Mittwoch, 9. Januar 2019

Sieben von fünf Flüchtlingen leben von Hartz IV oder Drogenhandel


Blogstuff 267
„Fantasielose Enge, Intoleranz. Dogmatische Thesen, hohle Begriffe, eigenmächtige Ideale, rigide Systeme. Für mich sind das sehr beängstigende Dinge, die ich von ganzem Herzen verabscheue. Natürlich ist die Frage, was richtig oder falsch ist, von großer Bedeutung. Aber schon ein einziges Fehlurteil kann oft nie wieder rückgängig gemacht werden. Selbst wenn man den Mut hat, den Fehler einzugestehen, ist es hinterher meist zu spät. Engstirnigkeit und Intoleranz sind wie Parasiten. Sie wechseln immer wieder ihren Wirt und ändern ihre Form. Es gibt keine Rettung vor ihnen.“ (Haruki Murakami: Kafka am Strand)
Frauen haben in ihrer Handtasche immer Tampons und irgendwelche verklebten Bonbons aus der Adenauer-Ära. Was hätten Männer dabei, wenn sie eine Handtasche benutzen würden? Wenn sie klug wären, also rein theoretisch, nur mal so als Hypothese, müssten sie Heftpflaster dabei haben. Sie wissen schon: „Lass mich mal“ oder „Das ist überhaupt kein Problem“. Aber fragen Sie mal die nächsten zehn Männer, die sie treffen. Keiner hat ein Pflaster dabei.
Entgegen anders lautenden Meldungen wird Bonetti Media Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anerkennen. An dieser Stelle möchten wir auch klarstellen, dass unser Unternehmen nicht antisemantisch eingestellt ist.
Zwölf Jahre hat er in der Küche des Meisters Lin Feng Schwäne aus Hollandtomaten geschnitzt, bevor er seinen eigenen Tofu-Imbiss eröffnen durfte. #roadtosuccess
Die Älteren können sich noch an den Büroalltag in den achtziger Jahren erinnern. Damals stand noch kein Computer auf dem Schreibtisch. Kein Candy Crush, kein WhatsApp. Was haben wir gemacht? Richtig. Mit Büroklammern gespielt. Wir haben sie verbogen, wir haben Ketten aus ihnen gemacht. Natürlich haben wir sie hinterher nicht wieder zurecht gebogen oder die Ketten auseinander gebosselt. Wir haben sie in den Mülleimer geschmissen. Ich will gar nicht wissen, was für einen jährlichen Metallverbrauch die bundesdeutschen Büroangestellten damals hatten. Heute müssten wir den Schreibtisch erst mal nach einer Büroklammer absuchen.
Gollum war früher mal ein ganz normaler Hobbit. Bis er den Schatz fand. Die Macht hat ihn deformiert. Jetzt denken sie mal an Joschka Fischer. Erst Taxifahrer, dann Außenminister. Das zehnfache Gehalt. Dein Gesicht ist jeden Tag in der Zeitung. Oder Schröder. Als Kind hatte er oft nicht die Wurst fürs Brot, aber dann Cohiba rauchen und Brioni tragen. Das hat die Leute verändert. Sie wurden zu Besserverdienenden und haben Politik für Besserverdienende gemacht. Sie wurden nicht korrumpiert. Sie haben nur morgens in den Spiegel geschaut und für genau diese Leute Gesetze gemacht.
Verkehrshinweis: Auf der A 61 liegt zwischen der Ausfahrt Waldlaubersheim und der Ausfahrt Stromberg ein toter Kardinal auf der rechten Spur.
Was hat Merkel mit Clint Eastwood gemeinsam? Sie brettert mit zwohundert den Highway runter, macht plötzlich eine Vollbremsung mit qualmenden Reifen und anschließend eine Schleuderwende. Dann fährt sie mit gleicher Geschwindigkeit in die Gegenrichtung, ohne ihrem Beifahrer eine Erklärung für ihr Verhalten zu geben. #Atomkraft #Flüchtlinge
Warum sprechen wir immer von geographisch klar umrissenen Räumen, wenn es um Heimat geht? Was ist mit der menschlichen Seite des Begriffs, der Familie, den Freunden, den Nachbarn und Kollegen? Heimatlosigkeit bedeutet dann: Einsamkeit. Ist ein Ort noch meine Heimat, wenn alle Menschen, die ich dort kenne, verschwunden sind? In der rechten Ideologie ist Heimat ein Kampfbegriff zur Abgrenzung von Fremden, von Flüchtlingen und Asylbewerbern sowie zur Kritik an der räumlichen und sozialen Entwurzelung des Menschen in der rasenden Moderne.
James Vincent McMorrow - Me And My Friends. https://www.youtube.com/watch?v=cEKOYVCNdQ8

Kommentare:

  1. Conan der Barbar“, USA 1982, Regie: John Milius, Darsteller: Arnold Schwarzenegger, James Earl Jones

    „Beantworte meine Frage. Was ist für einen Mann das schönste in seinem Leben?“
    – „Eine weite Steppe, ein schnelles Pferd, der Falke auf seiner Faust und der Wind in seinem Haar.“
    – „Falsch! Conan sag du es mir!“
    – „Zu kämpfen mit dem Feind, ihn zu verfolgen und zu vernichten und sich zu erfreuen an dem Geschrei der Weiber.“
    – „Gut. Sehr gut.“

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  2. Ich habe, kein Witz, tatsächlich immer ein Pflaster dabei.
    Im Geldbeutel, da trägt es nicht so auf.
    Aber das ist purer Zufall, ich habe es mal mitgenommen wegen einer kleinen Wunde, nicht gebraucht und nun ist es da wo es ist.
    Seit dem halte ich das für irgendwie total sinnvoll, fast schon cool, habe es aber noch nie gebraucht.

