Mittwoch, 23. Oktober 2019

Alerta, alerta, fascista!


"Früher ist man als Judensau beschimpft worden bei uns. Wenn das heute vorkäme, würde sicher sofort eingegriffen werden. Jetzt heißt es also Nazischwein."
Wenn der Gründer einer rechtsradikalen Partei sich selbst zum Opfer totalitärer Verfolgung erklärt, darf gelacht werden. Natürlich macht sich Lucke mit dieser Sentenz ebenso über den Holocaust lustig wie seine Gesinnungsgenossen Höcke und Gauland zuvor. Natürlich weiß er, dass der Begriff Judensau heute an jedem einzelnen Tag hundertfach im Netz und auf der Straße fällt, ohne dass es die Behörden kümmern würde. Jetzt ist aber auch Söder, der gestern noch im Körperkontakt mit einem deutschen Baum kurz vor dem Samenerguss stand, endgültig auf die braune Schleimspur eingebogen:

Kommentare:

  1. Mal davon ab das bei diesem pawlowschen Gegeifere jetzt nicht mehr der Russe sonder der "Nazi" klingelt habt ihr das divide et impera der Herrschenden ja gut verinnerlicht.

    Wenn ich mir das dann Bildlich vorstelle:

    "Ich übergebe dem Feuer die BWL/VWL Doktorarbeit von Björn Beamtenprofessor, das furztrockene Technokratengeschreibsel von Zarraleandro und den Rentenbescheid von Mr. Shareholder Value.

    Echt sexy, fehlt noch ne FacebookTwitterWhatsappBlockade der gesammelten Klimaleugnerschaar.
    Kommt vielleicht noch, aber wenn erst im Frühsommer.

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  2. Beachte: Der CSU-Beitrag bezieht sich offenkundig auf die Verhinderung einer Lesung von de Maizière beim Literaturherbst in Göttingen, nicht auf die Lucke-Vorlesung in Hamburg.

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  3. Unannehmlichkeiten von rohen Menschen sollte man abschütteln, wie Schneeflocken.
    Höchstens darf eine leise auf uns vergehen, und ein Tropfen Wasser werden,
    – eine stille Thräne.

    Unbekannt

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  4. Guter Text bei den Übermedien dazu:
    https://uebermedien.de/42503/von-wegen-nazi-methoden-die-falsche-inszenierung-von-bernd-lucke-als-opfer/

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  5. Das Komma sollte eigentlich weg, oder ?
    Außerdem, wer bescheid weiß verbrennt keine Bücher weil die schlecht brennen.
    Heizen mit Büchern ist schon mal Essig.

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  6. Wie schreibt Thomas Fischer so schön: "Es gibt kein Volk auf der weiten Welt, das so oft, so gern und so überzeugt auf der jeweils richtigen Seite steht wie das der Deutschen. Kaum stellt sich ihnen ein Problem, versinken sie in Moral. Was nicht gefühlig ist, wird gefühlig gemacht."

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