Freitag, 7. Juni 2019

Habeck – sein erster Tag

Iden des März 2020, ein Büro im Kanzleramt.
„Tach, Herr Habeck“. Ihr Lächeln misslingt, die Mundwinkel hängen herab.
„Hallo, Frau Merkel.“ Er strahlt sie an.
„Passen Sie mal auf, das sind die Schlüssel.“ Sie zeigt ihm einen Schlüsselbund. „Der da ist für dieses Arbeitszimmer. Der da ist für den Haupteingang. Der da ist fürs Tor.“
„Okay, verstanden.“ Habeck nimmt die Schlüssel.
„Kommen Sie mal.“
Er folgt ihr auf die andere Seite des Schreibtischs.
„Hier rechts unten ist die Minibar. Ich habe allerdings nur noch ein paar Selters-Flaschen drin. Die überlasse ich Ihnen. Den Rest müssen Sie auffüllen.“
„Eine eigene Minibar im Büro! Wie geil ist das denn?“ Habeck ist begeistert.
„Sehen Sie das Porträt?“ Merkel zeigt auf die Wand hinter dem Schreibtisch.
„Das ist Adenauer, oder?“
„Jawoll. Den habe ich um glatte drei Monate geschlagen, was die Amtszeit angeht. Für den Dicken hat’s nicht mehr gelangt. Dann hätte ich bis zum Ende der Legislaturperiode hierbleiben müssen.“
„Ja, das war blöd von der SPD. Das mit den Neuwahlen war natürlich schön für uns. 28 Prozent, stärkste Fraktion. Tolle Sache.“
„Immerhin sind die Sozis noch über die fünf Prozent gekommen.“
Merkel hängt das Porträt ab, dahinter ist ein Safe. „Da sind die wirklich wichtigen Sachen drin. Die Kombination ist 1-2-3-4-5. Können Sie sich das merken?“
„Ich glaube schon.“
Merkel öffnet den Safe. „Hier finden Sie belastendes Material gegen ihre Gegner. Friedrich Merz auf Ibiza, Olaf Scholz auf der Reeperbahn. Solche Sachen. Und jetzt kommt das Wichtigste.“
„Ja?“ Habeck ist gespannt.
„Das sind die Codes für unsere Atomwaffen. Sie sollten Sie immer bei sich haben.“
„Wir haben Atomwaffen?“
„Was dachten Sie denn? Glauben Sie, die EU-Staaten kuschen nur so aus Spaß vor uns? Hat Strauß damals als Verteidigungsminister angeleiert. Gut, dass der Verteidigungsminister auch ein Grüner ist. Der bekommt die Codes auch.“
„Seit Kosovo und Afghanistan liegt uns Grünen das Militär sehr am Herzen. Der Pazifismus der achtziger Jahre hat doch zu nix geführt.“
„Sehe ich auch so, Herr Habeck. Sagen Sie mal: Wollen Sie wirklich nach zwei Jahren das Amt an Frau Baerbock abgeben?“
„Quatsch! Das habe ich doch nur im Wahlkampf gesagt. Da lasse ich mir schon was einfallen. So schnell kriegen die mich nicht aus dem Kanzleramt.“
„Also dann. Viel Glück, Herr Bundeskanzler.“
„Danke, Frau Merkel. Sie finden sicher alleine raus, oder?“
Stretch - Why Did You Do It. https://www.youtube.com/watch?v=X4UD1sK5a1U

Meine These: Habeck wird nur für sein Aussehen gewählt, nicht für die Inhalte.

7 Kommentare:

  1. Bei dem Bild fällt mir wieder die beste Anmache aller Zeiten ein:
    "Wenn de mich hattest, Baby, willste keinen Anderen mehr."

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  2. Meine These: Habeck wird nur für sein Aussehen gewählt, nicht für die Inhalte.

    Laut Christine Prayon: "Attraktiv, aber nicht zu attraktiv, ganz wichtig. Das empfinden die hässlichen Wähler als Bedrohung."

    Die Bärbock verhütet ja auch nicht mit ihrem Gesicht, sondern mit ihrem Gelaber.

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  3. Da brauchen WIR ja garnienimmernicht wählen müssen/dürfen/sein ... (ړײ)
    Ist - hier - JA schon alles geschrieben worden !!! *zwinker*

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  4. Die Selters-Flaschen hat Merkel getrunken und leer zurückgestellt.
    Alter Hotel-Minibar-Trick.

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  5. Die Grünen sind tatsächlich eine "bürgerliche" Partei geworden.
    Kriegstreiber ? Na ja.....Sie haben nicht nein gesagt in Jugo.
    Dafür beim Irakkrieg, gegen Bush. Immerhin. So lauwarm.
    Es sind mittlerweile schon Spießbürger geworden, die Grünwähler.
    Unlängst hat mich so ein Paar mit Kinderwagen angemacht, weil ich mein Motorrad auf dem Gehweg geparkt hatte. Die Vollalternativos. Da kämen Sie mit dem Kinderwagen nicht mehr vorbei. Klar, nebeneinander laufend nicht. Na ja.
    Ich konnte schon die Autonomen nicht leiden, die waren immer so was von moralisch.
    Die haben immer alles richtig gemacht. In ihren schwarz gefärbten Bundeswehrhosen.
    Die SS trug auch schwarz. Geh ma fort.

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    1. Kriegstreiber ? Na ja.....Sie haben nicht nein gesagt in Jugo.
      Häää? Was sind das denn für verpeilte Ausreden?
      Sie haben mit ja gestimmt, und besonders prominent hat sich Herr Josef Fischer damals als Kriegshetzer hervorgetan, indem er u.a. davon faselte, dass die Lehre von Ausschwitz sei, dass man Serbien angreifen müsse.
      Und für den Afghanistan-Krieg waren sie auch.
      Und beim Irak war Deutschland zwar nicht an vorderster Front dabei, hat aber sehr wohl logistisch unterstützt.
      Weiterhin haben sich die Grünen auch besonders stark als Kriegshetzer bei Libyen (Schwarz-Gelb hat da nicht mitgemacht), Syrien und der Ukraine betätigt.

      Zur Zerstörung der Grünen geht es übrigens hier.

      Und außerdem bin ich mir sicher, dass keiner, der etwas von "Linksfaschisten" faselt, dazu eine stimmige Begründung liefern kann.

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