Samstag, 14. September 2019

Das erbarmungswürdige Schauspiel nimmt kein Ende


„The Scholz must go on.“ (Graffito in Wichtelbach)
Vor einem Jahr war ich mir eigentlich sicher, dass die SPD nach einer Reihe von Wahlniederlagen 2019 am Jahresende die GroKo platzen lässt und mit Joko eine Soko gründet. Oder so was in der Art. Jetzt habe ich den Eindruck, die SPD wählt Prinz Valium + Quotenfrau („Ich bin keine Sättigungsbeilage“) als Parteivorsitzenden und macht einfach weiter.
Schließlich hat man die beiden Ministerpräsidenten von Bremen und Brandenburg trotz Verlusten halten können. Wenigstens im Bundestag ist man immer noch eine Zwanzig-Prozent-Partei, im wahren Leben längst nicht mehr. Der CDU wird es ganz recht sein, denn einen Bundestagswahlkampf 2020 mit AKK ist keine erbauliche Vorstellung. Und im Parlament ist die Union immer noch eine 33-Prozent-Partei, außerhalb des Gebäudes ist sie weit davon entfernt. So stützen sich Not und Elend gegenseitig und machen einfach bis 2021 weiter. Die FDP und die Linken kränkeln in den Umfragen knapp oberhalb der Fünf-Prozent-Hürde, die AfD ist auf dem Niveau der Wahlen von 2017 hängen geblieben. Profitieren würden sowieso nur die Grünen. Also flüchtet sich alles ins „Weiter so“.
Vielleicht sind wir nur zwei kühle und verregnete Sommer von einer Neuauflage der GroKo 2021 entfernt? Mit dem dynamischen Duo Kramp-Karrenbauer und Scholz an der Spitze? The future is bright.

Im Sex-Shop der Zeugen Jehovas.

3 Kommentare:

  1. Politik: Märchenstunde für Erwachsene!

    Franz Kern (biofranz)

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  2. Witzig das es noch jemanden interessiert. Den Figuren an der Spitze ist der Untergang ihrer Partei offenkundig egal, warum sollte es bei mit anders sein?

    Das Zitat vom TaxiFahrerTurnSchuhSteinwerferAltlantikBrückeKarrieristen passt nicht nur auf den selber: Mit Verlaub Herr/Frau/Es .... Sie sind ein Ar-----ch.

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    1. Die Amerikaner wären froh, wenn sie Olaf Scholz als Präsidenten hätten ;o)))

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