminaten präsentierten in Davos Greta Thunberg. Aber ihre Botschaft verhallte ungehört. Keiner wollte sein Leben ändern. Also mussten wir handeln. Das Coronavirus, das in einem Labor in Leverkusen entwickelt wurde, ist tückischer als gedacht. Es produziert fortlaufend neue Mutationen und daher kann es keinen Impfstoff zu seiner Bekämpfung geben. Es tötet die Menschen weltweit so langsam, dass keine Panik entsteht. Laut unserem Zeitplan wird die Zahl der Menschen bis 2030 auf eine Milliarde reduziert. Nur so kann der Planet überleben.
Bonetti betrat seine Kabine. Bald würde der Start erfolgen. Am Abend hatte er einen Platz für das Captain’s Dinner zwischen Angela Merkel und Susanne Klatten reserviert. Zehn Jahre auf einem Luxusschiff im Orbit sollten kein Problem sein. Längst gab es für die zahlungskräftige Kundschaft an Bord Technologien zur Zellerneuerung, die es ihnen ermöglichen würden, mühelos zweihundert Jahre alt zu werden.
Wenn wir auf die Erde zurückkehren, werden wir sie beherrschen, dachte Bonetti. Denn wir haben den einzigen Impfstoff an Bord, der das Virus töten kann.
Beatles - Ticket to Ride. https://www.youtube.com/watch?v=acxfOgPWUls

4 Kommentare:

  1. "Denn was gestern noch groß
    und unvergänglich schien,
    das ist heute nur noch Staub auf unseren Schuhn'..."

    Juliane Werding, B-Seite von Conny Cramer ;-)
    https://www.youtube.com/watch?v=YNbvygmQ7Dk

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  2. Wenn man bedenkt, dass Bayer durch Heroin als Kinderhustensaft erfolgreich wurde, ist das mit Leverkusen gar nicht soooo abwegig. Allerdings ist die Entfernung von Heinsberg noch zu groß.

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  3. Mir fiel "Talking böser Traum Blues" von Hannes Wader ein- gruselig.

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  4. Das zweite Raumschiff, ein Traum wird wahr. Armes Bonetti Double.

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