Freitag, 21. Dezember 2018

Ad maiorem Bonetti gloriam


Blogstuff 262
„Put your hand on your heart and hail the gorgeously written novels of Andy Bonetti.“ (Colonel Hardcover, Bonettis erster Verleger)
Er gab den Widerstand auf und ließ sich einfach in die Arme der Erdanziehungskraft fallen.
Goethe in Bingen am Rhein: „Niemand schämt sich der Weinlust, sie rühmen sich einigermaßen des Trinkens.“ Über Ingelheim, das er ebenfalls 1814 besuchte, schrieb er: „Der rothe Ingelheim Wein schmeckte gut, so wie überhaupt diese Tage her nur gute Sorten getrunken wurden.“
„Sie wollen mich verhaften? Aber ich arbeite für die Regierung“, sagt Julia Klöckner vom Rücksitz ihrer Limousine, als ich mich zum Wagenfenster hinunter beuge. Mir ist schon klar, dass die ganze Situation absurd ist, aber ich bin Polizeibeamter und wir haben die Anweisung, alle Mitarbeiter des Imperiums, die wir in ihren Autos und Raumschiffen antreffen, zu verhaften. Am Ende bringen wir nur zwei schwere Jungs zur Polizeiwache, die wir in einem BMW mit Münchner Kennzeichen erwischt haben. Ich bin hungrig und gehe zum Automaten hinüber, aber dort gibt es keine Schokoriegel, sondern nur Büromaterial. (Traum vom 8.12.2018)
Im Frühjahr 1982 stand mein Leben auf der Kippe. Ich war in der zehnten Klasse und in vier Fächern drohte mir eine 5 im Jahreszeugnis. Meine Eltern erklärten mir, im Falle des Sitzenbleibens eine Lehrstelle für mich zu suchen, etwa als Dachdecker. Arbeiten statt Abhängen! Es ging um die alles entscheidende Französisch-Arbeit, die Grammatik im Allgemeinen und die unregelmäßigen Verben im Besonderen zum Gegenstand haben sollte. Ich wusste schon vorher, dass ich keine Chance haben würde. Also nahm ich mein Leben in die Hand und fuhr am Nachmittag ins Gymnasium, das ich in schöner Selbstverständlichkeit unverschlossen fand, ging in unser Klassenzimmer, setzte mich auf meinen angestammten Platz und übertrug in stundenlanger Arbeit alle unregelmäßigen Verben des Französischen auf die Schulbank. Der Coup gelang, ich bekam eine 3+ und war in dieser äußerst schwierigen Angelegenheit unter den fünf Besten meiner Klasse. Beim Abschlusszeugnis glänzte ich mit einer 4 in Französisch. In den anderen drei Problemfächern Chemie, Physik und Mathematik schaffte ich eine weitere 4 und konnte den Rest mit anderen Noten (Sport, Kunst) ausgleichen. Was ich nicht bedacht hatte, war die Tatsache, dass auch jeder andere Mensch die unregelmäßigen Verben auf meinen Tisch lesen konnte, so zum Beispiel unsere Französisch-Lehrerin Frau Friedrich. Wir sahen uns kurz in die Augen. Sie hat bis heute geschwiegen. Und so kam ich doch noch in die Oberstufe, konnte Französisch, Chemie und Physik abwählen und machte Abitur, konnte anschließend studieren und wurde schließlich Blogger. Ohne das stille Einverständnis dieser wunderbaren Frau gäbe es all diese Texte nicht. Ich würde auf gedeckte Dächer zurückblicken, nicht auf Postings.
Verschwörungstheorie: Die Bombenanschläge des IS oder von Al Qaida wurden uns seit dem Terrorakt vom Breitscheidplatz als Gasexplosionen, d.h. als normale Unfälle, verkauft.
Hier an der politischen Basis in Schweppenhausen wird noch mit Zahlen operiert, die der einfache Bürger versteht. Das Betriebsergebnis des Forstwirtschaftsplans: „Ertrag 702 €, Aufwand 767 €, Ergebnis minus 65 €.“ Hoffentlich akzeptiert die EZB unseren Schuldschein. # QE
Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen stammen und Kaufleuten und Juristen, es sind Rechnungen und Paragraphen. Wer ist als erster Mensch auf die Idee gekommen, einen klugen Gedanken aufzuschreiben?
Werbung: „Asche zu Asche – wir vollstrecken wirkungsvoll Testamente aller Art.“
„Sauron Luzifer Schwallmeyer, hast du deine Hausaufgaben gemacht?“ – „Ja, ich habe sie den Flammen der Hölle übergeben, Lord Vader.“
Wichteln bei der Bonetti Media-Weihnachtsfeier. Ich gewinne ein 51-teiliges Werkzeugset. Fünfzig Schrauben und einen Schraubenzieher. Drecksladen. „Dem Publikum dienen, der Welt dienen“, lautet das verlogene Verlagsmotto. Dem alten Andy, geht’s doch nur ums Geld.
Kelis - Trick Me. https://www.youtube.com/watch?v=zI339U6GS9s

Virginia Woolfs Arbeitstisch, 1965.

6 Kommentare:

  1. https://www.youtube.com/watch?v=WlhzQI7IHHQ

    ... merry 4.ADVENT-WE ♪♪ ♫ ♪ ♫ ♪

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  2. Wie man bereits in der Schule in die Leistungsmühle reingedrückt wird.
    Bei mir war es umgekehrt proportional. Mathe, Physik und so Zeug super, ohne jegliches Lernen. Hausaufgaben hab ich in diesen Fächern glaube ich nie gemacht.
    Sprachen unterirdisch, nicht nur knapp am Abgrund sondern schon im freien Fall.
    Ergo öfter sitzen geblieben, immer ein schlechtes Gewissen, immer Versagensangst.
    Aber eine wunderbare Vorbereitung auf die Situation im Beruf.
    Nur gewöhnt man sich nie daran, es bleibt zum Kotzen.

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  3. "Goethestadt Ingelheim" - da kommen die Touristen!

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    1. "Zur alten Post" in der Mainzer Straße, Ingelheim. Dort hängt auch noch ein Schild, das auf Goethes Besuch hinweist. In dieser Kneipe war früher der Stammtisch meines Vaters. Gelegentlich saß ich mit einer Spezi dabei und wartete auf das Ende der Sitzung.

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  4. In Waldorfschulen kamen alle Schultische serienmäßig mit Formeln, Verben-Deklinationen und ähnlichen Folterwerkzeugen der Kultusministerien zur Auslieferung.

    Nur in Singen, Tanzen, Lachen, Basteln wurde strengster Wert auf höggschte Originalität durch die darbietenden Erziehungsopfer Wert gelegt

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