Sonntag, 19. Januar 2020

Die großen Themen


Es gibt zwei große Themen in unserer Gesellschaft: soziale Ungerechtigkeit und Rassismus bzw. Faschismus. Sie hängen eng miteinander zusammen, aber anders, als es in den Medien dargestellt wird.
Deutschland ist, wie alle Industrienationen, eine Klassengesellschaft. Aber es sind nicht mehr deutsche Proletarier, die von der deutschen Bourgeoisie ausgebeutet werden, sondern grosso modo Migranten, die alle Arbeiten erledigen, für die sich die Deutschen zu fein sind. Wir holen sie ins Land, damit sie in unseren Krankenhäusern und Restaurants, auf Baustellen und als Reinigungskräfte arbeiten. Gleichzeitig beschweren sich viele Deutsche aber über diese Einwanderung („Umvolkung“ im Jargon des Faschismus). Also soll die Wirtschaft ihr Heil in der Automatisierung bzw. Digitalisierung und der Auslagerung der Produktion suchen.
Die Entwicklung des Kapitalismus fördert zwangsläufig den deutschen Faschismus, denn die Einwanderung von Arbeitskräften muss aus demographischen Gründen fortgesetzt werden. In Großbritannien, USA, Frankreich und Italien sehen wir die gleichen Tendenzen. Die Populisten erheben ihr hässliches Haupt. Die amerikanischen Rassisten fürchten den Aufstand ihrer schwarzen, lateinamerikanischen und asiatischen Dienstboten, die europäischen Rassisten fürchten den Aufstand der muslimischen und osteuropäischen Dienstboten. Wir brauchen nur noch eine Weltwirtschaftskrise wie 1929 bis 1932, dann hat der Kapitalismus die Welt wieder einmal in den Abgrund gestürzt. Nur die Golfplätze werden nie bombardiert.
AC/DC – Back In Black. https://www.youtube.com/watch?v=pAgnJDJN4VA

2 Kommentare:

  1. Kognitive Dissonanz.
    Wie 1938 Alle gewusst hatten, daß der Spaß aufgehört hatte. Und trotzdem: Trautes Heim-Glück allein.(und das schöne neue Biedermeier-Buffet...)*raschelndes Photoalbum*
    Abspaltung.
    Algerische Leichen in der Seine.
    Nur noch schlafen wollen.
    Unbegleitete Kinder in Flüchtlingslagern:
    aber uns geht ´s ja gut.

    Ok, kognitive Dissonanz zum Überleben, aber
    zur Selbstgerechtigkeit? Würdelos.

    L´Andratté

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  2. "Nur die Golfplätze werden nie bombardiert."

    ... recht oder Recht haben; aber nur: wie recht sie hat!; du hast ja so recht!; damit hat er völlig recht. recht oder Recht behalten. recht oder Recht bekommen. jemandem recht oder Recht geben.

    DIR recht geb !!! *Sonntagsgrußdazustell*

    (ړײ)

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