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  3. Heimat bedeutet für mich: der Ort an dem ich mir die Miete nicht mehr leisten kann!

    Weil ein Brionitragender Cohibaraucher, ein steinewerfender (lt. eigener Ausage) "Grüner", eine Zonen-Physikerin alles dafür taten, Menschen ungestraft auspressen zu können.

    #LebenbedeutetVeränderung

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  4. Provinzinschinöör9. Januar 2019 um 09:38

    Noch einer zu Büroalltag.
    Wir haben schlicht gearbeitet, heute bin ich ständig im Netz und lese Bonetti.
    Damals wurde auch viel mehr gelabert.
    Und geraucht ! Im Büro ! Wahnsinn.

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    1. Ich möchte gar nicht wissen, wie hoch das deutsche BIP wäre, wenn es Bonetti nicht gäbe.

      eine einfache Rechnung: 1 Million Leser - pro Leser 10 Minuten - das macht 20.833 Arbeitstage à acht Stunden ( sowas rechne ich im Kopf). Ich zerstöre also die Arbeitsleistung von über 20.000 Beschäftigen in Deutschland. Und die viele Freizeit, die meine Leser auf dieser Seite verbringen, zerstört das Ehe- und Vereinsleben.

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  5. Ich habe meine Heimat irgendwann 1975 (nicht mal Wikipedia kennt das exakte Datum, oder wird auf Weisung unterdrückt) verloren, als die Siegermächte des zweiten kommunalen Neuordnungskrieges willkürlich meine geliebte Stadt eingemeindeten.
    Im Alter von 14 Jahren wurde ich gezwungen eine neue Postleitzahl, einen neuen Stadtnamen zu erlernen. Am grausamsten war es aber als viele Straßennamen, die es doppelt auch in der Siegerstadt gab, getilgt wurden.
    Ich bin ein Heimatvertriebener der zweiten Art, ich würde nicht aus meiner Heimat vertrieben, sondern meine Heimat von mir.
    Ich kämpfe bis heute für die Wiederherstellung meiner Heimat in den Grenzen vom 31.12.1974. Ich weiß ganz genau, dass der jetzige Bürgermeister, wie alle vor ihm, die "Rathaus-Akte" unterschrieben hat.
    Deswegen zahle ich auch keine kommunalen Steuern, horte Vorräte und Waffen, Erbsensuppe war im Angebot und die Wasserpistole leistet auch im Urlaub tolle Dienste.

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    1. Recht so, Bernd. Da Steuergelder günstigstenfalls für groben Unfug (BER), ungünstigstenfalls aber für die Vorbereitung von Angriffskriegen verwendet werden, gebe ich schon seit zehn Jahren keine Steuererklärung mehr ab. Vorräte an Erbsensuppe - finde ich gut. Doppelkorn und andere Schnäpse halten sich aber auch sehr lange. Ich habe vor einigen Tagen eine vierzig Jahre alte Flasche Metaxa in der Hausbar meines Vaters gefunden, die mir noch gute Dienste geleistet hat.


      Die Verbandsgemeinde Stromberg, zu der Schweppenhausen gehört, wird Ende dieses Jahres aufgelöst. Ich weiß, wovon du sprichst. Dazu in den nächsten Tagen ein längerer Text im Blog. Welche Heimatstadt hast du Ende 1974 verloren, du staatenloser Wanderer zwischen den Welten?

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  6. Es gibt auch Herrenhandtaschen.

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    1. Leider wird man hier im Hunsrück von homophoben Mobs gejagt, wenn man sie trägt ;o)))

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  7. Das wunderbare Letmathe.
    Zum Wundern war es aufgrund seiner Geschichte. Erst am 15.12.1935 hatte es die Stadtrechte erhalten.
    Nachts, kurz bevor die Kneipen dicht machten und die Männer trunken waren, dann flüsterten die Ältesten zu jenem Zeitpunkt habe der Ort gar nicht die erforderlichen 10.000 Einwohner gehabt um das Stadtrecht zu begehren, all dies sei nur aus Dankbarkeit dunkler (brauner) Kreise geschehen, als Dank für die vorzügliche Unterstützung.
    Aber das ist mit Sicherheit auch nur eine Verschwörungstheorie um meinen Freiheitskampf zu diskreditieren.

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    1. Kannte ich gar nicht. Während Iserlohn, die Perle des Sauerlands, weltberühmt geworden ist. Laut Wikipedia hat Letmathe 25.000 Einwohner. Traurig, wenn man dann geschluckt wird. Meine Geburts- und Heimatstadt Ingelheim hat auch 25.000 Einwohnern, inhaliert aber im Sommer zwei Dörfer mit insgesamt fast 10.000 Einwohnern. Fressen und Gefressenwerden.

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