Donnerstag, 19. September 2019

Hallo, Ihr Schlampen und Geisteskranken!


Das Berliner Landgericht hat Beleidigungen beurteilt, die gegen Renate Künast im Internet geäußert wurden. Ich fasse zusammen:
Die Forderung, sie als „Sondermüll“ zu entsorgen = Sachbezug.
„Stück Scheiße“, "Schlampe", "Geisteskranke" = Auseinandersetzung in der Sache.
"Knatter sie doch mal so richtig durch, bis sie wieder normal wird" = mit dem Stilmittel der Polemik geäußerte Kritik.
"Drecks Fotze" = an der Grenze des von der Antragstellerin noch Hinnehmbaren.
Bonetti Media arbeitet derzeit an einer umfassenden Stellungnahme zu Politikern aller Parteien im Bundestag.

9 Kommentare:

  1. unschön, was war denn das für ein Sachbezug wenn ein Gericht derartiges zulässt?

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    1. Kann man mittlerweile in allen Medien nachlesen.

      Wichtig: Solange es einen Anlass gibt, darf gehetzt werden. In den 90ern wurde noch so was wie Netiquette gefordert. Total antiquiert ...

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    2. "... Komma wenn keine Gewalt im Spiel ist!". Sicher ein Missverständnis.

      Dann sind es die Beleidigungen aber auch. Um auch sonst keine aufkommen zu lassen:
      Ja, beleidigendes sollte mMn gelöscht werden.

      Wenn ich aber so manches lese was gegen Männer, AfD, Asylanten etc. gehetzt wird frage ich mich schon warum da jetzt so ein Gewese raus gemacht wird. In der Regel ist doch jeder klammheimlich dabei, oder?

      Übrigens: Selber habe ich früher Jugendgruppenreisen geleitet. Das Verhalten der heute sog. linksgrünen gegenüber Minderjährigen Mädchen ist einer Gründe warum ich mich von diesem ... abgewendet habe.

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    3. Eine Hetzrede gegen Männer rechtfertigt aber keine Hetzrede gegen Frauen. Mit dieser Argumentation könnte man auch einen Auffahrunfall rechtfertigen: andere machen ja auch Unfälle. So funktioniert keine Justiz.

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    4. Das ist auch keine Rechtfertigung sondern (sinnloses) Gejammer über zweierlei Maß welches dieser primitiven selbstgerechten und völlig verblödeten Gattung Massenmensch nun mal zu eigen ist.

      Mist, irgendwie bekomme ich es nicht hin das im GrüneDerbBeschimpfungsStil zu schreiben, hoffentlich ein gutes Zeichen.

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  2. Aber du sagst einmal Bullenschwein zu nem Bullenschwein.

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  3. Unverständlich, die Justizmenschen leben manchmal in einer Blase, weit ab von dem, was sie eigentlich im Namen des Volkes verkünden. Das "Volk" spürt es anders, denke ich. Woran es wohl liegt, dass so wenige Richter/-innen es auch spüren, diese Verletzungen und Grenzüberschreitung. Für sich selbst sind sie empfindlicher, denke ich.
    Das WC ist eine echte Alternative, wenn der Bahnhof zu ist!

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  4. Wer obszöne Gedichte wie "Gruppensex" verfasst, muss mal wieder richtig durchgeknattert werden, bis er wieder normal wird :)

    Dies ist eine mit dem Stilmittel der Polemik geäußerte Kritik.

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