Freitag, 23. August 2019

La Schröderette

Wir sollten das Menschenmaterial bereits an der Rampe von Kinshasa selektieren. Die zufällige Rettung vor dem Ertrinken kann kein ernsthaftes Kriterium bei der Bewerbung für ein Leben in unserem Reich sein. Das zukünftige Dienstpersonal möge in Reih und Glied antreten. Handverlesene Putzfrauen und Tellerwäscher. Zähne und Muskulatur in Ordnung? Sorry, Behinderte. Seid mal realistisch.
Finde ich gut. Wer schreit hier schon wieder "Nazi"? Ausgewählten People of Colour gewähren wir die Chance zu überleben. Wir sind die Guten. Ich sage nur: Polen, Ungarn. Mauer zu Mexiko. Es ist fast schon eine Form der Sozialromantik, wenn jetzt sogar Boat People in meiner Heimatstadt aufgenommen werden sollen. Salvini: Nein - Ingelheim: Ja.
Die Boat People aus Vietnam, die Älteren unter Ihnen werden sich erinnern, waren übrigens eine Bereicherung für dieses Land. Kein Terrortoter in vierzig Jahren. Das nur nebenbei. Lesen Sie den Artikel ruhig mal, das SPD-Arschloch im Text ist ein alter Schulkamerad, etliche Jahre Bürgermeister von Heidesheim:
https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/ingelheim-soll-sicherer-hafen-werden_20372794
P.S.: Ich war früher bei der DLRG Ingelheim. Wenn man einen Menschen vor dem Ertrinken retten kann, tut man es. Wenn man zehn Menschen vor dem Ertrinken retten kann, tut man es. Bei welcher Zahl an Ertrinkenden hört man auf? Kann mir das jemand sagen?

10 Kommentare:

  1. ..war ums Katzenficken nicht nötig, diese Hackfresse hier auch noch abzubilden,... und zum Thema : es gibt eine sehr lange westliche "Wertetradition", ökonomische Bedürfnisse weit oberhalb humanitärer Belange anzusiedeln, wenn die überhaupt jemals mehr als hübsche Tapeten waren...

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  2. Wie groß ist Ingelheim?
    Wäre es möglich eine Befragung der Bewohner Ingelheims durchzuführen ob die denn auch gerne "Hafen" werden wollen?
    Und was die "Seenotler" angeht, was ist eigentlich aus der guten alten "Eigenverantwortung" geworden die ich hier aös Bürger regelmässig um die Ohren gehauen bekomme.
    Gilt die nur für die authochthone Bevölkerung?
    Hat die Bonetti- Mediagroup bereits ein Konzept erstellt um 17 Jährige, analphabetische "Ingenieure" so zu beschulen dass sie problemlos in die Vermarktungskette unserer "marktkonformen Demokratie" passen.
    Und vor allem, hat Bonetti Media dieses Konzept bereits erfolgreich angewandt?
    Bonetti, Sie sind ein Knecht des Kapitals und versuchen diese hässliche Fratze hinter einer Moral zu verstecken, die zu groß ist, als das sie eigenständig stehen könnte.
    Sie wird wie jede Schimäre in sich zusammenbrechen sobald der "Seenötler" bei Ihnen persönlich klingelt.
    Wo war übrigens ihre Moral als die EU Syrien mit Handelsanktionen ins Chaos stürzte?
    Wo war ihre Moral als die USA den Irak, die Froschfresser und Inselaffen Lybien in die "Demokratie" gebombt haben?
    Überhaupt, wie halten Sie es mit dem Völkerrecht?
    Stellen Sie sich vor, das sieht eine Mitbestimmung der autochthonen Bevölkerung bei Zuwanderung vor. Dem ist mit Bundestagswahlen nicht entsprochen.
    Und falls Sie jetzt denken, oh ich habe mir einen üblen "Nazi" eingetreten, beschäftigen Sie sich mit der Geschichte der Levante, im speziellen der vom Libanon.
    Die Libanesen der 60er Jahre waren auch voller Moral. Was daraus geworden ist sollte bekannt sein.

    Nichts für ungut, aber es gibt Probleme die man vor Ort lösen muss, auch wenn die Kapitalisten- Lobby des eigenen Landes vor "Schmerzen" schreit!
    Ist es wirklich sinnvoll ca. 30 Prozent des in Deutschland erzeugten Fleisches zu exportieren?
    Und wird sich daran etwas ändern wenn ich weniger Schnitzel esse?


