Samstag, 25. August 2018

Terence Hill in Worms

Ein Superstar besucht Rheinhessen. Security, Absperrungen, Menschenmassen bis zum Horizont. Bei uns ist halt immer was los!

Ich kann es noch gar nicht fassen. Der große Terence Hill. „Hollywood am Rhein“ (Stern.de). Beinahe wäre sogar eine Brücke in Worms nach ihm benannt worden. Leider hat man sich dann für „Karl-Kübel-Brücke“ entschieden. Und das ist kein Witz, Leute.

„'Ich freue mich, hier zu sein. Das ist eine schöne Brücke', sagte der mittlerweile 79-jährige Hill am Freitag. Der 48 Meter lange Fußweg über die Bundesstraße 9 trägt im Wormser Volksmund seit 2016 den Namen Terence-Hill-Brücke. Die Bezeichnung geht auf einen Scherz im Internet zurück.“ (swr.de)

Terence Hill ist auf Promotion-Tour für seinen neuen Film und darf sich ins goldene Buch der Stadt eintragen. Der Bürgermeister Kissel (SPD) schenkt ihm ein paar Äpfel. Keinen Wein, keinen Präsentkorb. Nein, ein Plastikeimerchen mit Äpfeln. Gastfreundschaft à la Rhoihesse, gell!

„Als Mario Girotti – so lautet sein bürgerlicher Name – spielte er 1966/67 im Zweiteiler ‚Die Nibelungen‘ Giselher und weilte zu Dreharbeiten in der Stadt.“ (Die Rheinpfalz, 24.8.2018)

Fotos: Karolina Krüger vom Nibelungen Kurier.
P.S.: Das Foto in der Wormser Zeitung ist auch schön: Neben dem Bürgermeister steht ein dicker Junge mit einem Miami Vice-Shirt und einem dunkelgrauen Jackett. Das muss der Kulturdezernent sein, oder? Falsch. Es ist der Schauspieler Peter Englert, von dem die Idee zur „Terence-Hill-Brücke“ stammt.

Ennio Morricone - My Name is Nobody. https://www.youtube.com/watch?v=fu2VZhXMSX0

Wer von beiden ist echt?

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