Dienstag, 2. Oktober 2018

Grundlegendes über die Kunst des Schreibens

Wenn man bei Google „Warum sind Künstler“ eingibt, schlägt „das System“ folgende Ergänzungen vor: verrückt, links, depressiv, schlecht in Mathe, anders. Danke! Bei der Formulierung „Schriftsteller sind“ bekomme ich folgende Ergänzungen: besonders oft gestört, ziemlich arme Hunde, einsam. Nochmal: Vielen Dank!
"Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, die an affektiven Störungen gelitten haben sollen: (…)
Dichter und Schriftsteller
Die Dichter und Schriftsteller sind zahlenmäßig am stärksten betroffen. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass sie sich durch ihre schriftlichen Werke am offensten, also auch ungeschütztesten offenbaren können. Wenn man nur die bekanntesten Namen herauszieht, dann findet man - zum Teil doch überraschend, wenngleich nur auf den ersten Blick - Goethe, Lessing, Schiller, Shakespeare usw., ohne auf die Depressionen von Baudelaire, Heine, Hölderlin usw. einzugehen. Und man findet nicht selten sogar Humoristen darunter (z. B. Wilhelm Busch), die zwar anderen Menschen viel Freude und Vergnügen bereiten, von dunklen Gedanken aber selber nicht verschont blieben (eine Erkenntnis, die auch von so manchen Humoristen unserer Zeit bestätigt wird)."
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/genie.html
"Die Ergebnisse bestätigen, dass Kreative generell eher an einer bipolaren Störung oder an Depressionen erkranken. Im Vergleich zu Forschern, Fotografen oder Tänzern scheinen dabei besonders Schriftsteller stark gefährdet. Diese Gruppe wiesen auch ein erhöhtes Risiko auf, an Schizophrenie und Angststörungen zu erkranken – und die Wahrscheinlichkeit, dass sie Selbstmord begehen, war bei ihnen um 50 Prozent höher als bei anderen - nicht kreativen - Berufsgruppen."
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/kreative-werden-eher-psychisch-krank-3010/
Meine Leidensgenossen sind Ludwig van Beethoven (Alkoholismus), Pablo Picasso (Depression), Johann Wolfgang von Goethe (manisch-depressiv, schizoid), Edgar Allan Poe (Alkoholismus), Jean Paul Sartre (Drogenpsychose). Es liegt an unseren Genen. Ich kann Ihnen also keine Hoffnung auf ein Ende dieses Blogs machen. Erst mein Tod wird den Schlussstrich ziehen.
"Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander. Was Aristoteles schon vor 2500 Jahren beobachtete und Künstler wie Frida Kahlo oder Vincent van Gogh in ihren Lebenswerken eindrucksvoll zum Ausdruck brachten, ist nun erstmals wissenschaftlich bestätigt worden."
https://creators.vice.com/de/article/d7wgmw/kreativitt-und-psychische-strungen-haben-dieselbe-genetische-grundlage-534
Front 242 – Masterhit. https://www.youtube.com/watch?v=10UCrRMlj20

Kommentare:

  1. In den 80ern gab es noch Klosprüche:
    "Jimmy Hendrix ist tot
    John Lennon ist tot
    und mir ist auch schon ganz schlecht"

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  2. Kreativitt und psychische Strungen haben dieselbe genetische Grundlage.
    Soso.
    Nicht schlecht.
    Das gesunde Volksempfinden hat ja schon immer eine gesunde Abneigung gegen dieses Kroppzeug volksempfunden. Es ist halt für alle Beteiligten sicherer und besser, ausschliesslich tote Genies zu bewundern. Daher liegt es letztlich auch im Sinne der Genies selber, gesteinigt oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden.
    Bis dahin ist es aber für dich noch ein weiter Weg, Bonetti.

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    1. Ich will den Ereignissen nicht vorgreifen, aber in diesem Blog wird demnächst der Literaturnobelpreis 2018 präsentiert. Preis + Preisträger. Weltexklusiv.

      Geplanter Titel des Postings: "Nimm dies, Otterngezücht!"

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  3. Provinzinschinör2. Oktober 2018 um 11:28

    Ich brauchte 30 Jahre Berufserfahrung um zu verstehen,
    daß man auf keinen Fall besser als der Chef sein soll,
    daß man eigentlich überhaupt nicht gut sein muß,
    daß es reicht, einfach nur mit zu schwimmen,
    daß man keine Gewissensbisse zu haben braucht, massig Kohle für einen Vogelschiss einzustreichen.
    Jetzt haben die mich rausgeschmissen.
    Der Blitz soll Sie beim Scheißen treffen.

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    1. Auweia. Aber als Inschinör findet man doch immer wieder was, oder? #fachkräftemungo

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    2. Nicht so schlimm, ist 1,5 Jahre her.

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  4. Stimmt natürlich, außer das Kinski kein Autor war. Forscher sind ja auch in dem Bereich angesiedelt und gewissermaßen immun. Daher empfehle ich als mentalen Ausgleichssport ein wenig Forschung.

    Eine Destille die den besten Wacholderschnaps brennt ist ein guter Weg in Richtung Chemie. Bei regelmäßigen Spaziergängen dann Physik (Trägheitsgesetz) mit beobachtender Biologie (Exkursion und Kampagne "Baumkatalog) nebst ein wenig Astronomie (es ist schon wieder hell) verbinden. Schon ist man auf dem "richtigen Weg". Abends dann noch ein Kosmos Experimentierkasten Elektronik nebst ein wenig Fischer und Lego Technik um endlich mal diese "dunkle Seite der modernen Zivilisation" ein wenig zu beleuchten ;-) .

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  5. Emmanuel Top fragte mal, ob es nicht das "A" sei?
    https://youtu.be/Xotlq9YDWBY

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