    Grüße flurdab

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    1. Ingelheim hat ca. 35.000 Einwohner und ist, wie der Rest dieses Landes, eine repräsentative Demokratie. Daher werden Beschlüsse im Stadtrat gefasst und nicht durch Abstimmungen wie in einer direkten Demokratie. In diesem Fall: pro Aufnahme von Flüchtlingen.

      Ingelheim ist die reichste Gemeinde in Rheinland-Pfalz und erwirtschaftet jedes Jahr hohe Haushaltsüberschüsse. Das Problem der Stadt ist der Arbeitskräftemangel. Gerade bei der Ernte von Obst (Kirschen, Pflaumen u.a.) und Gemüse (Spargel) sowie bei der Weinlese fehlen Leute. Wir brauchen eigentlich keine Akademiker. Es wird also keinem Ingelheimer Arbeit oder Geld genommen, wenn wir anderen Menschen helfen.

      Das Asylantenheim haben wir seit ca. 1980. Ich bin in der Nähe des Heims aufgewachsen. Vorher war es ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche. Die Jugendlichen waren oft in unserem Viertel, haben randaliert, Kinder verprügelt und Fahrräder gestohlen. Von den Asylbewerbern habe ich dergleichen noch nicht gehört. Wir haben also eine langjährige positive Erfahrung mit Menschen aus anderen Kulturkreisen.

      Meine Einstellungen zu Libyen etc. können Sie diesem Blog entnehmen. Einfach mal recherchieren.

      Falls Sie wirklich an einer Diskussion interessiert sind, sollten Sie mich allerdings nicht mit Begriffen wie "Knecht des Kapitals" beleidigen. In Zukunft werde ich von meinem Hausrecht Gebrauch machen, wenn Sie nicht in der Lage sind, Ihre Meinung ohne Verbalinjurien zu formulieren.

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    2. OK, was machen denn die Menschen wenn die Obst/ Weinlese vorbei ist?
      Und was verdient man den bei derartigen Tätigkeiten.
      Reicht das um in Ingelheim Wohnraum zu kaufen.
      Oder ist es gerade genug um sich einen Anspruch im Sozialstaat zu sichern?
      Und wer trägt diesen Sozialstaat, die Reichen und Schönen von Ingelheim oder doch der angestellte Plebs der Bundesrepublik.
      Es klingt für mich wie das Interview der Frau Kipping, in dem Sie sich freute das es Wanderarbeiter zum Mindestlohn gibt die den Spargel stechen, damit Sie ihn sich leisten kann. Die Not der Bundestagsabgeordneten wird viel zu selten thematisiert.
      Seenotrettung ist Menscherecht. Keine Frage.
      Aber als Geschäftsmodell ist sie nicht akzeptabel.
      Es sei denn man braucht neue Erntehelfer anstatt entsprechende Löhne für bereits vorhandene Arbeitskräfte zu zahlen.

      flurdab



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    3. Ich verstehe Ihre Argumentation nicht. Warum sollte das Einkommen in der Landwirtschaft ausreichen, um eine Immobilie zu erwerben?

      Den Sozialstaat tragen wir alle und wir haben im Notfall auch alle Anspruch auf seine Leistungen.

      Was möchten Sie mit Ihrer Polemik erreichen?

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    4. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  3. Mein erster Kommentar ist nicht frei gegeben worden.
    Das ist OK, das ist Hausrecht.
    "Zu sagen was ist" ist die entscheidene Forderung der Sozialisten. Daran sollte man festhalten.
    Man sollte dies nicht in einer billigen "Moral" ersäufen.

    Grüße flurdab

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    1. Hier wurde kein Kommentar gelöscht. Aber ich bin auch mal ein paar Stunden offline. Erst, wenn ich wieder in meinem Bloghaus bin, kann ich die neuen Kommentare freischalten.

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    2. @flurdab

      Also was hier nicht durchkommt schreibt man halt woanders. Da werden dann wiederum Beiträge gelöscht die hier mit Kusshand genommen werden. So isses halt bei abstrakten Themen, jeder hat seine Filterblase.

      Mir ist das eher peinlich. Wenn jemand mit vollem Namen im Internet einen Blog betreibt kann er nun mal nicht alles durchlassen. Hättest du nicht mal vorher nachdenken können wo! du das gerade schreibst ist meine Reaktion. Dem Blogger Arbeit machen, löschen oder nicht abzuwägen, ist nicht meine Absicht und - wenn man etwas in der Rübe - hat "eigentlich" vermeidbar.

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  4. " La Schröderette "? Zutreffender wäre: Eine angebrannte Kohlroulade!

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