Donnerstag, 17. Oktober 2019

Bonetti sprengt seine Ketten


Blogstuff 355
„Man kann sich nicht alles schönreden, aber schöntrinken.“ (Andy Bonetti)
Der Nazi-Terrorist von Halle hat keine Freunde und keinen Job, lebt mit 27 noch bei seiner Mutter und ist noch Jungfrau. Er hat mit seinen selbstgebastelten Waffen keinen einzigen Juden, Muslim oder Asylanten ermordet, sondern zwei Arier. Jetzt ist sein kleiner Arsch die große Sensation im Knast. Ich hoffe, alle Nazis sind solche Versager wie diese Null.
Habe neulich "Das Leben der Anden" gesehen. Spielte aber merkwürdigerweise in der DDR, nicht in Peru.
Wenn es in einer Debatte nur um den Triumph geht, wenn es nur darum geht, eine Diskussion zu „gewinnen“, dann schweigt man besser.
Die Amerikaner dachten nach Bush, sie könnten keinen schlimmeren Präsidenten mehr bekommen. Jetzt haben sie Trump. Die Deutschen dachten nach Dobrindt, sie könnten keinen schlimmeren Verkehrsminister bekommen.
Übung in Zen-Journalismus: „Schreiben Sie 2000 Zeichen über kaltes, klares Wasser. Fangen Sie sofort an.“
Ich möchte in eine andere Matrix gebracht werden. #Trump
Unbekannte Männerkrankheiten, Teil 97: Prä-natale Depression.
Es gibt keinen Fanatismus light. Er ist wie eine Droge, deren Dosis man ständig erhöhen muss. Also gibt es inzwischen literarische Säuberungen. Wer mal „Neger“ geschrieben hat oder die Rolle der Frau nicht ausreichend gewürdigt hat, soll aus unserem kulturellen Gedächtnis gelöscht werden. Andy Bonetti ist nur einen Mohrenkopf und einen Schlüpferstürmer von der Verdammnis entfernt. So sitzen die Lebenden in all ihrer Pracht und Eitelkeit über die Toten zu Gericht, so wird man einst über sie zu Gericht sitzen.
Der Slogan „Nürnberg – Weltstadt mit Wurst“ wurde von der Tourismusförderung Franken leider abgelehnt.
„Ich bin Star Wars-Fan“ – „Ist das diese Fernsehserie, wo sich alte Männer Leuchtröhren um die Ohren hauen?“ Im Ernst: Han Solo behauptet im ersten Film von 1977, der Millenium Falke würde eineinhalbfache Lichtgeschwindigkeit fliegen. Das ist nach unseren physikalischen Gesetzen unmöglich, da bekanntlich das Tempolimit bei Lichtgeschwindigkeit liegt. Aber selbst mit dieser Geschwindigkeit braucht man Jahre zum nächsten Sternensystem. Im Film sitzen die Helden aber immer wie in einem Auto. Man sieht sie nie in einer Kabine schlafen oder beim Mittagessen. Sie sind gefühlt nach einigen Stunden Raumfahrt schon hundert Lichtjahre weiter. Wollte ich als Nerd nur mal anmerken.
Genesis – Paperlate. https://www.youtube.com/watch?v=8AhBJwARAes

5 Kommentare:

  1. „Man kann sich nicht alles schönreden, aber schöntrinken.“ (Andy Bonetti)

    Oder... schön VERKITSCHEN:

    Kitsch ist das Echo der Kunst.

    Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

    *alsENGELCHENauchschönkitschigbin...zwinker*

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  2. Was ich dem ollen Lukas niemals, aber niemals verzeihen werde, ist viel schlimmer als 1,5 fache Lichtgeschwindigkeit.
    Das sind die nervenden Geräusche der imperialen Jäger im WELTALL. Da wo mangels Atmosphäre selbst die heftigste Supernova in totaler Stille explodiert, da jaulen die Raumschiffe.
    Und was die Sache so unverzeihlich macht ist die Tatsache, das die Star Wars Filme in den USA eine solch heftige Sogwirkung entwickelt haben, das selbst top inszenierte Serien wie "Battleship Galactica" in der Neuauflage von 2003 oder aktuell "The Expanse" sich nicht trauen, völlig auf Geräusche im All zu verzichten.
    Alleine dafür hoffe ich, dass Lucas auf ewig in der Star-Wars-Hölle neben Joda schmort und sich dessen schwachsinnige Weisheiten anhören muss.

    "Dunkel die eine Seite ist." - "Joda, halt den Mund und iss deinen Toast."

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    1. Was bei Star Wars nervt? Drei Worte: Jah Jah Binks. Die einzige Figur im Bereich SF, die ich mehr hasse als Wesley Crusher.

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    2. Mich nerven bei Star Wars noch viel mehr Sachen, die Intention war vielmehr auf den negativen Einfluss dieses Machwerks auf "seriöse" Sci-Fi hinzuweisen.
      Für den ersten Star Wars habe ich allen Ernstes im Februar 1978 fast 4 Stunden in einer Schlange vorm Kino durch die ganze Innenstadt gestanden.
      Technisch für die damalige Zeit ein absoluter Meilenstein in der Geschichte der SFX.
      Die Story selbst aus Ivanhoe, Tafelrunde, Odysee und Reichsparteitag zusammen geklaut und mit einer Standard Liebesgeschichte gewürzt. Den folgenden Teil empfand ich dann nur noch als drögen Aufguss. Für mich war dann Schluss.

      PS: Wer ist Jah Jah Binks?

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    3. Mein erster Star Wars im Kino war "Das Imperium schlägt zurück". Für mich als SF-Fan ein Erweckungserlebnis. Nur die erste Szene mit den Kampfläufern und ich war Fan. Seitdem habe ich alles gesehen ...

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