Mittwoch, 19. September 2018

Maaßen – ein Gedicht

Ganz nach alter Väter Sitte
Zieht’s den Maaßen aus der Mitte
Nun erzählt er rechten Stuss
Merkel bleibt nur der Verdruss

Seehofer, ganz frisch und heiter
Macht ihm eine Räuberleiter
Auch wenn die Sozen noch so toben
Maaßen klettert schnell nach oben

Jetzt sitzt er wegen schlechter Führung
Von früh bis spät in der Regierung
Statt ihm, das ist jetzt echt gemein
Schickt man den armen Adler heim

4 Kommentare:

  1. Offener Brief an die SPD (konkret)
    "Werte Genossinnen und Genossen!
    Herzlichen Glückwunsch zum Selbstmord! Mit Eurer Entscheidung, Maaßen, den Schutzengel aller Nazis, für seine einschlägigen Verdienste zum Staatssekretär im Bundesministerium des Innern zu befördern, habt ihr der SPD den erlösenden Cocktail serviert. Schon bei den Landtagswahlen in Bayern wird sie bei einstelligen Prozenten sanft entschlafen.

    Warum? Als sozialdemokratische Innenminister ihre Polizei die Gegner der Atomwirtschaft niederknüppeln ließen, gingen die jungen Leute zu den Grünen. Als Gerhard Schröder, Groschenjunge des Ferdinand Piëch, dessen Agenda folgend die Armen, Kranken, Alten enteignete, gingen die mehr Sozialen als Brutalen zur PDS/Linkspartei. Was blieb, war ein schon ziemlich kleiner Rest von Genossen und Genossinnen in dritter und vierter Generation, braven Sozialliberalen, die nicht glauben wollten und konnten, wessen Zeugen sie da geworden waren. Sie, die Treuesten der Treuen, die geschlossenen, aber feuchten Auges für immer schreiten wollten Seit‘ an Seit‘ mit ihren Bonzen, und hießen sie auch Steinmeier, werden Ihnen die Parteibücher vor die Mitläuferfüße werfen."

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aus der Fackel der Sozialdemokratie ist ein Grableuchte geworden. Wie in vielen anderen europäischen Ländern wird sie zu einer politischen Marginalie. Wer kümmert sich um die schwächeren Mitglieder des Gesellschaft, seit Schröder die SPD beerdigt hat? Die Tafeln? Teile der Linken? Für ein Drittel der Gesellschaft geht die Sonne morgens nicht mehr auf.

      Löschen
  2. Tolles Gedicht. Ich hatte mich auch gerade mit " Uns " Andrea beschäftigt und dachte so bei mir: " Gucksté doch moal beim Kollejen vorbei! "

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Siehste. Da habe ich dir doch eine Menge Arbeit erspart. Brauchste das Gedicht nich mehr selbst schreiben.

      Löschen