Donnerstag, 25. Oktober 2018

Die Wahrheit über die Quinoa-Mafia


Blogstuff 252
„Wir wollen mit unserer Außenpolitik - und die Waffenexportpolitik ist da ein wichtiges Element -, wir wollen damit Frieden, Stabilität und Menschenrechte befördern.“ (Peter Altmaier)


Es ist Herbst, am Bahnhofskiosk verwelken die Neuigkeiten.
Kalauer der Woche: Am 14. August 1966 hatte ich mein Coming Out.
Ein einziges Wort in einem Text, den du gerade liest, kann die Richtung deines Denkens ändern. Gedanken führen zu neuen Gedanken. Schließlich hast du eine Idee.
Viele machen den Gürtel inzwischen unter dem Bauch zu, aber Bonetti geht den Weg der Wahrheit, seit etwa zwei Jahren. Da ich der Blindfummelei im Ungefähren überdrüssig war, bin ich auf Bundweite 66 umgestiegen und mache die Hose jetzt eine Handbreit über dem Nabel zu. Das gibt mir einen gewissen Nachkriegswirren-Look. Freunde nennen mich "Gert Fröbe".
„Die tapferen jungen Männer von der Reichsinnenverteidigung haben in heroischem Kampfe den Sieg über die Kraft-durch-Freude-Stadt Wolfsburg errungen, liebe Sportkameraden …“ – das ist der neue Tonfall in den Medien nach der legendären PK von Hoeneß und Kalle La Würde. Wer will sich schon mit der Rechtsabteilung eines CSU-nahen Sportvereins anlegen?
Das Hotel Deux sous d'espoir in der Rue Cassoulet im Westen von Nouvelle Désolation bietet die günstigsten Zimmer in ganz Paris. Der Raum ist kaum zwei Meter breit und nur wenig länger. Eine Matratze, am winzigen Fenster steht ein Stuhl. Mehr nicht. Ich versuche, auf dem schmalen Fensterbrett zu schreiben. Mein Notizbuch ist nicht größer als eine Kinderhand, also wird es schon gehen.
Du machst dir auf der linken Herdplatte deine Büchse Ravioli warm, während ich mir auf der rechten Herdplatte ein T-Bone-Steak brate. #Küchenmetapher
Es heißt immer, es gäbe keinen Grund für die Unzufriedenheit, es ginge uns doch gut. Aber wie lange kann es uns am Stück gut gehen? Man liegt eine halbe Stunde auf dem Sofa und ist zufrieden. Okay. Aber was ist dann? Es ist doch langweilig, immer nur zufrieden zu sein. Ich will mich aufregen. Und wenn der Typ im Wagen vor mir nicht eine Nanosekunde nach dem Umschalten der Ampel einen Formel 1-Start hinlegt, werde ich wütend und möchte ihm am liebsten mit einem Baseballschläger die Windschutzscheibe zertrümmern. Da hätte er sogar noch Glück gehabt. Da steckt tief in uns drin ein kleiner tobsüchtiger Sizilianer, glauben Sie mir.
A: Stell dir eine Welt vor ohne Gier, Feigheit und Geiz. – B: Dazu fehlt mir die Phantasie.
Die Polizei beschützt uns. Voreinander. Die Polizei bewacht uns. Weil man uns nicht trauen kann.
Humor, Literatur, Wein – es gibt viele Überlebensstrategien.
Die Farben des Sommers:

PANTONE 15-1062 TCX Gold Fusion

PANTONE 13-4720 TCX Tanager Turquoise
Freuen wir uns auf den Winter:

3 Kommentare:

  1. „Wir wollen mit unserer Außenpolitik - und die Waffenexportpolitik ist da ein wichtiges Element -, wir wollen damit Frieden, Stabilität und Menschenrechte befördern.“ (Peter Altmaier)

    Wohin will das dicke Peterle das alles befördern?

    Richtig, in die Tonne (da wo der ganze links-grün-versiffte Scheiß von früher auch schon ist)

    Marktkonforme "Demokratie" rulez forever.

    AntwortenLöschen
  2. Sobald sämtliche Körperteile dieses aufmüpfigen Journalisten beerdigt sind, wird der nächste Rüstungsdeal mit den Saudis eingefädelt. Denk doch mal an die Arbeitsplätze!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich denk nur an die Profite der Scheiß-"Anteilseigner". Ich bin fast sicher, bei Rheinmetall kaufen die Saudis ein Stück weit bei sich selbst.

      Außerdem, Industrie 4.0 wird das mit den Arbeitsplätzen schon noch richten. "Lohnnebenkosten senken" und die Lohnkosten direkt mit.

      Löschen