Montag, 9. September 2019

Superwastl – die Short Story


„Diese Münze, mit der
alle Welt bezahlt,
Ruhm -,
mit Handschuhen fasse ich diese Münze an,
mit Ekel trete ich sie unter mich.

Wer will bezahlt sein?
die Käuflichen …
Wer feil steht, greift
mit fetten Händen
Nach diesem Allerwelts-Blechklingklang Ruhm!“
(Friedrich Nietzsche: Dionysos-Dithyramben)

Wie kriege ich jetzt den Übergang zur phänomenalen Biographie über Sebastian Kurz hin, die von der selbsternannten Chefredakteurin und Pulitzer-Preisträgerin Judith Grohmann geschrieben wurde?
„Er sah aus dem Fenster und blickte gedankenversunken in die Ferne. Ob er uns wahrgenommen hatte, war fraglich. Das helle Sonnenlicht leuchtete in den Raum hinein. Doch das störte ihn nicht. Die Herbstsonne blendete sein Gesicht. Er war vertieft und in Gedanken versunken.“
Da muss die Bonetti-Redaktion leider ein Gedanken-Versunken streichen, das haben wir doppelt. Bleiben sieben Peinlichkeiten. Das sind in Schilling …
Mit 18 Monaten gab der Superwastl schon seine erste Regierungserklärung ab. Keine weitere Zusammenarbeit mit Milupa. Zahnputzroute schließen. Neuwahlen von Mama und Papa. Da wussten alle: Oha. Der wird mal Bundeskanzler. Mindestens.

Superwastl
Superkräfte: Gehör (Eule nix dagegen), Parteispenden sammeln.
Superschwächen: Hackerspielchen (Koks, Festplatten, ÖVP), spielt gerne mit Schmuddelkindern.

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