Donnerstag, 4. Oktober 2018

Die Sensation des Jahres

Merkel haut in den Sack. Hat die Schnauze voll. Auf Ebay erscheint eine Anzeige: „Kanzleramt günstig abzugeben.“ Jeder hält es für einen Scherz – Rigobert Kaulfuß nicht.
Hören wir sein erstes Interview, das Hazel Brugger mit ihm führt:
„Herr Kaulfuß. Wie kamen Sie zum Amt des Bundeskanzlers?“
„Ebay. Nur fünf Euro. Vielleicht hielten es die anderen Leute für einen Bausatz, den man an seine Modelleisenbahn stellen kann. Allerdings dauerte die Auktion auch nur eine Stunde.“
„Wieso möchten Sie als Bundeskanzler arbeiten?“
„Ich brauche das Geld. Und das Kanzleramt finde ich total schick. Riesig. Haben Sie es mal gesehen, wenn alle Lichter an sind? Irre. Ich wohne ja in einem Apartment im Erdgeschoss. Moabit. Das ist schon eine echte Verbesserung.“
„Was qualifiziert Sie für diesen Job?“
„Ich glaube, ich bin der richtige Typ dafür. Hab voll den Durchblick. Außerdem habe ich kein Parteibuch. Für den Bundestag ist mir auch schon was eingefallen. Da kommen Sie nie drauf.“
„Verraten Sie unseren Zuschauern, was Sie vorhaben?“
„Alle Abgeordneten verlieren ihr Mandat und die ersten fünfhundert Leute, die sich auf meinem Facebook-Account melden, bekommen einen Sitz im Parlament. Einfach die ersten fünfhundert. Zufallsprinzip. Die werden es auch nicht schlechter machen als die ganzen Parteifritzen. Außerdem sind über siebenhundert Abgeordnete sowieso zu viel. Da wird der ganzen Laden etwas kleiner.“
„Wie sieht ihr politisches Programm aus?“
„Als erstes werden in den Städten alle Immobilienbesitzer enteignet, die mehr als eine Wohnung besitzen. Sie bekommen pro Quadratmeter Wohnfläche tausend Euro Entschädigung, pro Quadratmeter Bauland in den Städten fünfzig Euro. Das muss reichen. Dann gibt es endlich wieder bezahlbare Wohnungen für alle.“
„Wie sieht Ihr Programm für die Wirtschaft aus?“
„Mindestlohn zwölf Euro. Mindestrente zwölfhundert Euro. Arbeitslosengeld sechzig Prozent vom letzten Nettogehalt, zeitlich unbegrenzt, ohne Schikanen. Einführung einer SUV-Steuer, Abschaffung der Bier-, Tabak- und Branntweinsteuer. Gehälter für Manager und Fußballer maximal zweihunderttausend Euro im Jahr. Wer mehr verdient als der Bundeskanzler, darf bei mir den Rasen mähen und Kartoffeln schälen.“
„Mit wem wollen Sie regieren?“
„Schorschi Zampanotti geht auf die Außenposition, Sniffy Malone übernimmt die Innenverteidigung, Bernd Schattenkrug wird Kassenwart, der war mal Buchhalter, und Gustav ‚Goofy‘ Blecheimer wird mein Chauffeur. Ich kenne die Jungs alle aus meiner Stammkneipe, ‚Letzte Ausfahrt‘ in der Turmstraße. Das wird knorke. Ich freu mich schon. Schlechter als die GroKo kann es ja gar nicht mehr werden.“
„Herr Bundeskanzler, ich danke Ihnen für dieses Gespräch. Zurück zur Heute-Show.“
Curtis Mayfield - Pusherman. https://www.youtube.com/watch?v=XQoC19LvuBA

Der neue Bundeskanzler inspiziert das Regierungsviertel. Jetzt wird täglich ab 14 Uhr regiert, das die Schwarte kracht!

Kommentare:

  1. Blogführer, ganz große Sache, bin total begeistert.

    Kaulquappe is n geiler Tüp.

    Aber 1.000 Neuronen pro qm Wohnfläche - bist Du des Wahnsinns kesse Beute? Die Wichser sollen doch nicht reicher werden, sondern ärmer.

    Stell Dir mal vor, so ein Drecks-Immo-Konzern mit 500.000 qm Wohnflächen-Besitz, billig beim Vorbesitzer Bayern geschossen, was der mit diesen Irrsinns-Summen "Entschädigung" wieder nur an neuer Scheiße anstellen wird.#Investitionen

    Nüscht wird's geben, die Pfeffersäcke müssen sich wieder mal an den Begriff "unternehmerisches Risiko" gewöhnen - "Leben bedeutet Veränderung" auch für Reiche. Können ja die Merkel verklagen, weil sie in den Sack haute und ihr Amt versteigern ließ.

    Geile Idee übrigens, ist ausbaufähig.

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    1. Guter Einwand. Also machen wir eine Immobilienverkaufssteuer von 90 Prozent. Ab 1000 qm dann 99 Prozent. Von diesen Steuern werden die Wohnungen saniert und Mieten für Geringverdiener subventioniert. Wir kriegen schon ein Programm zusammen. Bisher haben sich auch schon die ersten 58 neuen Abgeordneten bei mir gemeldet :o)))

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    2. Das Volk ist bei Dir in guten Händen.

      Obwohl, verdient hat es das eigentlich nicht. Nein, ganz sicher nicht.

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    3. Wo ist das Volk, das meine Herrschaft verdient hat? Aber ich will mich nicht selbst loben - obwohl es da viel zu erzählen gäbe. *Seehofer-Schnaufen*

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